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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Handball: SG bläst im Derby zu spät zur Aufholjagd

06.11.2017

Edewecht /Altjührden Jetzt hat es auch die SG VTB/Altjührden erwischt: Ausgerechnet im Prestigeduell beim Verfolger VfL Edewecht haben die Oberliga-Handballer um Spielertrainer Ivo Warnecke am Samstag mit 24:27 (9:12) im achten Saisonspiel die erste Niederlage einstecken müssen. Dennoch rangiert das SG-Team mit 14:2 Punkten weiterhin auf dem ersten Tabellenplatz – allerdings ist der Vorsprung vor den beiden aktuell ärgsten Konkurrenten im Titelkampf, HSG Barnstorf/Diepholz und VfL Edewecht (beiden 12:4), auf nur noch zwei Zähler geschrumpft.

Im Derby zwischen den beiden alten Zweit- und Drittliga-Rivalen waren vor großer Kulisse wie erwartet mehrmals die Emotionen hochgekocht. Und so bekamen die 550 Zuschauer aus beiden Lagern neben zwei kräftig zupackenden Abwehrreihen und mitunter hektischen Aktionen auch Rudelbildungen sowie eine Rote Karte zu sehen. Diese hatte sich SG-Kreisläufer Fabian Hartwich eingehandelt, als er – bereits zum dritten Mal in dieser Spielzeit in einer Partie – die dritte Zwei-Minuten-Strafe kassierte (38.).

Aber der Reihe nach: Gleich zu Beginn hatten sich die Gäste beim Wiedersehen mit vielen alten Bekannten aus alten Vareler Zeiten den Schneid abkaufen lassen. „Wir haben überhaupt nicht ins Spiel gefunden, waren mit dem Kopf gar nicht richtig da, was mehrere Gründe hatte“, bedauerte Warnecke: „Das größte Problem war allerdings die Einstellung. Die Edewechter waren viel bissiger.“

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Warten auf ersten Treffer

So benötigten die Friesen allein sieben Minuten, um durch Oliver Staszewski den ersten Treffer zu erzielen (3:1). Doch das Hallo-Wach-Erlebnis blieb aus. „Wir haben erst in der letzten Viertelstunde den Kampf angenommen“, brachte Co-Trainer Ralf Koring das größte Dilemma des Abends aus SG-Sicht auf den Punkt.

Während im Angriff auch daher die nötige Durchschlagskraft fehlte und die Vareler mehrmals im stark agierenden VfL-Torhüter Finn-Luca Schwagereit ihren Meister fanden, ließ auf der anderen Seite die Abwehr die nötige Kompaktheit vermissen. Zwar biss SG-Kapitän Helge Janßen trotz Leistenproblemen auf die Zähne und kehrte in den Innenblock zurück, doch wurde diesmal Martins Libergs (Bandscheibenvorfall) an seiner Seite schmerzlich vermisst. Die Personalprobleme – auch Justin Herrmann (Arbeitsunfall) fehlte, während dem wiedergenesenen Kevin Langer der Trainingsrückstand anzumerken war – wollte Warnecke aber nicht als Entschuldigung gelten lassen: „Fakt ist, das war nicht unser Tag. Wir werden die Dinge aufarbeiten und die Niederlage dann abhaken.“

Über Zwischenstände von 2:5 (10.), 3:8 (16.) und 6:11 (22.) rannten die Vareler auch nach der Pause stets einem Rückstand hinterher, der phasenweise sogar bis auf acht Treffer anwuchs (14:22/46.). Doch es sollte noch mal richtig spannend werden.

Die Vareler zogen umgehend die Grüne Karte, schworen sich in der Auszeit auf die letzte Viertelstunde ein und bliesen danach tatsächlich zur Aufholjagd. Vor allem die Umstellung auf eine äußerst offensive Abwehr, die fast einer Manndeckung gleichkam, zeigte Wirkung. Binnen drei Minuten hatten die Gäste, die nun auch im Angriff mehr Zug zum Tor entwickelten, den Rückstand halbiert (18:22/ 50.). Und während bei den Ammerländern die Kräfte immer mehr schwanden, bekam die Warnecke-Sieben immer mehr Oberwasser.

Chance auf Ausgleich

Als SG-Routinier Jochen Toepler 165 Sekunden vor dem Abpfiff auf 24:25 verkürzte, schien die zuvor lange einseitige Partie tatsächlich noch zu kippen. Die Gäste kamen sogar schnell wieder in Ballbesitz und hatten die Chance zum ersten Ausgleich nach dem 0:0 auf der Hand. Doch daraus wurde nichts, weil die Unparteiischen nach einer unübersichtlichen Situation, durchaus umstritten, auf Freiwurf für Edewecht entschieden. „Die Schiedsrichter haben auf beiden Seiten sehr unglückliche Entscheidungen getroffen und sich unserem Niveau angepasst, daher dürfen wir uns nicht beschweren“, erläuterte Warnecke.

Als Louis Kamp 34 Sekunden vor dem Ende auf 26:24 für den VfL erhöhte, war der unterm Strich nicht unverdiente Heimsieg der Edewechter besiegelt. „Wir haben einen super Tag erwischt“, freute sich VfL-Trainer Tobias Weihrauch und lobte insbesondere seine Abwehr. Derweil dürfte Warnecke den Fokus in der Trainingswoche insbesondere auf die 6:0-Abwehr legen, die es dringend wieder zu stabilisieren gilt.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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