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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

2. Renntag: Frauen im Sulky erfolgreich

03.08.2012

HOOKSIEL Kati Beer tätschelt einem aufgeregten Pferd, das kaum stillstehen kann, den Hals, dabei ruft sie einem Pferdebesitzer ein paar niederländische Worte zu. „Ich versuche, möglichst ruhig und gelassen zu sein“, sagt sie. Das sei wichtig beim Umgang mit den Trabern.

Dass Bahnsprecher Detlef Orth am anderen Ende der Jaderennbahn in Hooksiel über das Mikrofon gerade ankündigt, es bleiben nur noch wenige Minuten bis zum Start, scheint sie nicht zu beeindrucken. Von Lampenfieber keine Spur.

Die 38-jährige Groß- und Außenhandelskauffrau aus Großenkneten ist das, was man als „Alten Hasen“ bezeichnen könnte.

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Die zierliche Frau im rot-gelb-blauen Fahrerdress mit dem blonden Pferdeschwanz trägt rund 20 Jahre Erfahrung mit sich: Sie stieg in einer Zeit in den Sulky, als Frauen im Trabrennsport noch eine große Ausnahme darstellten. „Damals gab es viel Widerstand bei den männlichen Rennfahrern“, erinnert sie sich.

Inzwischen habe sie sich aber den Respekt der anderen hart erarbeitet. Kati Beer gilt oft als Favoritin und auch bei der deutschen Amateurmeisterschaft im Juni 2012 in Hamburg musste sie sich nur gegen den Wangerländer Amateurmeister Immo Müller geschlagen geben. Beer ging mit einer Silbermedaille nach Hause. Es war ihre erste Teilnahme an der Meisterschaft.

Kati Beer war beim zweiten Renntag in weiblicher Gesellschaft: Auch die Niederländerin Leonie Kalis stieg in den Sulky. Sie sicherte sich im zweiten Rennen den Sieg mit Traberstute Zizazimoko und stach die anderen männlichen Fahrer und Konkurrentin Kati Beer aus. Kati Beer siegte dafür im fünften Rennen mit Traber Bob Wielinga. In Samanta Stolker fuhr eine weitere Frau beim vierten Rennen auf den ersten Platz.

Erfolgreichster Starter war wieder der Niederländer Dr. Sjoerd T. van der Galien: Er siegte in zwei der acht Rennen mit dem Traber Automatic Frsia.

Lokalmatador Günther Lühring holte nach der Disqualifizierung im ersten Rennen, bei dem sein Pferd auf der Zielgraden in Galopp gefallen war, im sechsten Rennen den dritten und im achten Rennen den zweiten Platz.

Vizeamateurmeisterin Kati Beer kam zum Traberrennen über einen Bekannten. Zuvor war sie als Springreiterin aktiv. „Ich kann mich kaum noch erinnern, je etwas anderes gemacht zu haben“, sagt sie. Es sei das Zusammenspiel zwischen Pferd und Fahrer, das sie bis heute fasziniere.

Ob sie sich von ihren männlichen Kollegen unterscheide, wisse sie nicht. „Vielleicht bin ich sensibler, ich versuche, die Pferde so leicht wie möglich zu fahren und ihnen wenig Stress zu machen.“

 @ Mehr Infos unter http://www.hooksieler-rennverein.de

NWZTV zeigt einen Beitrag unter http://www.NWZonline.de/nwztv

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