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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Friesensport: Feenja Bohlken kehrt beeindruckt aus Irland zurück

17.10.2015

Blauhand Spürbar beeindruckt ist Feenja Bohlken vom großen Boßelspektakel „King and Queen of the Roads“ in Irland in die Heimat zurückgekehrt. Auf der grünen Insel gehörte sie – wie berichtet – zu einer Delegation des Friesischen Klootschießerverbands, die am legendären Streckenwerfen in Ballincurring nahe Cork teilgenommen hat.

Die für den KBV Schweinebrück werfende Feenja Bohlken hatte die Reise in Begleitung ihrer Mutter Tanja und des Bahnweisers Jan-Christian Bohlen angetreten. „Das war ein einmaliges Erlebnis“, war sich das Schweinebrücker Trio nach der Rückkehr einig.

„Im Training bin ich mit der Strecke, die rauen Asphalt und auch Schlaglöcher aufweist, gut zurechtgekommen“, blickt Feenja Bohlken zurück. Für die Bewältigung der Strecke sind im Durchschnitt 15 bis 16 kräftezehrende Würfe nötig. Auch Fabian Schiffmann (Großheide) – die Jugendlichen treten ja als Duo an – war mit seinen Trainingswürfen zufrieden.

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Im Wettkampf der drei Jugendteams unmittelbar vor dem großen Finale der Männer mussten die Jugendlichen bergab werfen. Dabei standen die vielen Zuschauer eng an und auf der Straße. „Ich hatte auf 50 Meter durch die Gasse noch Blickkontakt zu Feenja. Hinter mir aber war die Straße dicht“, erläutert Bohlen die schwierigen Bedingungen für die Werfer.

Das FKV-Duo geriet gegen die Niederländer und Iren etwas im Rückstand, war dann aber beim siebten Wurf wieder dran. Doch die Mitkonkurrenten zogen wieder davon, und so kamen Feenja und Fabian mit einem Wurf Rückstand ins Ziel. Dort hatten die niederländischen Fans um die Topwerferin Silke Tulk schon die Arme für den Jubelschrei in die Höhe gerissen. Doch die Eisenkugel der Iren fand den Weg noch aus der Berme und trudelte elf Meter an der Kugel der Niederländer vorbei.

So hieß das Siegerpaar Veronica O’Mahony/Alex O’Donovan vor Lisa Jonkers/Mark Muntel. „Feenja und Fabian haben sich gut verkauft“, betont Bohlen. „Ihnen fehlte manchmal auch das nötige Kantenglück, was die anderen Teams hatten. Vor einigen Kurven standen Feenja und Fabian ungünstig.“

„Im ersten Moment war ich enttäuscht, schließlich wollte ich mit Fabian ganz oben sein“, gibt die 17-Jährig zu. Doch freute sie sich auch über anerkennende Worte von Offiziellen des irischen Verbandes. Ihr Wurfstill, der Rundschlag, fand Bewunderung.

Beeindruckt vom Spektakel an der Strecke zeigte sich Tanja Bohlken: „An den ersten beiden Tagen waren schon über 1000 Leute an der Strecke. Am Finaltag bei T-Shirt-Wetter waren dann Kind und Kegel, Jung und Alt dabei.“ Tradition hat bei den Iren das Wettfieber. Schnell in Gruppen um einen Wettbieter gescharrt, wurden auch diesmal Einsätze gehandelt. So setzte ein Wetter 1000 Euro auf Silke Tulk bei den Frauen und verlor. Im Vorjahr hatte er bei der Quote 1:16 auf die Niederländerin noch gut gewonnen.

Trotz guter Leistungen blieb den anderen beiden FKV-Startern Ralf Look (Großheide/Männer) und Anke Klöpper (Upgant-Schott/Frauen) der Sprung ins Finale verwehrt. Auch Titelverteidigerin Tulk schied vorzeitig aus. Im Finale waren die Iren unter sich. Erstmals wurde Thomas Mackle „King of the Roads“. Bereits zum vierten Mal sicherte sich Kelly Malon den Titel „Queen of the Roads“. Offiziell gewann die Siegerin 1000 Euro und der Sieger 2000 Euro. Das dürfte durch die Wetteinsätze aber noch höher ausgefallen sein.

Feenja Bohlken nahm eine Medaille und 50 Euro in Empfang. Unmittelbar vor dem Heimflug stand noch ein Abstecher zur Eisenbahnbrücke „Chetwynd Viaduct“ an, die zehn Kilometer von Cork entfernt ist. Dort hatte Feenjas Onkel Hans-Georg Bohlken 1985 bei dem Spektakel vom Klootbrett aus die Brücke im vierten Versuch mit der 28-Unzen-Eisenkugel überworfen.

Das eigentlich „Unmögliche“, das danach kein Sportler wieder schaffte, hatten sich damals über 10 000 Zuschauer angeschaut und sorgte für ordentliches Wettfieber. Der „Bär von Ellens“ nahm dafür 5000 irische Pfund entgegen.

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