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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Erneutes Gipfeltreffen der Schleuderballer

03.08.2019

Diekmannshausen /Friesland Der Schleuderballplakettenspieltag des TV Schweiburg in Diekmannshausen hat in 95 Jahren nichts von seinem Reiz verloren: Die nächste Veranstaltung steht an diesem Wochenende, 3. und 4. August, an.

Seit 1924 – mit Ausnahme der Kriegsjahre 1939 bis 1945 – findet dieser älteste Spieltag des Deutschen Turnerbundes, der 95 Jahre alt wird, statt. Die Mannschaften kämpfen um den Gewinn der wertvollen handgeschnitzten Eichenplaketten.

Der Modus bei den Männern, immer in nur einer Leistungsklasse anzutreten, wurde in den vergangenen Jahren geändert. Vor zwei Jahren wurden erstmals in allen vier Leistungsklassen die Sieger ermittelt – so auch bei der Austragung in diesem Jahr. Hinzu kommen die sechs Jugend- und Schüler-Klassen. Seit 18 Jahren werden dabei die Partien für alle Jugendklassen ausgeschrieben, seit 1960 steht der jährliche Wettbewerb für die C-Schüler an. Die Anzahl der Teams ist mit insgesamt 28 Mannschaften (14 Männerteams, 14 Nachwuchsteams) ähnlich wie in der Vorsaison (29 Mannschaften). Vor zwei Jahren nahmen noch 35 Mannschaften teil.

Punktrunde am Samstag

Doch auch wenn die Meldezahl sinkt – das Zuschauerinteresse ist ungebrochen. Die Veranstalter hoffen, dass erneut die Marke von 1000 Besuchern geknackt wird. Sie bekommen an den beiden Tagen von den etwa 250 Aktiven insgesamt 24 Partien geboten. Die sogenannten „Käkler und Mäkler“ werden dazu beim Fachsimpeln ihre Meinungen kundtun. Für eine gemütliche Atmosphäre sorgt auch das Kaffee- und Kuchenzelt seitens des Vereins zum Klönschnack. Eine Zuschauertribüne sorgt dazu für eine gute Übersicht.

Die Begegnungen werden derweil auf zwei Spielfeldern ausgetragen. Den Auftakt macht am Samstag um 14 Uhr die Jugend. Angesetzt sind die Partien der Punktrunde für die B- und E-Jugend. Auch vier Bezirksklassenpartien, die letzten beiden beginnen um 16.15 Uhr, werden angepfiffen.

Bei den Teilnehmern aus der Landesliga wird dieses Mal nicht im K.o.-System angetreten. Stattdessen wurden die sechs Teams in zwei Gruppen mit dem TV Schweiburg, Mentzhauser TV, TSV Abbehausen sowie TuS Grabstede, BV Reitland und KBV Grünenkamp, eingeteilt. Die beiden Gruppenersten qualifizieren sich jeweils für das Halbfinale.

Finaltag am Sonntag

Am Sonntag wird die Veranstaltung um 10 Uhr mit zwei weiteren Partien der Landesliga fortgesetzt. Die Bezirksklasse, bei der mit dem BV Kreuzmoor, Mentzhauser TV III, SG BV Reitland II/TV Schweiburg II und TSV Abbehausen III vier Teams teilnehmen, beginnt mit der K.o.-Runde um 11.30 Uhr. Danach werden die beiden letzten Partien der Gruppenspiele der Landesliga angepfiffen (12.15 Uhr). Zwischendurch geht es mit der Punktrunde der B-Jugend (Teilnehmer Mentzhauser TV, BV Reitland, KBV Grünenkamp) und der E-Jugend (KBV Grünenkamp, Mentzhauser TV, TSV Abbehausen) weiter. In den restlichen Klassen haben sich jeweils nur zwei Mannschaften angemeldet. Hier stehen somit direkt die Finalspiele an, die ab 13.45 Uhr beginnen.

Der sportliche Höhepunkt wird das Endspiel der Landesliga werden. Favoriten im Kampf um den Einzug ins Finale sind mit Titelverteidiger BV Reitland und der Tabellenführer Mentzhauser TV zwei Teams aus der Wesermarsch.

Die Bestenliste beim Plakettenspieltag führen dagegen Vereine aus Friesland an. Der TuS Grabstede ist mit 16 Siegen eindeutiger Spitzenreiter des Klassement. Den letzten Sieg fuhren die Grabsteder 2011 ein. Dahinter folgen der TuS Zetel und SBV Zetel mit je zwölf Erfolgen. Die Triumphe der Zeteler Vereine liegen aber bereits weit zurück. Der TuS Zetel gewann erstmals 1934 und tauchte zuletzt 1964 auf dem Siegerpodest auf. Der SBV Zetel begann seine Siegesserie 1974, die 1994 endete. Der aktuelle Titelträger BV Reitland, hat mit insgesamt vier Siegen somit noch mächtig Nachholbedarf.

Schwierige Vorhersage

Bei den Schüler- und Jugendklassen ist eine Vorhersage deutlich schwieriger zu treffen – gibt es doch altersbedingt jedes Jahr viele Wechsel. In den Sommerferien dürfte die Aufstellung der Teams für die Betreuer dazu sicherlich für einige Schwierigkeiten sorgen.

Zu jeder Mannschaft gehören acht Aktive, die mit der ersten Reihe, zweiten Reihe, Hauptfänger und Hinterfänger antreten. Die wurfstärksten Aktiven schaffen 35 bis 40 Meter weite Schockwürfe mit dem 1500 Gramm schweren Ball. Für die jeweils erste Reihe der gegnerischen Mannschaft heißt es, diese Bälle abzufangen, um sich selbst Raumgewinn zu schaffen.

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