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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Cleverns unterliegt Tabellenführer klar

04.12.2018

Friesland Vor allem in der Landesliga der Männer ging es am sechsten Spieltag der Straßenboßler hoch her. Spohle brachte Titelverteidiger Halsbek dabei die erste Saisonniederlage bei. Derweil gewann Schweewarden die Vier-Punkte-Partie gegen Kreuzmoor und gab die rote Laterne an Bredehorn weiter.

Landesliga

Bredehorn – Reitland 0:3. Das Duell war eng. Die Holzgruppen beider Teams hatten Probleme. Die Gäste legten mit der ersten Holz mit 55 Würfen 100 Meter vor. Begonnen hatte es mit einem Paukenschlag: Bredehorns Kevin Dupiczak zeigte einen Superanwurf. Für diese Distanz benötigte Reitland drei Würfe und geriet mit zwei Schoet ins Hintertreffen. Bis zur Wende holte man den Rückstand aber wieder auf. Die zweite Holz gewann mit 54 Würfen drei Schoet und 36 Meter.

Das Duell der ersten Gummigruppen endete mit einem Fotofinish: Die Gäste machten mit 50 Würfen zwölf Meter gut. Mit der zweiten Gummi gelang den Gastgebern etwas Ergebniskosmetik (51 Würfe/133 Meter). Bredehorn ist nun Letzter mit 3:9 Punkten. Reitland (10:2) liegt gleichauf mit Halsbek an der Spitze.

Bredehorns Mannschaftsführer Simon Quathamer war sauer. „Unsere Leistung ist einfach zu schwach, um Punkte einzufahren. Jetzt müssen wir den Abstiegskampf dringend annehmen“, sagte er und verglich den Gegner mit den Fußballern von Eintracht Frankfurt. „Warum sie so weit oben stehen, wissen sie selbst nicht mal so genau.“ Reitlands Hauke Freese war das egal: „Wir sind selbstbewusst angetreten. Schwächelt mal eine Gruppe, wird das von den anderen kompensiert. Und wir kommen bis jetzt jedes Mal knapp an die 100 Prozent heran.“

Westerscheps - Grabstede 2:16. Bei der Wende mit leichtem Rückstand hatte es noch gut für den gastgebenden Aufsteiger ausgesehen. Doch am Ende gab es eine deutliche Niederlage. Mit 54 Würfen verlor die erste Holz der Westerschepser sechs Schoet und 140 Meter, die zweite Holz mit 51 Würfen drei Schoet und einen Meter. Die erste Gummi musste sich mit 53 Würfen um sechs Schoet und 24 Meter geschlagen geben. Ein Lichtblick war die zweite Gummi, die mit 47 Würfen zwei Schoet und 143 Meter herausholte.

„Wir waren mit der Anzahl der Würfe weit über unserem Streckenschnitt“, sagte der Schepser Vereinsvorsitzende Axel Kasper: „Auf der Rücktour gab es einen Einbruch in den Erst-Gruppen. Nun fängt, der Baum langsam an zu brennen.“ Der Grabsteder Kapitän Christian Alberts meinte: „ Das war eine super Teamleistung in allen vier Gruppen. So darf es weitergehen.“

Spohle - Halsbek 10:5. Die erste Holz der Gäste legte mit 51 Würfen drei Schoet und 77 Meter vor. Das holte die zweite Holz der Spohler mit 51 Würfen (4,119) auf. Die erste Gummi der Gastgeber setzte mit 44 Würfen ein Ausrufezeichen. Sie holte fünf Schoet und 120 Meter heraus. Der zweiten Gummi der Halsbeker gelang mit 49 Würfen (1,085) nur noch Ergebniskosmetik. Der Spohler Spielführer Marcel Frerichs war glücklich und sprach von einer herausragenden Leistung der ersten Gummi: „Einfach Weltklasse.“ Halsbeks Kapitän Arne Hiljegerdes gestand: „Wir konnten nicht überzeugen. In zwei Gruppen haben wir einfach nicht in den Wettkampf gefunden.“

Schweewarden - Kreuzmoor 8:1. Die Schweewarder hatten schon an der Wende leichte Vorteile. Auf der Rücktour entschieden die Holzgruppen das Duell: Die erste Holz gewann mit 51 Würfen zwei Schoet und 102 Metern, die zweite Holz mit 52 Würfen sechs Schoet und 22 Metern. Die erste Gummi holte mit 49 Würfen zehn Meter heraus. Die Gäste feierten ihr Erfolgserlebnis mit der zweiten Gummi (49 Würfen/1,144).

Beide Teams weisen damit 4:8 Punkte auf. Beide stecken mitten im Abstiegskampf.

Verbandsliga

Mentzhausen - Cleverns 7:2. Die Gäste, die gleich mit fünf Ersatzspielern angereist waren, hielten nur bis zur Wende mit. Die Rücktour bestimmte Mentzhausen. Der Clevernser Spielführer Heiko Janssen gab zu: „Mentzhausen musste nicht mehr als nötig tun. Wir waren nur phasenweise gut. Unsere Wurfanzahl war einfach zu hoch.“

Die Gastgeber holten mit der ersten Holzgruppe 123 Meter heraus, mit der zweiten Holzgruppe einen Schoet und 30 Meter. Zwar gewannen die Friesen das Duell der ersten Gummigruppen mit zwei Schoet und 73 Metern. Aber die zweite Gummi der Gastgeber siegte deutlich mit fünf Schoet und 100 Metern.

Torsholt - Ruttel 9:3. Die Ammerländer wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. Es gewannen die erste Holz (3,129), zweite Holz (3,091) und zweite Gummi (2,049). Die Friesländer waren mit der ersten Gummi (3,137) erfolgreich. Torsholt ist gerüstet für die Spitzenpartie am letzten Spieltag der Hinrunde gegen die verlustpunktfreien Mentzhauser. Ruttel (2:10) steckt mit zwei weiteren Teams ganz weit unten drin.

Stapel - Neustadtgödens 2:2. Das Mittelfeld-Duell verlief eng. Die Gäste hatten ein Plus in der ersten Holz (2,043). Die Gastgeber legten mit der zweiten Holz (1,048) sowie der ersten (122 m) und zweiten Gummi (97 m) vor. Insgesamt wies Stapel ein Plus von 74 Metern auf – zu wenig für einen Heimsieg.

Roggenmoor/Klauhörn - Grabstede II 21:0. Vom ersten Punktverlust am vergangenen Spieltag zeigte sich der Spitzenreiter (11:1) bestens erholt. Alle Gruppen – die erste Holz (3,089), zweite Holz (6,026), erste Gummi (5,058) und zweite Gummi (6,110) – trugen zum Kantersieg bei. Durch die deutliche Niederlage hat die Grabsteder Reserve (2:10) bei Punktgleichheit mit Halsbek II die ungeliebte rote Laterne übernommen.

Zetel/Osterende - Halsbek II 6:0. Im Kellerduell freuten sich die Friesländer über den zweiten Saisonsieg (4:8). Erfolgreich waren die erste (134 m) und zweite Holz (4,147) sowie die zweite Gummi (1,009). Die Ammerländer holten lediglich mit der ersten Gummi 55 Meter heraus.

Wiefels - Hollwege 12:5. Der Tabellenzweite (10:2) behauptete sich. Die Gruppenerfolge fuhren die zweite Holz (4,111), erste Gummi (3,026) und zweite Gummi (4,089) ein. Die Gäste hatten mit der ersten Holz (5,089) vorgelegt. Die Hollweger (5:7) bleiben unten drin.

Schweinebrück - Altjührden/Obenstrohe 7:4. Das Mittelfeld-Duell war umkämpft. Die Hausherren waren mit der ersten Holz (37 m), ersten Gummi (4,105) und zweiten Gummi (2,042) im Plus. Der Erfolg mit der zweiten Holz (4,112) war derweil für die Gäste zu wenig.

Bezirksklasse

Abbehausen - Moorwarfen 14:0. Ein wichtiger Sieg im Abstiegskampf für den Tabellensiebten (4:8). Am Kantersieg waren die erste Holz (7,060), erste Gummi (5,015) und zweite Gummi (2,047) beteiligt. Die Gäste hatten nur in der zweiten Holz (57 m) knapp die Nase vorn. Die Moorwarfener (6:6) weisen nun ein ausgeglichenes Punktekonto auf.

Waddewarden - Rosenberg 16:0. Der Tabellenzweite (8:4) langte deutlich mit der Holzkugel zu und siegte mit ersten (6,043) sowie zweiten Holz (7,048). Hinzu kamen die Erfolge mit der ersten (1,148) und zweiten Gummi (115 m). Das Abstiegsgespenst geht bei den Rosenbergern (2:10) um.

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