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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Bockhorner fahren 7000 Kilometer für eine Bratwurst

24.05.2018

Bockhorn Während die einen im Urlaub am Strand in der Sonne liegen und Entspannung suchen, machen sich vier passionierte Motorradfahrer aus Bockhorn auf eine ganz andere Reise: Sie wollen mit dem Motorrad an den südwestlichsten Zipfel Europas fahren und dort eine Bratwurst essen.

Europas südwestlichster Punkt – das ist das Kap St. Vicente in Portugal. Und ein findiger, bayerischer Bratwurstgriller hat dort Europas westlichsten Würstchen-Wagen aufgestellt, den er mit der „letzten Bratwurst vor Amerika“ bewirbt. Und genau dieser westlichste Würstchen-Wagen ist das Ziel der Bockhorner Bratwurst-Biker. Das sind Marcus Horstmann (44), Timon Budde (27), Volker Pinn (51) und Michael Buchsbaum (38). Zum Beweis, wirklich da gewesen zu sein, gibt es von der Bratwurstbude ein Zertifikat.

Wie kommt man auf so eine Idee? Marcus Horstmann erklärt: „Das war aus einer Bierlaune heraus.“ Ursprünglich habe man eine Tour nach Gibraltar im Sinn gehabt. „Aber wir haben noch ein bisschen was drumherum gebaut.“ Zum Beispiel die „letzte Bratwurst vor Amerika“.

Die vier Biker kennen sich schon länger und es ist auch nicht ihre erste Tour. „Wir machen jedes Jahr eine Motorradtour und waren schon in Schottland oder Polen. Dieses Jahr wird es etwas exklusiver“, sagt Marcus Horstmann. „So etwas machen nicht viele.“

Die vier fahren keineswegs auf direktem Wege nach Portugal und wieder zurück. Sie haben sich eine Reiseroute zurechtgelegt, die insgesamt etwa 7000 Kilometer lang ist. Ihr Weg führt sie von Bockhorn zuerst in den Süden Deutschlands bei Freiburg. Von da aus geht es weiter nach Frankreich durch die Schlucht von Verdon, dem „Grand-Canyon Europas“, wie Marcus Horstmann sagt. Von da aus weiter über das Viadukt von Millau, dann nach Andorra, Barcelona, Cartagena und dann nach Gibraltar den Affenfelsen begucken. Danach kommt als nächster Haltepunkt die Bratwurstbude.

Auf dem Rückweg machen die Bratwurst-Biker noch einen Abstecher nach Saragossa und dann über die Pyrenäen nach St.-Jean-de-Luz. Außerdem auf dem Programm der Rückreise: Die größte Wanderdüne Europas von Pilat, die Klosterinsel St.-Michel, die im Norden Frankreichs im Meer liegt und wenn es zeitlich noch passt „fahren wir durch den Tunnel, um in London ein Bier zu trinken“, sagt Marcus Horstmann. Dann geht es aber wirklich auf direktem Wege zurück nach Bockhorn.

Insgesamt werden die vier Biker 14 Tage lang am Stück auf ihren Motorrädern sitzen. Mittlerweile sind sie schon gestartet und werden dann Anfang des nächsten Monats „auf dem Bockhorner Marktplatz einfach vom Motorrad fallen“, wie sie sagen. Nach 7000 Kilometern werden sie wohl fürs erste aufs Motorradfahren verzichten können.

Eine Herausforderung für die Reise ist auch das Packen. Denn trotz aller Gepäckboxen – der Stauraum auf einem Zweirad ist begrenzt. Da muss man sich schon genau überlegen, was man mitnehmen will, und was nicht. „Man muss immer wieder reduzieren. Aber eigentlich braucht man auch nicht viel. Tagsüber sind wir ohnehin immer in unserer Biker-Kluft und zwischendurch müssen wir waschen, wenn wir im Hotel sind“, erklärt Marcus Horstmann. „Und unsere Zähne putzen wir alle hintereinander. So brauchen wir nur eine Zahnbürste“, scherzt Volker Pinn.

Ein Gepäckstück lässt sich aber nicht wegdiskutieren und muss unbedingt mit: vier Flaschen Jever. „Die gibt es in Portugal zur Bratwurst“, sagt Michael Buchsbaum.

Christopher Hanraets
Varel
Redaktion Friesland
Tel:
04451 9988 2504
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