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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Jadehaie zeigen Meister erneut Grenzen auf

10.12.2018

Bremen /Sande Dreimal ist Sander Recht, hieß es am Samstagabend in der Umkehr eines alten Bremer Spruches. Denn auch im dritten Duell der laufenden Saison mit den Weserstars haben die Jadehaie dem amtierenden Meister der Eishockey-Regionalliga unterm Strich die Grenzen aufgezeigt.

Diesmal setzte sich der ECW Sande in der Eissporthalle Paradice in Walle mit 5:2 (2:0, 1:1, 2:1) bei den Hausherren durch und führt die Tabelle als bärenstarker Aufsteiger nun mit 23 Zählern vor den beiden punktgleichen Teams EC Nordhorn und Hamburger SV (beide 19) an. Bereits die beiden ersten Duelle gegen die Weserstars hatte das Team von ECW-Coach Sergey Yashin für sich entscheiden können – mit 3:2 und 4:2.

„Das Spiel war enger als es das Endergebnis von 5:2 zunächst glauben macht“, bilanzierte Nick Hurbanek, Kapitän und Sportlicher Leiter der Sander in Personalunion. Vor 450 Zuschauern – davon die Hälfte mitgereiste Haie-Fans, die für eine Heimspiel-Atmosphäre der diesmal in Weiß-Blau gekleideten Sander Akteure sorgten – hatte Stürmer Sergejs Piskunovs die Gäste mit einem Doppelpack binnen vier Minuten (16., 19.) mit 2:0 in Front gebracht.

Zuvor hatte der Aufsteiger zwischen der 13. und 15. Minute nach Hinausstellungen von Alexander Bahlau und Jan Holiga sogar kampfstark eine doppelte Unterzahl ohne Gegentreffer überstanden. „Dass wir in dieser Phase einen auswärts immer schwierig wettzumachenden 0:1-Rückstand verhindert haben, hat uns natürlich noch zusätzlich aufgebaut und motiviert“, freute sich Hurbanek.

Im Mitteldrittel verkürzte Weserstars-Spielertrainer Igor Schön zwar auf 1:2 (29.). Doch nur wenige Sekunden nach dem anschließenden Bully schlugen die Jadehaie in Person von Dominik Sobczak wieder zurück – 3:1 (29.). „Die Bremer hatten gerade einen Gang höher geschaltet, aber zum Glück konnten wir das direkt wieder im Keim ersticken“, erklärte Hurbanek.

Dennoch wurde es im letzten Drittel noch einmal richtig spannend. So leisteten sich die Gäste einen verhängnisvollen Scheibenverlust in der eigenen Hälfte, den Paul Schön postwendend mit dem erneuten Anschlusstreffer bestrafte – 2:3 (48.). „Da hat man schon auch die gute Qualität im Bremer Kader gesehen“, sagte Hurbanek.

In der Tat waren die Weserstars nun drauf und dran, den Ausgleich zu erzielen. Zumal die Jadehaie durch die Schulterverletzung von Holiga im Schlussdrittel nur noch fünf statt sechs Verteidiger aufbieten konnten. Auch deshalb stellte Coach Yashin auf zwei Reihen um – eine Maßnahme, die von Erfolg gekrönt wurde.

So sorgte Vitalijs Hvorostinins mit seinem Treffer zum 4:2 für die Vorentscheidung (54.), ehe Viatcheslav Koubenski mit dem 5:2 den Sack endgültig zumachte (58.). „Wahnsinn und toll, wie uns die Fans hier wieder unterstützt haben“, sagte Hurbanek abschließend: „Hut ab!“

Tore: 0:1 Piskunovs (16.), 0:2 Piskunovs (19.), 1:2 Igor Schön (29.), 1:3 Sobczak (29.), 2:3 Paul Schön (48.), 2:4 Hvorostinins (54.), 2:5 Koubenski (58.).

Strafzeiten: 10 Weserstars - 14 Sande.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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