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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Clevernser Hoffnungen verpuffen nach gutem Auftakt

22.01.2020

Cleverns Neues Jahr, alte Probleme: Eigentlich wollten die abstiegsgefährdeten Oberliga-Basketballer der SG Cleverns-Sandel im ersten Punktspiel nach der Winterpause mit einem Erfolg beim TV Delmenhorst zur Aufholjagd im Kampf um den Klassenerhalt blasen. Doch aus dem erhofften zweiten Saisonsieg wurde nichts.

Nachdem es im Hinspiel mit lediglich sechs Akteuren am Ende nur eine knappe Niederlage nach Verlängerung gegeben hatte, waren die Grün-Weißen im Rückspiel in Delmenhorst unterm Strich chancenlos. So stand nach 40 Spielminuten eine klare 74:95 (40:55)-Niederlage gegen die DTV Devils zu Buche. Dabei waren die Gäste im ersten Viertel noch das aktivere und bessere Team. Aber wie so oft im Clevernser Spiel nach dem Aufstieg, verblasste die SG nach guten ersten zehn Minuten mehr und mehr.

Dabei war in den Reihen der Jeverländer ein Spieler von Beginn an hellwach und fand in der Offensive sofort seinen Rhythmus: Stefan Exner. Der Power Forward dominierte im Angriff und scorte in der Zone beinahe nach Belieben. Die großen Verteidiger der Devils waren immer einen Schritt zu spät. So erzielte Exner die ersten elf Zähler seiner Truppe und hielt sein Team damit im Spiel (15:11/6. Minute). „Stefan hat uns super ins Spiel gebracht“, lobte SG-Kapitän Andre Sjuts.

In der Verteidigung hatten die Gäste aber Schwierigkeiten, die Kreise der Topscorer Marco Mennebäck (28 Punkte) und Ali Akkurt (20) einzuengen. Doch nach einem zwischenzeitlichen 13:21-Rückstand legte die SG zwölf unbeantwortete Punkte auf und ging somit erstmals selbst in Führung (21:25/10.). „Da haben wir es zwischenzeitlich super gemacht“, freute sich Jonas Katzenberger: „Sobald wir einen Rebound oder einen Ballgewinn hatten, haben wir den Ball schnell nach vorn gebracht und oft im Fastbreak einfache Punkte erzielt.“

Nach einem ausgeglichenen Start ins zweite Viertel (29:27/12.) geriet der Spielfluss der Gäste allerdings immer mehr ins Stocken. Auch in der Defensive war man zu oft einen Schritt zu langsam oder das Umschaltspiel gelang nicht. So gerieten die Gäste schnell auf die Verliererstraße (48:32/17.). „Auf einmal war alles weg, was wir im ersten Viertel so gut gemacht hatten“, ärgerte sich Janik Schulze: „Delmenhorst hat sich zwar auch gesteigert, aber wir hatten kaum einmal eine Antwort parat und haben oft unkonzentriert agiert.“

Auch nach der Pause sollte die Wende nicht mehr gelingen, obwohl das Schlussviertel mit 20:14 gewonnen werden konnte. „Am Ende ein sehr enttäuschender Auftritt“, bilanzierte Schulze ernüchtert: „Wir hatten uns nach dem Hinspiel deutlich mehr von dem Spiel versprochen.“

SG Cleverns-Sandel: Katzenberger (2 Punkte), Kley (7), Sjuts (8), Wirges (1), Schulze (22/2 Dreier), Exner (20), Horn (11/1), Bil (3).

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