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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Fußball-Bezirksliga: Bockhorn verpasst Befreiungsschlag

18.04.2017

Friesland Pünktlich zu Ostern haben sich die Bezirksliga-Fußballer des Heidmühler FC drei ganz wertvolle Eier ins eigene Nest gelegt und mit dem 2:1-Erfolg beim VfL Stenum das Tor zum Titelgewinn und Aufstieg in die Landesliga ganz weit aufgestoßen. Derweil war die Punkteteilung des BV Bockhorn gegen den FC Hude (2:2) wohl zu wenig für die Wehde-Kicker im Kampf um den Klassenerhalt. Unterdessen scheint beim TuS Obenstrohe – der 1:3 in Bümmerstede unterlag, aber mit dem Abstiegskampf trotz einer schwachen Saison wohl nichts mehr zu tun hat – die Luft schon heraus zu sein.

VfL Stenum - Heidmühler FC 1:2 (0:2). Auch der Favoritenschreck aus Stenum hat die Spieler von HFC-Coach Hans-Jürgen Immerthal nicht vom Titelkurs abbringen können – auch wenn es für die Gäste ein hartes Stück Arbeit war. „Das war ein wichtiger Schritt für uns in einer Partie, in der der Ausgang bis zum Schluss offen war“, bilanzierte Immerthal zufrieden. In diesem Duell der beiden besten Rückrunden-Teams hatte die Heidmühler den besseren Start erwischt.

Nachdem die Stenumer in der ersten Minute noch im letzten Moment vor dem einschussbereiten Jascha Meine hatten klären können, vollendete Dardan Jashari wenig später einen Konter der Gäste nach einer Ecke für die Platzherren zur frühen 1:0-Führung. (4.). Zwar scheiterte Meine in der 23. Minute nach einer Mehrfachchance des HFC am Pfosten, doch war fünf Minuten später erneut Jashari zur Stelle, als er nach einem Freistoß und abgewehrten Ball das Kunstleder zum 2:0 über die Linie drückte (28.).

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„Wir sind gut reingekommen in die Partie gegen einen starken Gegner und hatten vor der Pause Vorteile“, erklärte Immerthal: „Nach dem Seitenwechsel war allerdings auch ein bisschen Dusel dabei, da wir den Zugriff auf das Spiel leider verloren haben und zu passiv waren.“ In der Tat erarbeitete sich Stenum in der zweiten Hälfte ein klares Chancenplus – scheiterte jedoch gleich zweimal am Aluminium (63. Höpker an Latte/74. Schwieters an Pfosten). In der 85. Minute hatte Jashari auf Zuspiel von Niklas Fasshauer das vorentscheidende 3:0 auf dem Fuß, doch bekam VfL-Keeper Niklas Kuschkowitz mit einem Reflex im letzten Moment noch die Fußspitze dazwischen (85.).

Der längst verdiente Anschlusstreffer für den VfL fiel auf kuriose Art und Weise: Eine verunglückte Flanke der Platzherren hatte sich als Bogenlampe auf die Latte des HFC-Gehäuses gesenkt und tropfte von dort vor die Füße von Lukas Schwieters, der auf 1:2 verkürzte (87.). Auch in der vierminütigen Nachspielzeit ging es noch mal hin und her.

BV Bockhorn - FC Hude 2:2 (1:1). „Wir hatten schon einige ärgerliche Niederlagen, aber diese schmerzt besonders“, brachte es BVB-Trainer Simon Theilmann auf den Punkt. Angetreten praktisch mit dem letzten Aufgebot, darunter zwei A-Jugendliche, hatten die akut abstiegsgefährdeten Bockhorner den frühen 0:1-Rückstand gedreht, mussten vier Minuten vor dem Abpfiff aber noch den bitteren Ausgleich durch einen verwandelten Strafstoß der Gäste hinnehmen.

Doch der Reihe nach: In der 6. Spielminute hatte Torben Liebsch einen Stellungsfehler der BVB-Hintermannschaft zum 1:0 genutzt. Danach entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Huder nur bei Standards und einigen langen Bällen über die Viererkette der Bockhorner Gefahr versprühten. Derweil glich Bockhorns schneller und technisch beschlagener Zekarias Gebrehiwot, der aus der Zweiten aushalf, gekonnt zum 1:1 aus (15.).

Nach dem Seitenwechsel gelang den Platzherren sogar der umjubelte 2:1-Führungstreffer durch Offensivspieler Melvin Siwczak, der nach einem Laufduell sein lang ersehntes erstes Tor für den BVB erzielte (59.). Gebrehiwot hatte sogar das 3:1 auf dem Fuß, blieb aber an Torwart Christopher Schnake hängen, als er den Ball mit dem Außenrist vorbeilegen wollte (74.).

Danach versuchten die Bockhorner, den Vorsprung über die Zeit zu retten, produzierten dabei jedoch zu viele Standards für die Gäste. Der folgenschwerste führte in der 86. Minute nach einem Foul zu besagtem Strafstoß und Ausgleich zum 2:2 (86.). „Wir hätten den Ball schon vorher klären müssen, doch stattdessen gehen wir im Strafraum mal wieder zu ungestüm zu Werke“, ärgerte sich Theilmann über zwei verlorene Punkte im Abstiegskampf.

BW Bümmerstede - TuS Obenstrohe 3:1 (2:0). Drei Tage nach dem 0:3 in Rastede haben es die TuS-Spieler, die in der Tabelle noch jenseits von Gut und Böse rangieren, auch in Oldenburg über weite Strecken an der richtigen Einstellung vermissen lassen. „Es läuft weiter nicht rund bei uns“, bedauerte Coach Rainer Kocks, der vor allem vor dem Seitenwechsel den nötigen Ehrgeiz und das Engagement bei seinen Mannen vermisste. Bereits in der zweiten Minute war Bümmerstede durch Timo Goldner in Front gegangen, nachdem TuS-Ersatztorwart Steffen Schröder einen Schuss der Platzherren zu kurz nach Außen abgewehrt hatte. Beim 2:0 durch Andre Krinke (37.) trudelte dessen eigentlich verunglückter Schuss an Freund und Feind vorbei ins TuS-Gehäuse.

„Nach einer kleinen Kabinenpredigt haben sich meine Spieler zumindest ein bisschen an der Ehre gepackt gefühlt und danach mehr gekämpft und gerackert“, erklärte Kocks die Leistungssteigerung nach der Pause. Die Obenstroher waren nun spielbestimmend und erzielten durch Janis Theesfeld den Anschlusstreffer zum 1:2 (54.). „Danach waren wir 20 Minuten lang am Drücker, ohne allerdings zu 100-prozentigen Torchancen zu kommen“, bedauerte Kocks. Nachdem Lars Zwick das mögliche 2:2 verpasst hatte, machte Bümmerstedes Nico Reiners mit dem 3:1 alles klar (77.).

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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