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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Altjührden/Obenstrohe siegt im Derby

16.10.2018

Friesland Auch am zweiten Spieltag der Boßelsaison 2018/2019 im Klootschießer-Landesverband Oldenburg (KLVO) ist die Ausgeglichenheit in etlichen Gruppen deutlich geworden. Es kristallisiert sich heraus, dass Mannschaften ihren Heimvorteil nutzen müssen, um nicht gleich in den Keller abzurutschen. In der Männer-Landesliga weisen alle Teams aktuell 2:2 Punkte auf.

Reitland - Grabstede 6:4. Der Heimsieg deutete sich schon an der Wende an. Reitland führte mit 5:1. Die erste Holzgruppe der Gastgeber holte mit 47 Würfen 110 Meter heraus. Die zweite Holz benötigte 51 Würfe und gab vier Schoet und 16 Meter ab.

Für den entscheidenden Vorsprung sorgten die Gummigruppen. Die erste Gruppe verzeichnete mit 43 Würfen ein Plus von vier Schoet und 51 Metern, die zweite mit 46 Würfen ein Plus von einem Schoet und 135 Metern. Reitlands Mannschaftsführer Hauke Freese freute sich über gute Durchgangszahlen: „Vor dem Wettkampf hatten wir uns keine allzu großen Chancen ausgerechnet. Nur die zweite Holz konnte nicht ganz mithalten. Mit dem bisherigen Saisonverlauf können wir zufrieden sein.“

Bredehorn - Spohle 12:0. Die erste Holzgruppe der Gastgeber gewann mit 49 Würfen (4,045), die zweite Holz mit 52 Würfen (2,002). Die erste Gummi entschied ihr Duell mit 50 Würfen (4,130), die 2. Gummi mit 56 Würfen (1,004). Bredehorns Kapitän Simon Quathamer sprach von einer „geschlossenen Mannschaftsleistung“.

Schweewarden - Halsbek 3:15. Schweewardens Mannschaftsführer Stefan Freese war vor der Partie noch optimistisch: „Wir wollten zumindest eine Punkteteilung erreichen.“ Die Duelle der Holzgruppen waren dann spannend. Die erste Holz lag an der Wende drei Schoet vorn, musste den Ausgleich hinnehmen, lag aber am Ende bei 51 Würfen mit drei Schoet und 32 Metern vorn. Bei den zweiten Holzgruppen wechselten sich die Teams mit der Führung ab. Mit 55 Würfen holten die Gäste am Ende ein Plus von acht Metern heraus.

Anders sah es mit der Gummikugel aus. Die Ammerländer lagen an der Wende schon vorn und bauten den Vorsprung auf der Rücktour mit guten Durchgangszahlen aus. Die 1. Gummi gewann mit 47 Würfen (6,149), die 2. Gummi mit 49 Würfen (8,043). Halsbeks Sprecher Arne Hiljegerdes betonte, dass die Gäste ohne fünf Stammwerfer und mit Spielern aus der Zweiten angetreten waren: „Die Einstellung passte. Alle haben von Anfang an Gas gegeben.“

Kreuzmoor - Westerscheps 8:6. Auf der schlechten Moorstrecke war es für beide Teams nicht ganz einfach, die Ideallinie zu finden. Kurze Würfe waren an der Tagesordnung. Deshalb wurde die Wende nach vorn verlegt. Die Gesamtlänge der Strecke war damit 500 Meter kürzer. Lange sah es nach einem Remis aus. Die erste Holzgruppe der Kreuzmoorer verlor mit 60 Würfen zwei Schoet und 20 Meter. Die zweite Holz gewann mit 52 Würfen sechs Schoet und 123 Meter.

Beide Kreuzmoorer Gummigruppen benötigten 54 Würfe. Die erste Gummi der Gastgeber holte einen Schoet und 142 Meter heraus. In der zweiten Gummi siegten die Gäste mit vier Schoet und acht Metern. Die Gastgeber gewannen letztlich mit zwei Schoet und 105 Metern.

Kreuzmoors Mannschaftsführer Matthias Gerken war selbstkritisch: „Von der zweiten Holz war das ein guter Wettkampf, bei den anderen Gruppen ist noch Luft nach oben. Auf der Rücktour haben wir uns noch mal zusammengerissen.“ Der Schepser Vorsitzende Axel Kasper erklärte: „Zum Punktgewinn fehlte nicht viel – und er wäre verdient gewesen, aber am Ende zählen die Resultate. Leider fehlten fünf Stammkräfte.“

Verbandsliga

Neustadtgödens - Mentzhausen 0:5. Die Mentzhauser standen in der Vorsaison im Abstiegskampf. In dieser Saison sind sie ideal gestartet. Beim Vizemeister gewann die erste Holz mit 45 Würfen 91 Meter, die zweite Holz mit 48 Würfen einen Schoet und einen Meter. Die erste Gummi holte mit 43 Würfen 75 Meter heraus, die zweite Gummi mit 42 Würfen drei Schoet und 51 Meter. „Das war wieder eine gute Leistung“, sagte Mentzhausens Mannschaftsführer Ludger Ruch: „Auf der schwierigen Strecke waren wir auf der Rücktour konzentrierter.“

Portsloge - Cleverns 0:5. Der Landesliga-Absteiger gab nur mit der ersten Holz 87 Meter ab. Den Sieg machten die zweite Holz (2,024), erste Gummi (44 m) und zweite Gummi (3,953 m) perfekt. Den Gästen fehlten einige Stammkräfte. „Das war keine Topleistung von uns, aber wichtig sind die zwei Punkte“, sagte Cleverns Mannschaftsführer Heiko Janssen.

Stapel - Ruttel 15:0. Auch in diesem Duell ließen die Gastgeber nichts anbrennen. Es siegten die erste (1,148) und zweite Holz (4,112) sowie die erste (5,026) und zweite Gummi (3,060).

Roggenmoor/Klauhörn - Wiefels 18:0. Nach dem Kantersieg haben die Gastgeber die Tabellenspitze übernommen. Die Ammerländer gewannen mit der ersten Holz (7,002), zweiten Holz (2,081), ersten Gummi (7,009) und zweiten Gummi (1,082).

Altjührden/Obenstrohe - Grabstede II 12:3. Im Friesland-Duell gaben die Gastgeber den Ton an. Die erste Holz (5,114) gewann ebenso wie die zweite Holz (4,088) und erste Gummi (2,079). Der Aufsteiger aus Grabstede hatte lediglich mit der zweiten Gummi (3,035) die Nase vorn.

Schweinebrück - Zetel/Osterende 11:0. In der neuen Spielklasse kommt der Verbandsliga-Absteiger zurecht. Die Hausherren setzten sich mit der ersten (1,067) und zweiten Holz (5,006) sowie der ersten (3,120) und zweiten Gummi (1,054) durch.

Bezirksklasse

Waddewarden - Moorwarfen 8:0. Den Heimvorteil genutzt hat Waddewarden. Die erste Holz (35 m) gewann ebenso wie die erste Gummi (6,044) und die zweite Gummi (1,124). Nur die zweite Holz gab 77 Meter ab.

Rosenberg - Vielstedt/Hude 0:12. Mit der zweiten Niederlage haben die Rosenberger den Saisonauftakt in den Sand gesetzt. Es verloren die erste Holz (-7.014), zweite Holz (-1,120), erste Gummi (-2,114) und zweite Gummi (-1,037).

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