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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Bundesligist Magdeburg siegt doppelt

27.02.2014

Hohenkirchen Jede Menge packende Spiele und brenzlige Torraumszenen bekamen die Zuschauer beim bestens besetzten Hallenfußballturnier von Eintracht Wangerland um den „7. Intersport-Puttkammer-Cup“ zu sehen. Für einen Hauch von Bundesliga-Atmosphäre in der Sporthalle des Schulzentrums Hohenkirchen sorgten dabei auch in diesem Jahr die Nachwuchstalente des Frauen-Erstligisten Magdeburger FFC, der diesmal gleich zwei Teams ins ferne Friesland beordert hatte.

Nachdem das B-Juniorinnen-Bundesliga-Team aus Sachsen-Anhalt – wie berichtet – am ersten Wettkampftag bereits das Frauen-Nachtturnier gewonnen hatte, zogen am Sonntag die C-Juniorinnen aus Magdeburg nach und sicherten sich mit viel Geschick, aber auch ein wenig Glück den Siegerpokal beim B-Juniorinnen-Turnier.

In der Gruppenphase bei den B-Mädchen hatten sich neben Magdeburg SV Großefehn, FSV Jever und Eintracht Wangerland für das Halbfinale qualifiziert. Dort setzten sich nach sehr engen Partien die favorisierten Teams aus Großefehn und Magdeburg durch. Letztere machten den 1:0-Sieg gegen die sich tapfer wehrenden Wangerländerinnen, die ihrerseits auch zwei gute Torchancen besaßen, allerdings erst 19 Sekunden vor Schluss perfekt. Erst dann schlug der Ball unhaltbar im rechten Torwinkel ein. Im anderen Halbfinale hatte der FSV Jever trotz starker Gegenwehr am Ende mit 0:1 das Nachsehen gegen Großefehn.

Spannendes Derby

Auch das Nachbarschaftsduell zwischen Wangerland und Jever im Spiel um Platz drei verlief spannend, ehe sich der FSV mit 1:0 durchsetzen konnte. Dagegen hatten die C-Mädchen aus Magdeburg im Finale gegen die mit zu viel Respekt agierenden Spielerinnen aus Großefehn beim 5:0-Sieg leichtes Spiel.

Bei den D-Juniorinnen hatten die Mannschaften von PSV GW Hildesheim und JFC Kaspel 09 die weiteste Anreise. „Sie durften in der Grundschulturnhalle übernachten, was die Kosten für die Mannschaften senkte und den Kindern eine spannende sowie den Trainern und Eltern eine unruhige Nacht brachte“, erläuterte Joachim Guhl, Turnier- und Jugendleiter von Eintracht Wangerland.

Das Turnier in dieser Altersklasse wurde im Modus jeder gegen jeden ausgespielt. Am Ende setzte sich die ausgeschlafenere zweite Mannschaft aus Hildesheim durch und wurde Turniersieger vor dem SV Wittmund. Im direkten Duell der beiden hatte sich der PSV knapp mit 1:0 gegen die Ostfriesen behauptet. Der FSV Jever wurde Fünfter und stellte in Nane ­Schrader die beste Torhüterin. Die D-Mädchen von Eintracht Wangerland zeigten sich als gute Gastgeber und ließen allen anderen Teams den Vortritt, was der guten Laune aber keinen Abbruch tat.

Steudtner ausgezeichnet

Bei den C-Juniorinnen kämpften acht Teams um den Turniersieg. In Gruppe A blieb die Sportvereinigung Aurich in der Vorrunde ungeschlagen und traf im ersten Halbfinale auf den FSV Jever, der knapp mit 2:1 bezwungen wurde. Im zweiten Halbfinale zeigte der TuS Büppel der SG DHI Harpstedt beim 5:1-Erfolg die Grenzen auf. Das „kleine Finale“ gewann der FSV mit 3:1 gegen Harpstedt, ehe sich der TuS Büppel im umkämpften Endspiel gegen Aurich mit 1:0 den Siegerpokal sichern konnte. Zur besten Torhüterin wurde Henriette Steudtner von Eintracht Wangerland gewählt, die in der Endabrechnung Platz sechs belegte.

Zum Abschluss des Intersport-Puttkammer-Cups zeigten die E-Junioren ihr Können am Ball. Schnell stellte sich heraus, dass das acht Teams umfassende Teilnehmerfeld sehr ausgeglichen besetzt war. Dies galt insbesondere für die Gruppe A, wo das Torverhältnis den Ausschlag für den Halbfinaleinzug gab. Auch das erste Halbfinale hatte es in sich und wurde von der SG Egels-Popens erst im Neunmeterschießen mit 5:4 gegen die SG Wangerland gewonnen, die in Claas Roschke den erfolgreichsten Torschützen in ihren Reihen hatte. Im zweiten Halbfinale unterlag der BV Bockhorn, der in Tharon Skripczyk den besten Torhüter stellte, mit 0:2 gegen Concordia Suurhusen.

Im „kleinen Finale“ setzte sich Wangerland klar mit 6:2 gegen Bockhorn durch. Turniersieger wurde Suurhusen durch einen 5:0-Sieg gegen Egels-Popens.

Abschließend zog Joachim Guhl ein äußerst positives Turnierfazit: „Rundum wurde nur Lob für dieses familiär ausgerichtete Turnier ausgesprochen, bei dem Bundesligist Magdeburger FFC zum wiederholten Male dabei war. Das spricht auch für die Qualität des Mädchen- und Frauenfußballs in der Region. Trotzdem muss dieser hier weiter gefördert werden.“ 2015 soll es eine Neuauflage des Hallenturniers geben.


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Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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