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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

SG Cleverns-Sandel erleidet herben Rückschlag

17.12.2019

Cleverns Einen herben Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt hat die SG Cleverns-Sandel hinnehmen müssen. Nach der 78:98 (40:55)-Niederlage im Kellerduell beim Team Basketball Lesum Vegesack steckt der Oberliga-Aufsteiger weiter tief im Abstiegssumpf fest.

„Mit viel Hoffnung angereist, mit noch mehr Ernüchterung wiedergekehrt“, brachte es Janik Schulze auf den Punkt. Im Falle eines Sieges hätten die SG-Akteure auf dem siebten Tabellenplatz überwintert und somit gleich drei Teams vorerst hinter sich gelassen. Durch die Niederlage an der Weser gelang dies nun aber den Lesumern.

„Uns haben teilweise die Kräfte gefehlt“, erläuterte Schulze, der selbst bereits mit einer Rippenverletzung ins Spiel gegangen war, die sich inzwischen sogar als Bruch herausgestellt hat. Zudem plagten Vjascheslav Bil Knieprobleme, während Jörg Hinrichs unter Woche unter einem grippalen Infekt litt.

„Aber wir brauchen da auch keine Ausreden zu suchen“, betonte Schulze: „Unser Spiel war überwiegend unstrukturiert.“

Dabei war der Auftakt in Lesum für die Clevernser noch sehr ordentlich verlaufen. Die ersten Würfe der Grün-Weißen saßen. So konnten sie die erste Führung der Partie für sich verbuchen (13:10/5. Minute). Doch als die Hausherren im Anschluss auf eine Pressverteidigung über das ganze Feld umstellten, fehlte den Gästen bereits eine Lösung. Dort machte sich teilweise auch das Fehlen des erfahrenen Kapitäns und Spielmachers Andre Sjuts bemerkbar, der diesmal privat verhindert war. „Wir haben zu oft den Ball hergeschenkt und schwierige Pässe gewählt“, analysierte Thorben Kley, der mit 27 Punkten beste Punktesammler der SG war.

Ein 15:0-Lauf der Gastgeber war die Folge und brachte die Grün-Weißen schnell auf die Verliererstraße. Bis zum Ende des Viertels betrug der Rückstand elf Zähler. Beim Stand von 33:22 ging es in die erste Viertelpause.

Den Start ins zweite Viertel verschliefen die Friesländer gänzlich und lagen schnell mit 20 Punkten in Rückstand (42:22/14.). Bis zum Ende des Abschnitts konnten die Gäste aber noch einmal verkürzen und lagen zur Halbzeitpause mit 15 Punkten zurück.

Nach dem Seitenwechsel folgte dann die stärkste Phase der Jeverländer. Mit einer Auftaktbilanz von 13:4 Punkten gelang es, den Rückstand bis auf sechs Zähler zu verkürzen (59:53, 24.). Hoffnung keimte auf – doch eine Auszeit reichte den Hausherren aus Lesum, um ihren Rhythmus zurückzuerlangen und den der SG zu zerstören. So sorgten die Gastgeber mit einem 12:2-Lauf wieder für klare Verhältnisse und führte vor dem finalen Spielabschnitt mit 75:60.

Im Schlussviertel kamen dann personelle Sorgen bei den nur mit sieben Spielern angereisten Gästen hinzu. Sowohl Dominik Horn als auch Vjascheslav Bil kassierten ihr fünftes persönliches Foul und wurden vorzeitig zum Duschen geschickt.

Auf dem Platz stellten die Clevernser zudem auch noch die Ballbewegung beinahe gänzlich ein und verzettelten sich oftmals in Einzelaktionen. „Der Ball lief viel zu wenig“, ärgerte sich Jonas Katzenberger: „Das war zu oft mit dem Kopf durch die Wand und ohne Struktur.“

Den Lesumern war dies egal. Sie spielten ihren Stiefel weiter herunter, um den Vorsprung am Ende sogar bis auf 20 Punkte auszubauen. „Jetzt gilt es, über Weihnachten die Kräfte neu zu sammeln. Und dann müssen wir in den ersten beiden Spielen des neuen Jahres mindestens einen Sieg holen“, forderte Torge Wirges.

Die nächsten Gegner sind der TV Delmenhorst und der SC Langenhagen II. Beiden Teams unterlag die SG in der Hinrunde mit nur sechs Akteuren jeweils knapp.

SG Cleverns-Sandel: Bil (18 Punkte/4 Dreier), Hinrichs (4), Horn (8/2), Katzenberger (3), Kley (27/4), Schulze (13), Wirges (5/1).

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