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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Bredehorn feiert ersten Saisonsieg

05.11.2019

Friesland Am vierten Spieltag der Saison haben die Landesliga-Boßler aus Grabstede die Tabellenspitze vor dem nun folgenden Showdown im Gipfeltreffen gegen Halsbek verteidigt.

Landesliga

Kreuzmoor/Bekhausen - Spohle 1:5. Bei der „Auswärtspartie“ hatten die Spohler den größeren Heimvorteil. Grund: Die Gastgeber werfen erst seit dem Zusammenschluss der beiden Teams und dieser Saison ab dem Dorfkrug Bekhausen. Die Spohler hingegen beginnen bei ihren Heimspielen auf der fast identischen Strecke – nur von der anderen Seite in Lehe. Die Begegnung lief in allen vier Gruppen auf Augenhöhe. Allerdings führte Spohle schon bei der Wende mit 5:1. Am Ende war der Vorsprung der Gastgeber mit der zweiten Holzgruppe (54 Wurf/1,113) und ersten Gummigruppe (53/19 m) zu wenig. Die „Gäste“ machten ihre Glücksgefühle mit der ersten Holz (54/2,012) und zweiten Gummi (49/3,014) perfekt.

Reitland - Bredehorn 0:7. Das hatte man sich gegen die bis dahin punktlosen Friesländer ganz anders vorgestellt. Doch die Gastgeber kamen nur auf kleine Meter-Erfolge in den beiden Erstgruppen (Holz: 48/8 m; Gummi: 46/64 m). Indes machten die Gäste die Überraschung mit der zweiten Holz (48/3,111) und zweiten Gummi (51/ 3,044) perfekt.

Reitlands Kapitän Hauke Freese erklärte mit Blick auf den 2:4-Zwischenstand an der Wende: „Trotz angespannter Personalsituation waren wir zuversichtlich. Wir begannen jedoch bei den meisten Gruppen zu schwach. Letztlich sind wir schon ein wenig enttäuscht, da wir zu schwach aufgetreten sind. Es wäre mehr drin gewesen, wenn wir normal geworfen hätten.“

Der Bredehorner Simon Quathamer freute sich: „Bei der Wende lagen wir knapp vorn. Dort zeichnete sich ab, dass die von uns ersehnten ersten Punkte drin sein würden. Im letzten Drittel konnten wir mit guten Würfen dann den wichtigen Auswärtssieg holen.“

Halsbek - Schweewarden 12:0. Der Titelverteidiger lagen in allen Gruppen vorn – in der ersten Holz (51/4,044), zweiten Holz (54/2,031), ersten Gummi (49/4,005) und zweiten Gummi (50/2,001). „Alle Gruppen haben abgeliefert, stabile Durchgänge geworfen und somit einen starken Heimsieg eingefahren“, sagte Halsbeks Sprecher Arne Hiljegerdes. Schweewardens Mannschaftsführer Stefan Freese erklärte: „Wir hatten einen personellen Engpass. So gab es erwartungsgemäß eine Niederlage.“ Halsbek bleibt mit 7:1 Punkten in Lauerstellung hinter Grabstede. Am Sonntag gibt es eine erste echte Standortbestimmung im Gipfeltreffen zwischen Halsbek und Grabstede.

Grabstede - Mentzhausen 18:0. In allen Gruppen setzte sich der verlustpunktfreie Spitzenreiter (8:0) gegen das Schlusslicht sicher durch. Es siegte die erste (52/7,092) und zweite Holz (57/4,120) sowie die erste (54/4,115) und zweite Gummi (57/1,099). Grabstedes Mannschaftsführer Christian Alberts analysierte: „Wir konnten unsere Hausaufgaben erledigen. Am Sonntag kommt es dann zum großen Showdown.“

Verbandsliga

Cleverns - Torsholt 0:2. Bei der Wende lag nur die erste Gummi der Gastgeber hinten. „Somit eine gute Ausgangslage für die Rücktour“, sagte der Clevernser Mannschaftsführer Heiko Janssen: „Leider sollte es aber nicht ganz reichen, obwohl bis zum Schluss noch alles möglich war.“

Am Ende hatte der Ex-Landesligist Cleverns kleine Meter-Erfolge in der ersten Holz (49/100 m), zweiten Holz (54/22 m) und zweiten Gummi (49/7 m) vorzuweisen. Die Gäste sicherten den Sieg aber mit der ersten Gummi (2,044) und führen die Tabelle an. Den Hausherren fehlten zum Remis nur 66 Meter. „Leider können wir in dieser Saison personell nicht reagieren, wenn die Leistung schwankt“, bedauerte Janssen.

Wiefels - Portsloge 17:0. Der Aufsteiger agierte überlegen. Den Kantersieg machte man mit der ersten Holz (2,004), zweiten Holz (3,047), ersten Gummi (4,069), zweiten Gummi (7,047) perfekt.

Neustadtgödens - Ruttel 7:11. Die Gastgeber hatten nur ein deutliches Plus (44/ 7,007) in der zweiten Holz vorzuweisen. Die Gäste holten den Erfolg indes mit der ersten Holz (48/57 m), der bärenstarken ersten Gummi (42/ 9,065) und zweiten Gummi (47/1,058) heraus. Der Gödenser Mannschaftsführer Ron Arians bedauerte: „Nur mit einer soliden Leistung kann man einfach nicht gegen einen gut aufgelegten Gegner gewinnen. Jetzt wissen auch alle, warum ich immer vom Abstiegskampf geredet habe.“ Sein Gegenüber Markus Heyne bilanzierte indes glücklich: „Das sind zwei Punkte, die nicht eingeplant waren. Jetzt kommt am Zeteler-Markt-Sonntag mit Torsholt der Tabellenführer – und da müssen wir einen außerordentlich guten Tag erwischen, um erneut zwei Punkte zu behalten.“

Zetel/Osterende - Roggenmoor/Klauhörn 7:5. Bis kurz vor Schluss war für beide Seiten alles drin. Den Sieg machten letztlich die Gastgeber mit der ersten Holz (1,087) und zweiten Gummi (5,126) perfekt. Den Gästen reichten die Erfolge mit der zweiten Holz (2,070) und ersten Gummi (2,122) nicht. Trotz der Niederlage bleibt Roggenmoor/Klauhörn durch das bessere Schoeterhältnis Spitzenreiter.

Waddewarden - Leuchtenburg 3:1. Den knappen Sieg holten die zweite Holz (1,099) und erste Gummi (1,070 m) heraus. Die Gäste kämpften mit der ersten Holz (63 m) und zweiten Gummi (119 m) vergeblich dagegen an. Für die Ammerländer (6:2) war es die erste Saisonniederlage, für Waddewarden (2:6) das erste Erfolgserlebnis.

Grabstede II - Schweinebrück 2:11. Das Friesland-Duell verlief einseitig. Das gastgebende Schlusslicht (0:8) kam nur zu einem Erfolgserlebnis in der zweiten Holz (2,037). Bei den Gästen überzeugten vor allem die Erstgruppen (Holz: 5,086; Gummi: 5,083). Hinzu kamen noch 41 Meter von der zweiten Holz.

Altjührden/Obenstrohe - Hollwege 12:2. Die Gastgeber gaben den Ton an mit der ersten (2,093) und zweiten Holz (1,131) sowie vor allem mit der zweiten Gummigruppe (8,054). Die Ammerländer holten nur 2,064 mit der ersten Gummi heraus.

Bezirksklasse

Moorriem - Moorwarfen 8:4. Bei der Wende sah alles noch sehr eng aus. Bei den Gästen holte die zweite Holz ein Plus von 4,075 heraus. Moorriems Mannschaftsführer Eike Janßen sagte dazu: „Unsere zweite Holz erwischte einen gebrauchten Tag. Während sie selbst keine guten Würfe zeigte, kam bei Moorwarfen noch das Kantenglück hinzu.“ Dennoch machten die Gastgeber dank der Erfolge der ersten Holz (2,122), ersten Gummi (29 m) und allen voran der super werfenden zweiten Gummigruppe (5,092) alles klar.

Grünenkamp - Waddens 9:2. Für die Teams war es die erste Begegnung überhaupt gegeneinander. Der Aufsteiger machte mit der ersten Holz (5,039) und zweiten Gummi (4,092) mächtig Druck. Die Butjenter konnten nur mit der zweiten Holz (82 m) und ersten Gummi (1,105) dagegenhalten. Nach der hohen Niederlage der Grünenkamper in der Vorwoche hatten sich die Waddenser sicher etwas mehr ausgerechnet.

Vielstedt/Hude - Bentstreek 5:6. Das war knapp: Die Gastgeber legten mit der ersten Holz (3,085) und zweiten Holz (1,080) vor. Der Aufsteiger holte den Sieg aber dank der ersten (2,060) und zweiten Gummi (4,085) und kletterte auf Rang zwei.

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