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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Fußball-Bezirkspokal: Heidmühler FC gewinnt Elfmeter-Krimi

29.07.2019

Esens /Heidmühle Diese erste Runde des Fußball-Bezirkspokals zwischen dem TuS Esens und dem Heidmühler FC wollte einfach kein Ende nehmen. Nach einem 2:2 (1:1) nach der regulären Spielzeit lieferten sich die beiden Teams einen nervenaufreibenden Schlagabtausch vom Elfmeterpunkt – ehe Torhüter Marco Maaß mit seinem Treffer für die Entscheidung sorgte.

Zuvor hatten die Zuschauer im Stadion an der Peldemühle eine packende Begegnung auf Augenhöhe erlebt – auch wenn immer wieder erkennbar war, dass sich beide Mannschaften noch in der Saisonvorbereitung befinden. Bei den Gästen aus Heidmühle machte sich dies besonders im Spielaufbau bemerkbar. Immer wieder landeten Pässe zur Spieleröffnung in den Füßen der Hausherren, die daraus aber kein Kapital schlagen konnten.

Eine erste gute Gelegenheit für den HFC bot sich in der 22. Minute, der Schuss von Keno Siebert wurde aber abgewehrt. Aus der anschließenden Ecke resultierte dann das erste Gegentor. Während Esens in Person von Niklas Sukowski nach der Balleroberung schnell und zielstrebig auf das HFC-Gehäuse zusteuerte, kamen die Gäste kaum hinterher. Sukowski bediente den mitgelaufenen Niklas Pinkernell, der zur Führung einschob (23. Minute).

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Stenogramm

Bezirkspokal

TuS Esens - Heidmühler FC 11:12 n.E. (2:2/1:1) HFC: Maaß – Kurzawa, Lücht (46. Münkewarf), Titz, Stresow (78. Khodr), Jashari, Siebert, Brunet, Marvin Ulfers (74. Marius Ulfers), Siebert, Orru

Tore: 1:0 Niklas Pinkernell (23.), 1:1 Dardan Jashari (33.), 1:2 Keno Siebert (52.), 2:2 Manuel Meints (63.)

Elfmeterschießen: 3:2 Ahrends, 3:3 Jashari, 4:3 Backhaus, 4:4 Khodr, 5:4, Lettau, 5:5 Münkewarf, 6:5 Til, 6:6 Siebert, 7:6 Sukowski, 7:7 Orru, 8:7 Lettau, 8:8 Titz, 9:8 Meints, 9:9 Marius Ulfers, 10:9 Til, 10:10 Kurzawa, 11:10 Pinkernell, 11:11 Siebert, 12:11 Maaß

„Wir haben nur schwer ins Spiel gefunden“, bewertete Heidmühlens Trainer Daniel Oleksyn die Anfangsphase seiner Mannschaft. „Nach dem 0:1 haben wir es dann besser gemacht.“ Es dauerte nicht lange, da belohnten sich die Gäste für ihr nun etwas druckvolleres Spiel. Mit einer Einzelaktion behauptete sich Kapitän Dardan Jashari gleich gegen zwei Gegenspieler, zog seitlich der Strafraumkante ab und traf ins kurze Eck (33.). Vor der Pause hätte das Oleksyn-Team beinahe den Führungstreffer erzielt. Der pfeilschnelle Marvin Ulfers – zuvor häufig wegen Abseits zurückgepfiffen – zog von der linken Seite in Richtung Tor. Sein Schuss war aber zu unplatziert. Auf der gegenüberliegenden Seite verpasste Niklas Sukowski mit dem Halbzeitpfiff den zweiten Esenser Treffer. „Wir hatten zwar mehr Ballbesitz, ohne aber die bessere Mannschaft gewesen zu sein“, sagte TuS-Trainer Ralf Backhaus.

Nach dem Seitenwechsel agierte der Heidmühler FC dann zunächst etwas besser und erzielte in der 52. Minute die Führung. Keno Siebert setzte den Ball so an den Innenpfosten, dass dieser fast diagonal zur Torlinie ins Esenser Gehäuse rollte. Heidmühle befand sich auf der Siegerstraße – die Freude wehrte aber nur kurz. Zunächst schoss TuS-Spieler Jens Backhaus freistehend einen Ball neben neben das Tor, in Minute 63 war dann Manuel Meints zum 2:2-Ausgleich erfolgreich.

Für den HFC war in dieser Phase wichtig, nicht die Nerven zu verlieren. Immer wieder sorgte Schiedsrichter Hanno Ulferts mit seinen Pfiffen für Diskussionen – nach einem längeren Gespräch mit Daniel Oleksyn beruhigte sich die Lage etwas. Die Gäste bemühten sich nun, noch in der regulären Spielzeit für die Entscheidung zu sorgen.

Die größte Möglichkeit dazu hatte der zur Halbzeit eingewechselte Tobias Münkewarf. Er tauchte in der 89. Minute vor dem gegnerischen Keeper auf. Sein erster Schuss wurde abgewehrt, der zweite landete der Ball aus spitzem Winkel am Außennetz.

Nicht enden wollte das anschließende Elfmeterschießen. Souverän meisterten die jeweils ersten fünf Schützen ihre Aufgabe. Und auch danach lieferten sich die beiden Teams ein packendes Duell. Als HFC-Torhüter Marco Maaß den Schuss des sechsten Esenser Schützen entschärft hatte brandete Jubel bei Heidmühle auf – wenn auch nur kurz. Referee Ulferts ließ den Strafstoß etwas überraschend wiederholen – Maaß hatte bei seiner Parade angeblich die Torlinie verlassen.

Beeindrucken ließ sich das Team davon nicht. Nachdem jeweils neun der zehn Feldspieler getroffen hatten, traten die Torhüter gegeneinander an – mit Marco Maaß als Sieger. Erst parierte er den Elfmeter, dann verwandelte er ihn nervenstark. „Den Sieg nehmen wir natürlich unheimlich gerne mit“, freute sich Daniel Oleksyn über den ersten Pflichtspielerfolg.

Sönke Spille Freier Mitarbeiter Lokalsport / NWZ-Redaktion
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