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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

SG düpiert Titelaspirant mit Dreier-Festival

22.01.2019

Cleverns Wenn im Sport Wörter wie „unfassbar“ oder „Wahnsinn“ fallen, dann muss etwas Außergewöhnliches geschehen sein. So am Samstagabend im Verfolgerduell der Basketball-Bezirksoberliga zwischen dem gastgebenden und favorisierten Titelaspiranten VfL Löningen und der SG Cleverns-Sandel.

Weil die Jeverländer vor allem im Schlussviertel ihre im bisherigen Saisonverlauf oft verschüttete Treffsicherheit von jenseits der 6,75-Meter-Linie wiederfanden, brachten sie das Kunststück fertig, die Partie nach einem 47:58-Rückstand (33.) noch fulminant zu drehen. Am Ende gingen sie mit 82:76 (32:39) als Sieger vom Platz und feierten nach dem Auswärts-Coup ausgelassen im Hüpfkreis.

„Das war unfassbar“, brachte SG-Kapitän und Topscorer Andre Sjuts die Stimmungslage bei den Grün-Weißen auf den Punkt, die mit bärenstarken 39 Punkten im Schlussabschnitt, davon neun Dreier, die VfLer noch abgefangen hatten: „Wir haben am Ende quasi alles getroffen.“

Dabei hatten die Gäste zu Beginn schon mit 2:11 (4.) und 10:25 (8.) zurückgelegen. Erst nach dem 15:30-Zwischenstand (11.) hielten die Clevernser, angeführt von Felix Dott, besser dagegen und waren beim 29:33 (17.) erstmals wieder in Schlagdistanz. „Das Finish im zweiten Viertel war richtig gut“, analysierte Vjascheslav Bil: „Da haben unsere Spieler von der Bank richtig stark performt. Genau das brauchen wir, wenn die Starter durchschnaufen.“

Nach der Pause sollte zunächst beiden Mannschaften offensiv nur wenig gelingen. Beim Stand von 50:43 ging es in den Schlussabschnitt – und es sollte aus Clevernser Sicht ein denkwürdiger werden. „Nach dem 47:58-Rückstand haben wir den Turbo gezündet und vier Dreier binnen drei Minuten getroffen“, freute sich Janik Schulze. Besonders Bil und Sjuts, der im Alleingang für einen 9:0-Lauf der Gäste und deren ersten Führung sorgte, trafen nun fast nach Belieben. Höhepunkt war ein Dreier aus der Ecke des Feldes von Sjuts kurz nach dessen erfolgreichem Offensiv-Rebound (72:69/ 37.). Dominik Horn legte noch einen Dreier nach – doch die Löninger gaben sich noch nicht geschlagen.

Nach zwei verwandelten Freiwürfen hatte der VfL kurz vor Schluss wieder auf 76:77 (40.) verkürzt. Aber passend zum Abend, konterte Bil mit einem wilden Dreier beim Ablauf der 24-Sekunden-Uhr. Das sollte reichen. „Ein wahnsinniger Sieg“, freute sich Thorben Kley. „Unser Siegeswille war unglaublich.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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