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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Kommunalwahl: Bürger beklagen schlechte Straßen

27.08.2016

Varel Trotz des breiten Themenfeldes gab es beim NWZ -Wahlforum in der Vareler Oberschule unter den Kandidaten auch einige Übereinstimmungen, etwa bei der Investition in den Straßen- und Wegebau. Durchaus kontrovers diskutiert wurde die Schaffung eines Kunstrasenplatzes in Varel.

Kritik an Entsiegelung

„Wir müssen mehr Mittel einsetzen. Mehr Mittel heißt aber auch: woanders sparen“, sagte Jürgen Bruns (SPD). Es gebe Fördermöglichkeiten, um kurzfristig zumindest zwei Straßen in das Förderproramm des Landes aufnehmen zu können, sagte er. NWZ-Leser Dr. Klaus Wirtgen hatte die Entsiegelung der Moorstraßen in Neudorf, Büppel und Jethausermoor beklagt.

Varel habe leider zu viele Moorstraßen, die saniert werden müssten, meinte Ingrid Schuster (Die Linke) und verwies auf die schwierige Haushaltslage der vergangenen Jahre: „Es müssen auch Fördermittel fließen, sonst kann Varel das alleine nicht wuppen.“ Moorstraßen seien sehr aufwendig zu sanieren, sagte Dirk von Polenz (Die Grünen). Auch Radfahrer seien von dem Problem betroffen.

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„Natürlich möchten wir es so angenehm wie möglich für die Anwohner gestalten“, sagte Kristin Waegner (FDP). Vernünftige Straßen seien auch für den Tourismus wichtig. Karl-Heinz Funke (Zukunft Varel) plädierte dafür, einen Prioritätenkatalog zu entwickeln, wann welche Moorstraßen dran sein sollen. „Dann können wir vielleicht im nächsten Jahr die Verhältnisse insbesondere in diesen Gebieten verbessern“, sagte er. „Die Diskussion war bereits da.“

„Wir haben eine Verpflichtung, unsere Straßen und Wege angemessen in Ordnung zu halten. Wir haben viel sparen müssen, und müssen nun Wege und Straßen wieder stärker in den Fokus stellen“, sagte Hergen Eilers (CDU). Bernd Köhler (BBV) betonte: „Die ganze Straßensanierung in Varel ist in den letzten Jahren ins Stocken geraten.“

Wunsch nach Platz

Uneinigkeit herrscht beim Thema Kunstrasenplatz: „Wir sind für die Realisierung eines Kunstrasenplatzes. Wir müssen ganz klar sagen, wenn es um einen Kunstrasenplatz geht, dann geht es darum, bei schlechtem Wetter den Sport weiter ausüben zu können“, sagte Jürgen Bruns (SPD): „Wir sind nicht der Meinung, dass wir zusätzliche Sportplätze brauchen, sondern wir müssen einen der vorhandenen Plätze umwidmen.“ Das Thema habe schon Historie, sagte Bernd Köhler (BBV).

„Ein Kunstrasenplatz ist gut und schön, aber er kostet mindestens das Dreifache eines normalen Rasenplatzes. Die Kosten und auch die Folgekosten sollte man sich erstmal vor Augen führen und fragen, woher das Geld kommt“, gab Ingrid Schuster (Die Linke) zu bedenken. Ähnlich sah es Dirk von Polenz (Bündnis 90 /Die Grünen). „Die Folgekosten seien nicht zu unterschätzen“, sagte er. Ob es sich finanziell auf Dauer rechne oder ein Eigentor werde, könne er im Moment nicht beurteilen. „Generell finde ich den Kunstrasenplatz eine tolle Sache“, sagte Kristin Waegner (FDP). Als Ort schlage sie das Kasernengelände vor.

Es verwundere ihn sehr, dass dafür Geld da sein solle, aber für andere Dinge wie Straßen und Wege nicht, sagte Karl-Heinz Funke (Zukunft Varel). Dies ließe sich den Bürgern gegenüber nicht erklären. „Ich wäre erstmal dafür, die vielen Kleinigkeiten in unserer Stadt in Ordnung zu bringen, bevor man dazu ja sagt.“ Notwendig sei auch ein Votum der Vereine.

„Wenn wir eine neue Stätte schaffen, dann wird das jährlich ungefähr 100 000 Euro kosten. Das muss uns der Kunstrasen wert sein“, äußerte sich Hergen Eilers (CDU). Das bedeute aber gemeinsame Anstrengungen, auch mit den Vereinen.


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Melanie Jepsen Varel / Redaktion Friesland
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