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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Fußball: Frank Bender findet Traumjob als Trainer an Weser

15.10.2011

FRIESLAND Nach zwei turbulenten Wochen ist wieder etwas Ruhe eingekehrt. „Es war schon ungewohnt, auf einmal für alles die alleinige Verantwortung zu tragen“, berichtet Frank Bender (43). Zweimal hatte der Co-Trainer von Werder Bremens U-23-Fußballern zuletzt seinen erkrankten Chef Thomas Wolter (47) vertreten. Zweimal kickte die Nachwuchself unter der Regie des gebürtigen Jeveraners in der Dritten Liga remis: 1:1 in Oberhausen und 2:2 gegen Jena.

In dieser Woche nun ist Wolter, der wegen Herzproblemen eine Auszeit nehmen musste, zurückgekehrt. Bender ist froh darüber. In erster Linie, weil es Wolter offenbar besser geht. Zudem wirkt er aber auch erleichtert, dass er selbst nicht mehr voll im Rampenlicht steht.

„Das war schon ein bisschen zu viel des Guten“, berichtet er. Seit mehr als neun Jahren bildet Bender mit dem ehemaligen Bundesligaprofi ein erfolgreiches Gespann. „Zwar hat Thomas bei Entscheidungen das letzte Wort, doch arbeiten wir gleichberechtigt zusammen“, erzählt der ehemalige Jugendtrainer des VfB Oldenburg, der mit dem Verein norddeutscher A-Junioren Pokalsieger und Niedersachsenmeister wurde.

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Im Jahr 2000 wechselte er an die Weser und betreute bei Werder zunächst verschiedene Jugendmannschaften. Als Wolter dann zwei Jahre später die U 23 übernahm, entschied er sich für Bender als Assistenten. Lange überlegen musste der Umworbene nicht. „Ich habe sofort ja gesagt“, erinnert sich der hauptberufliche Trainer, der sein Fußballlehrer-Diplom unter anderem gemeinsam mit Hansi Flick, Assistent von Bundestrainer Joachim Löw, Ulf Kirsten und Thomas Doll bestand.

„Mein Hobby Fußball zum Beruf zu machen, war schon immer mein Traum“, erinnert sich Bender. Und wie es sich für Werder gehört, spielen auch bei ihm Kontinuität und Verlässlichkeit eine wichtige Rolle. Im zwölften Jahr ist er nun schon beim Bundesligisten aktiv. „Fast schon Dimensionen wie einst bei Otto Rehhagel oder jetzt bei Thomas Schaaf“, verweist er mit einem Augenzwinkern auf die langen Amtszeiten der beiden Trainer. Dann schiebt er einen Satz hinterher, der seinen Arbeitgeber freuen dürfte. „Ich bin ja auch für einen der besten Vereine Deutschlands, wenn nicht gar Europas im Einsatz.“

Also keine Wechselabsichten? „Da müsste schon ein außergewöhnliches Angebot kommen“, antwortet Bender. Der gelernte Verwaltungsfachangestellte und ausgebildete Kaufmann pendelt täglich aus dem friesischen Schortens Richtung Weserstadion. Hauptaufgabe der U 23 ist die Förderung der Jungprofis. Die Liste derer, die im Verein schon durch die Wolter/Bender-Schule gegangen sind, ist lang: Simon Rolfes, Aaron Hunt, Christian Schulz, Martin Harnik, Philipp Bargfrede oder Nelson Valdez gehören dazu. „Mich freut es immer, wenn jemand den Sprung zu den Profis schafft“, erzählt der Trainer, der als Spieler nie als Profi aktiv war.

Trotz mancher prominenter Übungsleiter im Verein hat er kein Trainervorbild. „Jeder muss selbst seinen Weg gehen“, sagt Bender überzeugt. In den vergangenen Wochen hat er jedenfalls weitere Schritte gemacht.

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