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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Diskussionen nach Derby

15.11.2011

Noch weit nach dem Abpfiff des umkämpften Derbys zwischen den Drittliga-Handballern des Wilhelmshavener HV und der HSG Varel-Friesland diskutierten Spieler beider Teams mit ehemaligen Mitspielern und Zuschauern über die Gründe für den verdienten 25:22-Sieg der Vareler. So fachsimpelte etwa ein spürbar zerknirschter WHV-Torwart Christoph Dannigkeit – der eine starke Leistung gezeigt hatte, von seinem Kumpel Andre Seefeldt auf der anderen Seite im HSG-Tor aber sogar noch übertrumpft wurde – mit seinem alten Teamkollegen bei der HSG, Ralf Koring, und seinem ehemaligen Torwarttrainer Sascha Vorontsov über die intensiven 60 Spielminuten. „Wir haben es im Angriff nicht geschafft, den starken Mittelblock der HSG auseinander zu spielen, was wir uns eigentlich fest vorgenommen hatten. Auch hinten haben wir entscheidende Fehler gemacht und Varel immer wieder über die Mitte zum Wurf kommen lassen. Wir sind zu selten in die zweite Welle gekommen und haben es zu oft mit Einzelaktionen versucht – und somit verdient verloren“, bilanzierte Dannigkeit, der noch immer in Varel wohnt und besten Kontakt zu den meisten HSG-Spielern hat.

Richtig angefressen zeigte sich nach Spielschluss in Evgeny Vorontsov ein weiterer Ex-Vareler im WHV-Dress. „Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal so wenig Bälle bekommen habe“, haderte der Rechtsaußen mit seinen Nebenleuten, die es in der Tat viel zu oft über die Mitte versucht hatten, statt das Spiel breit zu machen. „Wir haben im Angriff einfach zu viele Chancen liegen gelassen und Andre Seefeldt zum Weltmeister geschossen. Der Kampfgeist war da, aber wir haben uns von Anfang an zu viele technische Fehler und Fehlwürfe erlaubt.“

Bevor es im Derby allerdings zwischen beiden Teams so richtig zur Sache gegangen war, sorgte ein äußerst trauriger Anlass dafür, dass der Adrenalinspiegel der Spieler in der prall gefüllten Nordfrost-Arena noch einmal kurz abgesenkt wurde. Zwar wurde das Derby vom Schiedsrichter-Duo Frank Menne (Hürth) und Carsten Thiele (Bad Honnef) pünktlich um 19.30 Uhr angepfiffen, nach dem Anwurf der Wilhelmshavener aber sogleich wieder unterbrochen. Danach ehrten die Spieler und 2000 Zuschauer die Schiedsrichter und Zwillingsbrüder Bernd und Reiner Methe, die am Freitagabend mit ihrem PKW auf der Anreise zum Bundesliga-Spiel HBW Balingen gegen SC Magdeburg tödlich verunglückt waren – die NWZ  berichtete –, mit einer Schweigeminute.

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