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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Grabsteder glänzen mit Leidenschaft

21.01.2020

Friesland Frieslands Straßenboßler haben am neunten Spieltag der Saison nur selten die Ideallinie gefunden. Immerhin nahm Landesliga-Titelanwärter Grabstede die Hürde in Spohle und bezwang Grünenkamp Bezirksklassen-Spitzenreiter Moorwarfen.

Landesliga

Schweewarden - Reitland 8:0. Die Schweewarder nutzten ihren Heimvorteil auch im Butjadinger Derby. Bis zur Wende war das Duell ausgeglichen. Aber anschließend setzten sich die Gastgeber in allen Gruppen durch. Die erste Holz gewann mit 54 Würfen (4,031), die zweite Holz mit 57 Würfen (58 m), die erste Gummi mit 52 Würfen (71 m) und die zweite Gummi mit 56 Würfen (3,086).

Mentzhausen - Halsbek 1:9. Die Mentzhauser Holzgruppen erkämpften sich ein Plus. Die erste Holz gewann einen Schoet und 45 Meter, die zweite Holz 55 Meter. Aber der Titelverteidiger aus Halsbek machte mit der ersten Gummi (6,082) und zweiten Gummi (3,064) alles klar. Halsbeks Sprecher Arne Hiljegerdes erklärte: „Wir hatten mit den Holzgruppen Schwierigkeiten, konnten aber die Gummigruppen deutlich gewinnen.“

Spohle - Grabstede 0:11. Titelanwärter Grabstede bleibt unbesiegt. Schon an der Wende führten die Gäste mit 3:0. Die erste Holz siegte mit 49 Würfen (1,042), die zweite Holz mit 51 Würfen (1,039), die erste Gummi mit 44 Würfen (4,087) und die zweite Gummi mit 47 Würfen (4,029).

Die Grabsteder schnuppern am Titelgewinn. Das zeigt auch die Statistik aller 32 Gruppen der Liga. Die Grabsteder nehmen die Plätze eins, zwei, fünf und sechs ein. Die Spohler kämpfen um die Teilnahme an der FKV-Finalrunde. Der Spohler Sprecher Keven Hoots meinte: „Wir wussten, das es ein schwieriger Wettkampf wird. Grabstede hat verdient gewonnen mit sehr guten Durchgängen.“

Grabstedes Spielführer Christian Alberts erklärte stolz: „Wir sind nach Spohle gefahren, um zu gewinnen. Und genau das haben wir mit einer Leidenschaft für den Boßelsport und einer super Mannschaftsleistung geschafft. Jeder einzelne war bis in die Haarspitzen motiviert.“ Alberts lobte auch die Fans, die das Team an der Strecke anfeuern und die letzten Prozente herausholen.

Bredehorn - Kreuzmoor/Bekhausen 2:2. Zur Wende zeichnete sich ein enges Duell ab. Es war klar: Jeder Wurf könnte entscheidend werden. Die Gastgeber punkteten mit der ersten Holz (53 Würfe/1,091) und ersten Gummi (50/1,032). Die Gäste hielten mit der zweiten Holz (55/33 m) und zweiten Gummi (57/ 2,020) dagegen. Die Friesländer wiesen einen Vorsprung von 70 Metern auf. Der Bredehorner Simon Quathamer war ehrlich: „Am Ende ist das eine Punkteteilung, die keine Mannschaft weiterbringt.“ Der Kreuzmoorer Matthias Gerken war dagegen sehr zufrieden: „Wir mussten auf drei Werfer verzichten, wollten dennoch mindestens einen Punkt holen. Die zweite Holz und die erste Gummi lagen jeweils vier Schoet auf der Rücktour zurück und haben sich gut zurückgekämpft.“

Verbandsliga

Ruttel - Cleverns 6:2. Die Rutteler bleiben in der Erfolgsspur, während Cleverns die zweite Niederlage in der Rückrunde kassierte. Den Rutteler Erfolg, der sich schon bei der Wende angedeutet hatte, holten die erste Holz (1,133) sowie die erste (3,015) und zweite Gummi (1,058) heraus. Die Gäste hatten nur ein Plus in der zweiten Holzgruppe (2,088). „Aufgrund unserer Verletztenmisere wussten wir, dass es hart werden würde. Ruttel hat verdient gewonnen“, bilanzierte der Clevernser Sprecher Heiko Janssen.

Torsholt - Wiefels 11:0. Der Spitzenreiter ließ nichts anbrennen. Nur die erste Holz gab 139 Meter ab. Dann langten die zweite Holz (4,081), erste Gummi (2,056) und zweite Gummi (4,109) kräftig zu. Der Vorletzte Wiefels ist in direkter Abstiegsgefahr.

Portsloge - Stapel 13:1. Unter dem Motto „Totgesagte leben länger“ wollen es die Ammerländer noch mal wissen. Zur „Saison-Halbzeit“ aussichtslos im Abstiegskampf zurückliegend, schürt der zweite Sieg in der Rückrunde wieder die Hoffnungen im Kampf um den Klassenerhalt. Die Gäste gewannen zwar mit der ersten Holz (1,120). Danach hatten aber die Gastgeber mit der zweiten Holz (8,131), ersten Gummi (16 m) und zweiten Gummi (4,037) das Sagen. Portsloge behält zwar noch die „Rote Laterne“, ist aber bis auf einem Zähler am Vorletzten Wiefels dran, gegen den noch der Heimkampf ansteht.

Westerscheps - Neustadtgödens 15:0. Der nächste ungefährdete Rückrundensieg für Westerscheps. Bis zur Wende hielten die Gäste aber gut dagegen. Erfolgreich war beim Gastgeber die erste Holz (52/6,107), zweite Holz (52/ 1,119), erste Gummi (51/ 4,068) und zweite Gummi (53/2,086). Der Schepser Vereinsvorsitzende Axel Kasper bilanzierte: „Beide Mannschaften waren personell auf der letzten Rille mit gerade mal 16 Werfern.“ Sein Gegenüber Ron Arians sagte: „Wir können mit dem Ergebnis eigentlich sehr gut leben, weil wir unter der Woche nur damit beschäftigt waren, unser Team vollzählig zu kriegen.“

Roggenmoor/Klauhörn - Waddewarden 8:5. Kämpfen musste der Tabellenführer aus dem Ammerland. Den Erfolg machte fast im Alleingang die zweite Holz (7,139) klar. Hinzu kamen noch 28 Meter von der ersten Gummi. Die Gäste kämpften mit der ersten Holz (4,067) und zweiten Gummi (97 m) vergeblich dagegen an.

Leuchtenburg - Grabstede II 11:4. Der Leistungsunterschied Zweiter gegen Letzter wurde in diesem einseitigen Duell deutlich. Die Gäste siegten immerhin in der ersten Holz (1,118) und ersten Gummi (2,107). Die Leuchtenburger machten aber mit der zweiten Holz (4,101) und zweiten Gummi (6,059) alles klar. Somit ist für Schlusslicht Grabstede II der Abstand zum Nichtabstiegsplatz bereits auf sechs Punkte angewachsen.

Hollwege - Zetel/Osterende 7:3. Ein wichtiger Sieg im Abstiegskampf für den Vorletzten. Den Erfolg für Hollwege holten die ersten Holz (4 m), erste Gummi (3,075) und zweite Gummi (3,097) heraus. Zetel/Osterende konnte nur mit der zweiten Holz (3,087) Boden gutmachen.

Schweinebrück - Altjührden/Obenstrohe 5:0. Das Duell verlief in den Gruppen spannend. Die Hausherren legten mit der ersten Holz (2,061), zweiten Holz (2,023) und ersten Gummi (1,020) vor. Die Gäste hatten nur ein kleines Erfolgserlebnis in der zweiten Gummigruppe mit 101 Metern vorzuweisen.

Bezirksklasse

Bentstreek - Moorriem 5:5. Die Gäste verzeichneten nach einer ausgeglichenen Partie in der Endabrechnung einen Vorsprung von zwei Metern. Die Gastgeber waren mit der ersten Holz (4,117) und zweiten Holz (53 m) besser. Aber die Gäste machten das mit der ersten Gummi (2,037) und zweiten Gummi (2,135) wieder wett.

Moorwarfen - Grünenkamp 6:15. Die Gäste stürzten den bisherigen Tabellenführer von der Spitze. Die nun auf Rang drei abgerutschten Boßler aus Moorwarfen überzeugten nur mit der zweiten Holz (6,024). Grünenkamp dominierte mit der ersten Holz (4,120), ersten Gummi (1,090) und zweiten Gummi (9,076).

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