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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Friesensport soll wieder populärer werden im Dorf

03.04.2019

Cleverns „Der Boßelsport hat nicht mehr den Stellenwert wie in früheren Jahren im Dorf“, bedauerte „Kumm herut“-Vorsitzender Thomas Weihrauch. Doch resignieren? Das wird der seit 95 Jahren bestehende Verein nicht: „Wir werden uns der Herausforderung im Zeitwandel stellen“, betonte er in der Jahreshauptversammlung und forderte dazu auf: „Kumm herut mach aktiv mit, damit auch zum 100-Jährigen die Kugeln auf der Straße rollen.“

Ehrungen bei „Kumm herut“ Cleverns

Eine Urkunde für 60-jährige Mitgliedschaft ist nicht allzu häufig: Else und Johann Saathoff sowie Helmut Jürgens sind so lange dabei.
 40 Jahre: Jürgen Gerken, Heinz Hermann Griepenkerl, Gerold Janssen, Heiner Janßen, Gerold und Waltraud Lüken, Ernst Rainer Müller.
 25 Jahre: Johannes Behrends, Marco Brämer, Gertrud Bunjes, Bernd Eggers, Hinrich Melchers, Sven Wagner.

Die Jugend an das Boßeln heranzuführen, sei nicht nur Vorstandsaufgabe, so Weihrauch: Er wünscht sich auch eine verstärkte Frauenmannschaft. Dazu könnten auch Spielgemeinschaften und gemischte Gruppen gebildet werden. Probleme bereitet die Besetzung der Wettkampfmannschaften: „Mit unseren 24 Stammwerfern können wir zufrieden sein, wenn es auch noch drei bis vier mehr sein könnten“, so Weihrauch.

Um den Friesensport in Cleverns wieder populärer zu machen und die Geselligkeit auszubauen, ist für den 7. September ein „Dörpbosseln“ angesetzt. Teilnehmen können Vierer-Gruppen aus maximal zwei Profis und mindestens einer Frau.

„Wenn man die Leistung nicht erbringt, steigt man ab“, kommentierte Sportwart Jan Janssen den Abstieg aus der Landesliga. Zurzeit belegen die Clevernser den 3. Platz in der Verbandsliga – fehlende Wurfstärke nannte er als Grund.

„Doch im Jeverland wollen wir die Nummer 1 bleiben und das haben wir bei Stadtmeisterschaft und Jeverlandpokal bewiesen“, so der Sportwart.

114 Mitglieder sichern dem Verein eine finanzielle Stärke berichtete Kassenwart Heinz Hermann Griepenkerl. Die Entlastung des Vorstands von Christian Hinrichs auf Plattdeutsch sollte dazu ermuntern, in der Versammlung auch die plattdeutsche Sprach wieder einzuführen, denn auch die gehört zum Friesen- und Heimatsport Boßeln.

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