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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Derby macht Handballfans neugierig

25.10.2008

VAREL /WILHELMSHAVEN Die Nordfrost-Arena in Wilhelmshaven wird am Sonntag (17 Uhr) randvoll sein. Dann stehen sich in der 2. Handball-Bundesliga, Gruppe Nord, erstmals wieder seit März 2002 in einem Pflichtspiel der Wilhelmshavener HV und die HSG Varel gegenüber. Nicht nur bei den Anhängern der HSG Varel weckt dieses Duell Erinnerungen aus den zurückliegenden Auseinandersetzungen, sondern macht neugierig auf den erneuten Leistungsvergleich.

Für die Friesländer war der 23. Januar 1999 ein „Feiertag“ in der jetzigen Nordfrost-Arena. Noch als SG VTB Altjührden gewannen sie dort nach beiderseits tollen Leistungen das Spitzenspiel beim damaligen PSV Wilhelmshaven mit 24:19 und schufen damit den Grundstein für den Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga. 2500 Zuschauer erlebten damals eine „Handball-Demonstration“, die dem Handballsport in der Region zu einem weiteren Aufschwung verhalf.

Davon profitierten auch die Jadestädter, die dann am Ende der Saison 2001/02 den Sprung in die erste Liga schafften. Sechs Spielzeiten konnten sie den Handballanhängern aus Wilhelmshaven und Friesland dann Spitzenhandballmannschaften präsentieren. Nach dem Abstieg aus der 1. Bundesliga leben jetzt die direkten Duelle wieder auf.

Beide Mannschaften standen sich in der Saison 94/95 bereits in der zweiten Liga gegenüber. Allerdings stiegen beide Teams dann am Saisonende ab. Seinerzeit entschieden die PSV-Handballer beide Begegnungen für sich. In eigener Halle setzten sie sich mit 25:18 durch, in Altjührden gewannen sie mit 21:20. In den anschließenden vier gemeinsamen Regionalserien konnten die Vareler ihre Bilanz etwas „aufpolieren“. Nach dem Abstieg schafften die Jadestädter in Altjührden einen 21:16-Sieg und in eigener Halle einen 25:22-Erfolg. In der Serie 96/97 standen sich beide Teams am ersten Spieltag in Altjührden gegenüber. Die Vareler setzten sich mit 23:19 durch und erreichten in der Nordseesporthalle ein 20:20-Remis. Am Ende dieser Serie schlossen sich drei Play-off-Spiele an, an die sich die Anhänger beider Mannschaften noch heute gern erinnern. Die SG VTB Altjührden gewann in Wilhelmshaven „sensationell hoch“ mit 34:23, kassierte einige Tage später in eigener Halle eine 23:26-Niederlage. Im

dritten Spiel behielten die Jadestädter knapp mit 24:23 die Nase vorn. Den Zweitligaaufstieg schafften sie allerdings nicht. Die Serie 97/98 überstanden die Vareler auch ohne Niederlage gegen den PSV Wilhelmshaven. In eigener Halle gewannen sie mit 27:21-Toren, in Wilhelmshaven schafften sie ein 26:26-Unentschieden. Gleich zwei Siege konnten sie in der Saison 98/99 feiern: In Altjührden gelang ein knapper 27:26-Sieg, in Wilhelmshaven ein 24:19-Erfolg, der letztlich vorentscheidend für den Zweitligaaufstieg der seinerzeit von Peter Kalafut trainierten Vareler Handballer war. Die Jadestädter folgten in der Serie 2000/01 in die zweithöchste deutsche Spielklasse und belegten in der Aufstiegssaison auf Anhieb Rang zwei in der Abschlusstabelle. Beide Teams trennten sich in der Jadestadt mit einem 27:27-Unentschieden.

Etwa 2500 Handballanhänger aus Wilhelmshaven und Friesland „elektrisierte“ dieses Duell. Beim Rückspiel, das die seinerzeit von Jürgen Carstens trainierten Jadestädter mit 23:18 für sich entscheiden konnten, kamen 1280 Zuschauer in die Sporthalle Altjührden. Ein „volles Haus“ verzeichneten die Vareler auch beim ersten Aufeinandertreffen in der Serie 2001/2002. Sie verloren zwar nach einem auf Zuruf geahndeten Wechselfehler mit 24:27-Toren, boten dem hohen Favoriten aber lange Zeit Paroli. Im Rückspiel ein 27:21-Erfolg der Jadestädter, der den Weg ins Handball-Oberhaus ebnete.

Am Sonnabend beginnt für beide Vereine ein neuer Abschnitt im Kampf um Punkte, aber auch um die Zuschauergunst.

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