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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Bockhorn fordert TuS im Derby heraus

21.03.2015

Friesland Aus friesischer Sicht steht an diesem Wochenende in der Fußball-Bezirksliga das Derby zwischen dem BV Bockhorn und TuS Obenstrohe besonders im Fokus. Zudem empfängt der Heidmühler FC im Verfolgerduell den Tabellenzweiten VfL Wildeshausen.

TV Esenshamm - RW Sande (Sonnabend, 16 Uhr). Nach sieben Punkten aus bislang drei Spielen in 2015 lebt die Hoffnung auf den Klassenerhalt bei der Mannschaft von RW-Trainer Lars Poedtke. Mit nunmehr 15 Zählern beträgt der Rückstand auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz nur noch zwei Punkte. Da aber auch die Esenshammer (23) trotz des zuletzt kuriosen 6:4-Heimsieges gegen den BV Bockhorn in der Tabelle noch nach unten schielen müssen, müssen sich die Sander in der Wesermarsch auf große Gegenwehr einstellen – noch dazu bei miserablen Platzverhältnissen.

„Esenshamm ist natürlich der Favorit“, sagt Poedtke, der an diesem Sonnabend auf Gerrit Schökel (beruflich verhindert) verzichten muss und um die Einsätze von Dirk Herbrandt, Andre Philipp (beide Grippe) sowie des weiter angeschlagenen Torjägers Dennis Rehbein bangt. „Wir wollen das Feuer weiter am Glimmen halten. Es wird ein richtiges Kampfspiel, in dem ich mit einem Punkt schon zufrieden wäre.“

Im Hinspiel waren die Sander mit 2:8 gegen Esenshamm unter die Räder gekommen, wobei Bünyamin Kapakli gleich siebenmal erfolgreich war. Poedtke: „Das wird uns nicht wieder passieren!“

BV Bockhorn - TuS Obenstrohe (Sonntag, 15 Uhr, Hilgenholter Straße). Nach nur einem mageren Punkt von neun möglichen in diesem Jahr gibt sich BVB-Trainer Sebastian Schütte angriffslustig vor dem Prestigeduell gegen den TuS Obenstrohe, der nach Siegen gegen die Spitzenteams HFC und Turabdin Delmenhorst mit der optimalen Ausbeute aus der Winterpause gestartet ist. „Wir werden definitiv mutig auftreten und wollen gegen Obenstrohe den dritten Sieg in Folge einfahren“, sagt Schütte.

Im Hinspiel war den Bockhornern beim TuS nach einem 1:2-Rückstand noch ein 5:2-Kantersieg gelungen, als man nach dem 2:2 in Überzahl noch drei Treffer folgen ließ. „Wir haben damals enorm viel Druck gemacht und verdient gewonnen“, erinnert sich Schütte, der im Rückspiel personell wohl aus dem Vollen schöpfen kann. „Wir hatten ein sehr gutes Abschlusstraining, in dem die Jungs sehr präsent waren – und natürlich will am Sonntag jeder gegen den TuS spielen.“

Taktisch erwartet der BVB-Trainer dabei keine Überraschungen: „Der TuS ist bei Standards und Kopfbällen sehr gefährlich, legt sonst viel Wert auf die Defensive und lauert auf Konter – darauf sind wir vorbereitet.“

In der Tat war dies bei den beiden Auftaktsiegen in diesem Jahr der Schlüssel zum Erfolg für die Obenstroher. „Das hat meinen Spielern viel Selbstvertrauen gegeben, daher treten sie mit breiter Brust und hochmotiviert in Bockhorn an und brennen auf dieses Derby“, sagt TuS-Coach Gerold Steindor vor Spiel zwei nach Bekanntgabe seines Rückzugs zum Saisonende (die NWZ  berichtete). Als sein möglicher Nachfolger wird bereits der aktuelle Co-Trainer Rainer Kocks hochgehandelt.

Definitiv verzichten muss Steindor an seiner alten Wirkungsstätte in Bockhorn auf Pascal Beyer (Leiste) und Bastian Kühn (beruflich verhindert). Fraglich ist der Einsatz von Janis Theesfeld (Grippe) und des angeschlagenen Fabrizio Fazio. „Wir haben 14 Punkte Vorsprung auf den BVB, und dieser soll sich nach dem Derby nicht verkürzen“, betont Steindor, weiß aber natürlich um die Stärken des Gegners. „Auch wenn die Bockhorner längst nicht da stehen, wo sie angesichts der super Qualität in der Mannschaft eigentlich hingehören, sind sie immer in der Lage, in einem Spiel ihre ganze Qualität abzurufen.“

Heidmühler FC - VfL Wildeshausen (Sonntag, 15 Uhr, Klosterpark). „Noch wollen wir oben angreifen und schielen ein wenig auf den zweiten Platz – dazu aber muss nun ein Sieg gegen Wildeshausen her“, blickt HFC-Co-Trainer Udo Meyer auf das schwere Heimspiel des Tabellenvierten (41 Punkte) gegen die zweitplatzierten Gäste aus dem Landkreis Oldenburg (49) voraus. „Das wird eine schwere Nummer, aber wir werden alles geben.“

Trotz des Fehlens einiger Stammkräfte hatten die Heidmühler zuletzt beim 3:0 gegen Schlusslicht Ahhorn zu überzeugen gewusst. Nun kehren Michael Nagra und Steffen Lücht wieder in den Kader zurück. Allerdings handelte sich der dreifache Torschütze Jascha Meine in Ahlhorn eine Rote Karte (42.) ein und ist für ein Spiel gesperrt. Für ihn könnten Dardan Jashari oder Tarek El-Ali in die Sturmspitze rücken. Aber auch die offensivstarken Wildeshauser müssen im Angriff wohl umdisponieren. Der pfeilschnelle Maximilian Seidel verletzte sich beim mühelosen 4:0-Heimsieg gegen Voslapp.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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