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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Friesensport: Für Zetel/Osterende sieht’s im Abstiegskampf düster aus

29.01.2019

Friesland Die Boßlerinnen aus Schweinebrück haben das Tor zur Titelverteidigung in der Landesliga mit dem 2:0-Erfolg im Spitzenspiel gegen Halsbek weit aufgestoßen. Derweil ist eine Vorentscheidung in der Abstiegsfrage gefallen. Dort hat Zetel/Osterende nach dem Sieg der Spohler Frauen die schlechteren Karten.

  Landesliga

Schweinebrück - Halsbek 2:0. Sehr gute Würfe prägten das Spitzenspiel. Halsbeks Gummigruppe brachte einen Vorsprung von 96 Meter über die Ziellinie. Mit der Holz gewannen die Gastgeberinnen mit zwei Schoet und 44 Metern. Schweinebrücks Kapitänin Mareike Runge freute sich und sprach von einem fairen Wettkampf: „Einziger Wermutstropfen war, dass Chantal Bohlen verletzt ausgewechselt werden musste und uns wohl den Rest der Saison fehlen wird.“ Halsbeks Mannschaftsführerin Talea Hiljegerdes ärgerte sich: „Wir konnten unsere gewohnte Leistung nicht zeigen und hätten den Titelkampf gerne noch spannender gehalten hätten. Gerade in der Holzgruppe haben wir viel verschenkt.“

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Reitland - Westerscheps 0:1 Remis. Wechselnde Führungen bestimmten das Duell der Holzgruppen. Die Gäste gewannen am Ende mit einem Schoet und 90 Metern. Bis zur Wende lief es bei den Gummigruppen ähnlich. Reitland zog kurz mit zwei Schoet davon. Aber die Schepserinnen kämpften sich wieder ran. Die Entscheidung fiel mit den letzten beiden Würfen. Den Gästen fehlten acht Meter zum doppelten Punktgewinn. „Wir sind froh, zumindest noch einen Punkt bekommen zu haben“, sagte Reitlands Sprecherin Brigitte Sanders.

Schweewarden - Spohle 4:6. Mit der Holz lief es auf der Kraftstrecke richtig gut für die Gastgeberinnen. Sie gewannen mit vier Schoet und 95 Metern. Das Duell der Gummigruppen war auf der Kraftstrecke ausgeglichen. Am Deich holten die Gäste mit einem Superwurf drei Schoet heraus. Im Ziel siegte Spohle mit sechs Schoet und 35 Metern. „Das waren zwei wichtige Punkte, die wir verschenkt haben“, bedauerte Schweewardens Sprecherin Silke Ahlhorn. Die Spohlerin Tomke Pieper freute sich riesig: „Die Holz-Mannschaft hat sich gegen sehr starke Schweewardenerinnen gut geschlagen, und die Gummi hatte einen sehr guten Tag.“

Kreuzmoor – Zetel/Osterende 6:0. „Wir hatten noch eine Rechnung offen. Ihre bislang einzigen Pluspunkte haben die Zetelerinnen schließlich gegen uns eingefahren“, erklärte Kreuzmoors Kapitänin Karin Ledebuhr. Mit der Holzkugel hatten die Gastgeberinnen einen Vorsprung von drei Schoet und 96 Metern. Die Gummi der Kreuzmoorerinnen führte an der Wende nur mit wenigen Metern. Im Ziel waren es zwei Schoet und 75 Meter. „Für Zetel war das eine weitere bittere Niederlage. Der Abstieg aus der Landesliga ist wohl nicht mehr vermeidbar“, erklärte Ledebuhr. Zetels Kapitänin Tanja Schmidt blieb gelassen. Sie sprach von einem schönen harmonischen Wettkampf.

Bezirksliga

Grünenkamp - Grabstede 1:0 Remis. Der Wettkampf war sehr spannend. Keiner Gruppe gelang es, einen Vorsprung herauszuwerfen. Im Ziel konnte Grünenkamps Holz 1,025 Schoet für sich verbuchen, die Gummigruppe musste sich aber um 52 Meter geschlagen geben. Den Gastgebern fehlten nur 27 Meter zum Sieg. Trotz des Remis’ rückt der Klassenerhalt für Grabstede (3:17) in weite Ferne. Zum Nichtabstiegsplatz sind es schon sechs Punkte. Diesen Rang belegt Aufsteiger Grünenkamp (9:11).

Schweinebrück II - Roggenmoor/Klauhörn 0:0. Fast ein Fotofinish: Die Gastgeberinnen lagen mit der Holz zehn Meter und mit der Gummi neun Meter vorn. Trotz des Punktverlustes bleibt Roggenmoor/Klauhörn auf Titelkurs.

Bredehorn - Sandelermöns 9:0. Wichtige Zähler für den Klassenerhalt fuhr Bredehorn ein. Die Holz gewann 4,055 und die Gummi 5,008.

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