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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Beim Golfen gibt’s Kölsch statt Jever

16.03.2018

Bockhorn „Kölsch läuft gut“, sagt Jörg Krebs, „besser als Jever“. Nein, es geht nicht um den Umsatz einer Kölner Kneipe oder eine verspätete rheinländische Karnevalssitzung. Der 53-Jährige aus Leverkusen und seine Frau Nicole, gebürtige Bockhornerin, betreiben seit dem vergangenen Jahr die Minigolfanlage in Bockhorn.

Preise und Zeiten

Die Bockhorner Minigolfsaison beginnt am Karfreitag, in diesem Jahr am 30. März. Saisonabschluss ist am 3. Oktober.

Die Preise werden erhöht, denn „sie waren lange konstant“, sagt Bürgermeister Andreas Meinen.

Erwachsene zahlen 3 Euro, Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre 2 Euro, also jeweils 50 Cent mehr. In Schülergruppen zahlt jeder Schüler wie gehabt 1 Euro. Auch der Preis für Begleitpersonen bleibt mit 1 Euro gleich. Menschen mit einem Grad der Behinderung ab 50 erhalten 1 Euro Rabatt, mit einem Grad von 100 ist das Spielen kostenlos.

Neu ist die Kombikarte während der Badesaison für die Minigolfanlage und das Erlebnisbad. Erwachsene zahlen 5 Euro, Kinder 3.

Die Öffnungszeiten werden auch geändert. Montags ist die Minigolfanlage nur in den Ferien geöffnet. An den anderen Tagen öffnet die Anlage ab 15 Uhr. „Die Kinder kommen erst nach der Schule und mit ihren Eltern oder Großeltern“, weiß Jörg Krebs.

Auf Anfrage von Gruppen, Schulen oder für Geburtstagsfeiern öffnen die Betreiber die Anlage auch außerhalb der Öffnungszeiten. „Wir kommen den Leuten sehr gerne entgegen.“

Weitere Infos gibt’s beim Ehepaar Krebs unter Tel. 04453/71815 und bei Facebook: Minigolf Anlage Bockhorn

2017 hat sich das Ehepaar Krebs zum ersten Mal auf das Abenteuer „Minigolfanlage“ eingelassen. Aufgrund der Erfahrungen, die sie im vergangenen Jahr gesammelt haben, haben sie nun auch ein paar Dinge geändert und passen etwa die Öffnungszeiten an.

Insgesamt ziehen die Beiden eine positive Bilanz. „Wir haben viele nette Leute kennengelernt“, freut sich Jörg Krebs. Das Miteinander sei der ausschlaggebende Grund gewesen, weiterzumachen. „Es kommen viele Urlauber, aber auch viele aus der Umgebung, und man kommt immer ins Gespräch.“

Im vergangenen Jahr wurde ein Grillpavillon aufgestellt. „Der ist gut angekommen“, freut sich Jörg Krebs, „die Leute sind einfach gern hier, und wir haben auch im Internet eine super Resonanz.“ Dank Kiosk und Grillpavillon ist die Anlage auch ein beliebter Pausenhalt für Fahrradgruppen, Wohnmobile und andere Durchreisende.

Bürgermeister Andreas Meinen freut sich über den Erfolg und das Engagement des Ehepaars, denn „Kontinuität ist uns wichtig“.

Das persönliche Highlight der Betreiber war das Nachtminigolfen. Im September war die Anlage einmal von 22 bis 0.30 Uhr geöffnet, bunt beleuchtet und gerappelt voll. „Das wurde super angenommen“, sagt Jörg Krebs. Deswegen ist die Veranstaltung auch für dieses Jahr wieder geplant.

Zu Beginn war der Zeitaufwand noch viel größer. „Aber nach ein, zwei Monaten waren wir auch drin“, sagt Jörg Krebs. Mittlerweile ist der größte Zeitaufwand die Anwesenheit auf dem Platz.

Übrigens läuft nicht nur das Kölsch gut. „Der Kuchen meiner Frau ist sehr gut angekommen“, sagt der Leverkusener. „Käsekuchen geht am besten weg“, weiß die 44-Jährige aus Bockhorn. Kuchen gibt es nur am Wochenende – Minifolgspaß fast jeden Tag.

Manuela Wolbers
Volontärin, 2. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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