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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Anmeldung zum Take-Off – Deich wird zur Startbahn

13.03.2019

Dangast Der Deich am Dangaster Hafen wird zur Startbahn: Waghalsige Piloten können sich ab sofort für die Neuauflage der Flugtage anmelden. Take-Off ist am Samstag, 8. Juni, ab 15 Uhr. „Wer mitmachen will, sollte sich jetzt schon entscheiden“, rät Organisator Hannes Friedek von der Agentur „Herr Hansen“. Denn: „Die Teams müssen bis dahin auch noch ihre Fluggeräte bauen.“

Nach über zwölf Jahren Pause hat der Vareler die Flugtage reaktiviert. „Es wird ein bunter Tag am Dangaster Hafen mit Musik und kulinarischen Genüssen“, verspricht Friedek. Er setzt die Tradition der Aktionsgruppe „Menschenmüll“ fort, die die Veranstaltung 1979 ins Leben gerufen hat. Damals startete das Team von der Landzunge, die gegenüber des Alten Kurhauses liegt. „Wir haben das aus Spaß gemacht. Einfach, weil wir fliegen wollten“, erinnert sich Iko Chmielewski. Was vor 40 Jahren vor 30 bis 40 Zuschauern begonnen hatte, wuchs über die Jahre zu einem riesigen Event, das 5000 Schaulustige an den Dangaster Hafen lockte. „Das wäre ein Traum“, sagt Hannes Friedek.

Sehen Sie hier ein Video vom Flugtag 1996.

Das sind die Regeln für den Flugzeugbau

Das gebaute Flugzeug muss schwimmfähig sein. Zudem geben die Veranstalter für alle Teilnehmer folgende Tipps, die die Piloten unbedingt beachten sollten:


Das Fluggerät darf nur aus umweltfreundlichen Materialien bestehen.
Die Verwendung von tragenden Metall-Teilen ist verboten.
Es dürfen keine Materialien verwendet werden, die sinken können.
Das Fluggerät darf keine Spitzen, Ecken und Kanten aufweisen.
Es dürfen keine Stoffe oder Materialien verbaut werden, die sich auflösen.
Motor oder Fremdantrieb sind verboten. Das Fluggerät wird mit reiner Muskelkraft angetrieben.
Die Konstruktion muss komplett selbstgebaut sein.
Das Fluggerät darf nicht breiter als 8, länger als 6 und höher als 3 Meter sein.
Das Fluggerät muss eigenständig auf die Abflugstelle geschoben oder getragen werden.
Es darf keine Werbung, Sponsoring oder ähnliches auf dem Fluggerät sichtbar sein. Es darf auch keine Verbindung des Gruppennamens mit einem Sponsor geben. Für Firmen ist der Start kostenpflichtig, für Privatpersonen frei.

Checkliste für die Piloten: 1. Schwimmweste; 2. Helm; 3. 50 Meter Schwimmen können; 4. Sicheres Kostüm; 5. Abnahme des Fluggerätes durch den Veranstalter; 6. Keine Drogen und/ oder Alkohol.

Ziel des nicht ganz ernst gemeinten Wettbewerbs ist es, mit den selbstgebauten Flugobjekten (siehe Infobox), vom Siel zum Pegelhäuschen und zurück zu „fliegen“. Ins Cockpit steigen dürfen Personen ab 16 Jahren. „Die Teilnahme ist nur im Team möglich“, erläutert Hannes Friedek. Es sollte mindestens aus zwei und maximal aus sechs Personen bestehen. Für alle Teilnehmer einer Flightcrew, also Pilot und Anschieber, gilt: Helme und Schwimmwesten sind Pflicht. Der Pilot darf nicht fest mit dem Fluggerät verbunden sein. „Er muss sich sofort aus dem Gerät befreien können“, betont Friedek.

Das Flugzeug muss unbedingt schwimmfähig sein. Denn in den 90er Jahren trat einmal eine Crew mit einem 1000-Kilo-Bett an. „Das bekommen wir nicht wieder vom Grund geborgen“, begründet Hannes Friedek.

Es gewinnt, wer am weitesten fliegt. Der Rekord liegt übrigens bei einer Weite von 2,34 Metern. Prämiert wird zudem das schönste Flugobjekt. „Die Jury ist das Publikum, dessen Beifall von einem Applausometer gemessen wird“, sagt Hannes Friedek.

Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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