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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Fußball-Regionalliga: TuS Büppel darf auf Klassenerhalt am grünen Tisch hoffen

20.05.2020

Büppel Trotz des letzten Platzes in der seit Mitte März wegen der Corona-Krise unterbrochenen Saison der Regionalliga Nord dürfen sich die Fußballerinnen des abgeschlagenen Schlusslichts TuS Büppel plötzlich wieder berechtigte Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen. Grund: Bei einer gemeinsamen Videokonferenz haben sich die Vereine der Nord-Staffel sowie der Ausschuss für Frauen- und Mädchenfußball im Norddeutschen Fußball-Verband (NFV) auf einen Abbruch der Saison verständigt.

Der zu Wochenbeginn vom Ausschuss und den Vereinen erarbeitete Vorschlag sieht vor, dass der Tabellenführer SV Henstedt-Ulzburg Staffelsieger in der Saison 2019/2020 ist. Einen Aufsteiger in die 2. Bundesliga wird es aus dem Norden indes nicht geben, da nach Spitzenreiter SVHU auch der Tabellenzweite Hannover 96 auf sein Aufstiegsrecht in die zweithöchste deutsche Spielklasse verzichtet hat.

Weitaus wichtiger für die Büppelerinnen: Es soll in diesem Jahr keine Absteiger aus der Regionalliga Nord geben. Eine endgültige Entscheidung über den Saisonabbruch müssen das NFV-Präsidium und ein Außerordentlicher NFV-Verbandstag fällen.

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„Wir würden uns natürlich freuen, wenn es so kommt – zumal wir schon am Kader für die kommende Spielzeit basteln“, erklärte Emin Tenikeci, der selbst an der Videokonferenz teilgenommen hat. Der TuS-Coach ergänzt: „Wenn die Entscheidung anders ausgefallen wäre und zum Abstieg geführt hätte, hätten wir sie übrigens auch akzeptiert.“

Dabei hatte sich seine Elf trotz nur sechs Punkten auf der Habenseite für die zweite Saisonhälfte angesichts von allein sieben Heimspielen noch einiges vorgenommen: „Ich weiß nicht, ob es am Ende noch gereicht hätte. Aber die Tendenz war positiv, so dass wir bestimmt noch ein paar Punkte geholt hätten.“

Nun dürfte die Entscheidung zum Klassenerhalt am also grünen Tisch fallen. Zumindest waren sich die Vertreter aller zwölf Regionalliga-Clubs bei der Videokonferenz einig, dass eine Beendigung der aktuellen Saison sinnvoll sei. „Eine Weiterführung unter den gegebenen Umständen ist für die Liga nicht umsetzbar“, stimmte auch Sabine Mammitzsch, Vorsitzende des NFV-Ausschusses für Frauen- und Mädchenfußball, zu: „Wir hatten eine konstruktive und zu jeder Zeit harmonische Konferenz. Wir werden die gemachten Vorschläge jetzt dem NFV-Präsidium zur Entscheidung vorlegen und bei einem Außerordentlichen NFV-Verbandstag abstimmen lassen.“

Möglich ist, dass die Regionalliga Nord zur neuen Saison von 12 auf 15 Teams aufgestockt wird. Schließlich wurden aus den Landesverbänden Hamburg, Bremen und Niedersachsen Oberliga-Mannschaften für einen möglichen Aufstieg in die Regionalliga Nord gemeldet. Doch scheint eine Austragung von Aufstiegsspielen momentan unmöglich. Der NFV-Frauen- und Mädchenausschuss will nun prüfen, wie dieser Aufstieg umgesetzt werden kann.

„Zu diesem Thema und in der Frage, wie ein Spielbetrieb in einer möglicherweise aufgestockten Liga unter Berücksichtigung der aktuellen Verfügungslage der Länder und des Bundes aussehen kann, werden in den kommenden Wochen Vorschläge erarbeitet“, heißt es in einer Mitteilung des NFV.

Derweil wird in der Frauen- und Mädchenfußball-Abteilung des TuS Büppel trotz des ruhenden Spielbetriebs seit Wochen daran gearbeitet, für die kommende Saison noch besser aufgestellt zu sein. „Dabei sollen und wollen das erste und zweite Frauenteam noch enger zusammenarbeiten“, erläutert Tenikeci. Im gleichen Atemzug lobt er das Engagement von Abteilungsleiter Stefan Janßen, Betreuerin Sonja Meinen sowie Theis Schmidt.

Letzterer hat in seiner Funktion als neuer Coach der Büppeler U 23 (Bezirksliga) in den vergangenen Wochen bereits einige spielstarke Spielerinnen zum TuS lotsen können – unter anderen Verena Klockgether (TV Neuenburg), Julia Eickholt (Kickers Emden), Anna Jöstingmeier (TuS Eversten) und Jenny Szeranowicz (SG Großenmeer/Bardenfleth). Zudem wird in Zukunft Stephan Marhold als Torwart-Trainer und Spielanalyst für beide Frauenteams agieren.

„Ziel ist es, mit der U 23 in die Landesliga aufzusteigen. Gelänge das schon in der ersten Saison unter Theis, der nicht nur in Sachen Neuzugänge einen super Job macht, wäre das der Jackpot. Wenn nicht, wäre es aber auch kein Beinbruch“, erklärt Tenikeci. Zudem sind gemeinsame Trainingseinheiten der ersten und zweiten Mannschaft geplant: „Wir sind gerade dabei, alles ein bisschen umzustrukturieren und den Austausch zwischen den TuS-Teams weiter zu verbessern.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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