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Aktualisiert vor 3 Minuten.

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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Friesische Karateka treffen auf Klassik

20.09.2017

Bockhorn /Berlin „Wahnsinn“, „atemberaubend“ – so beschreibt Jörg Auffarth das, was er zusammen mit vier anderen als „Blackbelt Artists“ in Berlin erlebt hat. Zu der Gruppe gehört neben Jörg Auffarth noch seine Frau Silke (Zetel), Malin Nebel aus Bockhorn, Moritz Roth aus Varel und Kenny Grafenhorst aus Rostock. Gemeinsam standen sie in Berlin-Marzahn auf einer ganz großen Bühne bei der Internationalen Gartenausstellung. Zusammen mit einem Orchester, Ballett- und Hiphop-Tänzern und Solisten waren sie dort Teil einer Show zur Cantate Carmina Burana von Carl Orff.

Hinter der unkonventionellen Idee, Klassik und Karate zusammen zu bringen, steht der renommierte Publizist und Dirigent Christoph Hagel, der für Projekte wie „Flying Bach“, „Breakin’ Mozart“ oder „Beethoven! The Next Level“ verantwortlich ist. Für das neueste Projekt, die „Blackbelt Artists“, ist er auf die Karateka des Judo-Vereins Bockhorn aufmerksam geworden.

Schon eine Woche vor der Show waren Jörg Auffarth und die übrigen Mitglieder der Truppe in Berlin und probten jeden Abend gemeinsam – und stellten fest: Mit einem Orchester ist es doch noch etwas völlig anderes. Denn ihre Choreographie konnten sie zu Hause natürlich nur mit der Musik vom Band proben. „Das erste Mal mit dem Orchester ging voll in die Hose“, drückt es Jörg Auffarth recht unverblümt aus. Schuld waren die unterschiedlichen Geschwindigkeiten, die die Berliner Symphoniker vorlegten, die die Karateka vom Band nicht kannten. „Es war eine Herausforderung, weil wir den Dirigenten nicht sehen konnten, aber wir haben das schnell wieder ausgebügelt.“

Irgendwann war die Probezeit aber vorbei und die große Show stand an. Die erste am Samstagabend vor rund 4500 Zuschauern. Und beinahe wäre schon der Start schiefgegangen. „Wir haben nie so spät geprobt und deshalb hat auch keiner damit gerechnet, dass sich auf der Bühne Tau bildet“, erzählt Jörg Auffarth. Zu Beginn der Show springen die Karateka nämlich auf die kreisförmige, schmale Bühne – aber mit soviel Schwung und dem Tau wurde der Auftakt so zur Rutschpartie.

Dennoch ging alles glatt, niemand stürzte. Im Gegenteil: Die Vorführungen der „Blackbelt Artists“ kamen beim Publikum extrem gut an. „Wir haben sogar Szenenapplaus bekommen – in einem Klassikkonzert!“, sagt Jörg Auffarth. Am nächsten Tag kamen noch einmal etwa 5000 Zuschauer, um sich die Show anzusehen.

Jetzt, nach den beiden großen Auftritten, ist die Show aber noch nicht vorbei. Die Mischung aus Karate und Klassik kam offenbar so gut an, das jetzt sogar eine Tournee geplant wird. Sie ist für das nächste Frühjahr angesetzt mit insgesamt zehn Vorstellungen und wird in München, Nürnberg und Berlin zu sehen sein – natürlich mit den friesischen Karateka.

Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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