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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Fördergelder sollen in Umbauten fließen

08.10.2016

Dangast /Varel Die Region „Südliches Friesland“ umfasst die Gemeinden Zetel und Bockhorn sowie die Stadt Varel. Sie wollen als Region wichtige Zukunftsaufgaben gemeinsam angehen und haben sich für die EU-Förderperiode 2014 bis 2020 zur Entwicklung des ländlichen Raumes erfolgreich beworben. Damit stehen Fördergelder in Höhe von zwei Millionen Euro für sechs Jahre bereit.

Am Donnerstagabend trafen sich Vertreter aller drei Orte in Dangast, die eine lokale Aktionsgruppe bilden. Diese Gruppe nimmt Anträge entgegen und prüft anhand vieler Kriterien die Fördermöglichkeiten. Regionalmanagerin Annika Bauer von der Geschäftsstelle „Südliches Friesland“ stellte bereits erfolgreich unterstützte Projekte vor. So gab es unter anderem finanzielle Hilfe für den Umbau der ehemaligen apostolischen Kirche in Zetel zur Sportstätte.

Während der Zusammenkunft stellten Vereine im Weltnaturerbeportal in Dangast ihre geplanten Projekte vor und baten um finanzielle Unterstützung. Im Heimatmuseum Varel häufen sich Dinge längst vergangener Zeiten an und der Platz ist knapp. Allerdings gibt es einen Dachboden, dieser ist jedoch nur über eine Leiter erreichbar und so nicht nutzbar.

Um aus den gut 100 Quadratmetern ein Lager oder eine Ausstellungsfläche zu machen, müsse eine stabile Treppe her, sagte Hans-Georg Buchtmann vom Vareler Heimatverein. Er stellte den Anwesenden entsprechende Planungen vor und betonte: „Wir sind ein großer Kulturträger der Region, machen vieles in Eigenleistung, aber bei einer Treppe müssen Fachleute ran.“ Die Aktionsgruppe sprach sich für eine Förderung von insgesamt 20 053 Euro, also 40 Prozent der Baukosten, aus.

Ulrike Dänekas-Condé und Burckhard Eigenfeld vom Wassersportverein Varel möchten gerne den letzten am Hafen verbliebenen historischen Fischerschuppen erhalten. „Früher gab es mal 20 solcher Schuppen“, so Eigenfeld. „Um diesen einen zu retten, müssen wir jetzt was machen, ehe er zusammenfällt.“ Die Aktionsgruppe möchte den Erhalt unterstützen und schlug eine Förderung von 40 Prozent der Erhaltungskosten (10 252 Euro) vor.

Nach dem Votum der Lokalen Arbeitsgruppe (LAG) über die Zuwendung können nun die Anträge beim Amt für regionale Landesentwicklung (ARL) als Bewilligungsbehörde eingereicht werden.

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