• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Knapp 700 000 Euro für die Region

14.04.2018

Friesische Wehde /Varel „1,5 Millionen Euro sprechen für sich“, sagt Annika Bauer. Sie ist die Regionalmanagerin der lokalen Aktionsgruppe der Leader-Region „Südliches Friesland“. Hinter dem sperrigen Namen verbirgt sich ein Topf mit Fördergeldern der Europäischen Union, von dem ganz unterschiedliche Projekte in der Wehde und in Varel zehren können.

Zugegeben: Bei den 1,5 Millionen Euro handelt es sich nicht um die Gelder, die bisher aus dem Topf in die Region geflossen sind, sondern um die gesamten Investitionen, die durch die Leader-Förderung allein in den Jahren 2016 und 2017 zustande gekommen sind. Sprich: Leader-Fördergeld plus Finanzmittel aus anderen Quellen. Dennoch: „Wir konnten hier in der Region schon so viele Projekte anschieben“, sagt Annika Bauer. Ohne die Förderung aus dem Leader-Programm wären die anderen Gelder schließlich auch nicht hier in der Region investiert worden.

25 Projekte konnten in den vergangenen zwei Jahren abgesegnet werden – auch wenn es noch Rückzieher gab. Insgesamt konnten so Fördergelder in Höhe von 682 700 Euro gebunden werden. Ausgezahlt wird das Geld allerdings erst hinterher.

Die meisten – nämlich neun – Projekte kommen dabei übrigens aus Varel. Sieben spielen sich in Zetel ab und vier in Bockhorn. Die übrigen Projekte sind nicht an einen Ort gebunden, sondern beziehen sich auf die gesamte Region.

Hinter den Projekten stecken ganz unterschiedliche Ideen. Beträge in Höhe von 2330 Euro für Bodenschutzmatten für Veranstaltungen in Sporthallen finden sich dort ebenso wie 88 529 Euro für den barrierefreien Ausbau eines Radwegs. Grundsätzlich orientiert sich die Förderung an festgelegten Prozentsätzen, bei 100 000 Euro ist allerdings Schluss – mehr gibt es nicht.

An den Fördertopf heranzukommen ist allerdings nicht immer ganz einfach. Das gibt auch Annika Bauer zu. Wer noch nie Fördergelder beantragt habe, könne von dem Aufwand schon überrascht sein, erklärt sie. „Ich begleite die Projekte aber vom ersten Telefonat bis zum Schluss und stehe dabei immer in Kontakt mit der Behörde“, erklärt die Regionalmanagerin. So sollen die Projekte möglichst von Anfang an so aufgestellt werden, dass sie am Ende auch wirklich gefördert werden und nicht an irgendwelchen Hürden scheitern. Aber der Antrag braucht seine Zeit. Auf ein halbes Jahr müssen sich die Antragssteller schon einstellen. „Die Zeit muss man sich schon nehmen. Ein Schnellschuss bringt nichts.“

Das sollte aber niemanden davon abhalten, zu versuchen an die Förderung heranzukommen. „Noch haben wir genug Geld und wir wollen nicht darauf sitzen bleiben, sondern es auch verteilen“, sagt Annika Bauer.

Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
Rufen Sie mich an:
04451 9988 2504
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.