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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Gerätturnen: Friesische Talente sechsmal unter zehn Besten

29.11.2017

Friesland Viele wertvolle Wettkampferfahrungen auf Bezirksebene, eine Vizemeisterschaft sowie fünf weitere Platzierungen unter den besten Zehn haben die Gerätturnerinnen des TuS Glarum und MTV Jever bei den Einzel-Meisterschaften des hiesigen NTB-Bezirks gesammelt. Der Weser-Ems-Cup (Pflicht) war in den Leistungsstufen P 5/P 6 in Wardenburg sowie in den Leistungsstufen P 4 (Wichte) und P 3 (Bambini) in Schortens ausgetragen worden. Die friesischen Talente hatten sich beim Kreisentscheid im September für die Teilnahme qualifiziert.

Premiere im Bezirk

In Wardenburg waren Sölve Dörjes, Nikita Eggers, Kimberly Scheel (alle TuS Glarum) sowie Sina Fischer vom MTV Jever in einem stark besetzten Teilnehmerfeld von 22 P-5-Turnerinnen (10 bis 11 Jahre) gestartet. Obwohl Eggers (14. Platz), Fischer (17.) und Scheel (19.) stabile und ansprechende Leistungen zeigten, reichte es diesmal nicht für einen Rang im vorderen Mittelfeld. Für Fischer war es der erste Wettkampf auf Bezirksebene, den sie generell gut meisterte. Eggers konnte sich zudem über den viertbesten Sprung im Geräte-Einzelklassement freuen.

Sölve Dörjes war in einer sehr guten Tagesform, turnte sauber und lieferte einen tollen Gerätevierkampf ab. Als Neunte gelang der Glarumerin eine Top-Ten-Platzierung. In der Sprungeinzelwertung behauptete sie sich vor ihrer Vereinskameradin Eggers auf dem dritten Platz.

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In der Wettkampfklasse P 6 (10 Jahre) mussten sich Amy Schroeder (TuS) und Marie Fischer (MTV) mit 18 anderen jungen Athletinnen messen. „Ihre insgesamt soliden Vorstellungen an den Geräten hätten ihnen sicherlich einen guten Platz im Mittelfeld beschert, wenn es da nicht bei beiden Turnerinnen deutliche Leistungseinbrüche jeweils an einem Gerät gegeben hätte“, bilanzierte TuS-Trainer Reinhard Milter. So konnte Schroeder (18.) am Barren ihr gewohntes Potenzial nicht abrufen und vergab dadurch zu viele Punkte. Auch Fischer (20.) verlor wichtige Zähler am Balken. „Das ist bedauerlich, aber so ist Wettkampf nun mal“, sagte Milter.

Gewisse Nervosität

Bei den jüngsten Turnerinnen in der Wettkampfklasse P 6 (8 bis 9 Jahre) machte sich eine gewisse Nervosität breit, war es doch für Romina Prause (TuS) und Marie Matzeschke (MTV) der erste Wettkampf in dieser Leistungsstufe auf Bezirksebene. Beide hatten sehr mit sich selbst zu kämpfen und konnten ihre gewohnte Trainingsstärke nicht ausreichend zur Geltung bringen. Ihre Platzierungen lagen demnach im unteren Drittel. Mit ihrer Sprung-Einzelnote (14,60 von 16,00 möglichen Punkten) konnte sich Prause immerhin über den zweitbesten Sprung von 19 angetretenen Starterinnen freuen.

Auch die besten friesischen P-6-Turnerinnen der Altersstufe 12 bis 13 Jahre – Amke Harms und Elaine Hupfeld (beide TuS) – sowie bei den Elfjährigen, Sina Lachnitt (MTV), mussten in Wardenburg etwas Federn lassen. „Obwohl sie mit einer guten Portion Selbstvertrauen und vor allem Selbstsicherheit an die Geräte gegangen waren und ihre Übungen durchaus ansprechend vortrugen, reichten die Wertungen am Ende nicht für Plätze im oberen Mittelfeld aus“, sagte Milter. Aber alle drei Turnerinnen hätten das Resultat mit der nötigen Gelassenheit genommen. Milter: „Dieser Tag hat uns alle insgesamt mehr enttäuscht als erfreut. Aber so ist sportlicher Wettstreit nun einmal – Freud und Leid gehören dazu. Auch diese Erfahrung muss gemacht werden.“

Besser lief es aus friesischer Sicht dann beim „Heimspiel“ in Schortens. Die Halle Beethovenstraße war unter der Regie des TuS Glarum Austragungsstätte des Bezirksfinalwettkampfes der Jüngsten. Sie traten in den Leistungsstufen P 4 und P 3 an.

Im mit 25 Starterinnen stark besetzten Jahrgang 2010 traten Lia Staub (MTV) und Neele Klähn (TuS) den Kampf um die begehrten Medaillen an. In ihrem ersten Bezirkswettkampf zeigten beide solide Leistungen an den Geräten, lediglich am Reck hatte Klähn etwas Pech beim Abgang – ihr Unterschwung endete mit einem Sturz auf der Matte und Punktabzügen. Ihre Balkenvorstellung hingegen gelang bestens und erreichte eine der Tageshöchstwertungen ihrer Klasse. Mit den Endresultaten konnten sowohl Staub (10.), als auch Klähn (16.) zufrieden sein.

Auch der Jahrgang 2009 zeigte sich zahlenmäßig (23) stark vertreten. Drei junge Athletinnen aus Jever und eine aus Glarum gingen ins Titelrennen. Am Ende des Tages belegten Luisa Kohne und Lenja Ullrich (beide MTV) und Emilie Müller (TuS) Plätze in einer sehr engen Ergebnisliste im erweiterten Mittelfeld. Erfolgreicher schnitt Paula Weigert (MTV) ab. Dank durchweg sehr ansprechender Leistungen wurde die Jeveranerin Fünfte. Die Übungen waren ihr einwandfrei gelungen, und sie bekam dafür vergleichsweise nur wenige Abzüge. Die Geräte-Einzelergebnisse sprechen für sich: zweitbeste Reckübung, viertbeste Bodenvorstellung und fünftbeste Balkenübung.

Erfolgreichste Friesin

Bei den ältesten P-4-Athletinnen (Jg. 2007/2008) zeigte sich Vereinskameradin Helena Schmidt (MTV) äußerst nervenstark und sicherte sich als erfolgreichste friesische Turnerin im Bezirksfinale einen hervorragenden zweiten Platz unter 14 Teilnehmerinnen. „Das ist aller Ehren wert“, betonte Milter. Schmidt hatte einen sauberen Sprung hingelegt und bekam dafür, wie auch für ihre Vorstellung am Reck, die zweitbeste Wertung. Am Boden war sie sogar die Beste. Am Ende trennten die Jeveranerin nur 3/10 Punkte vom Titel der Bezirksmeisterin. Hanna Matzeschke belegte mit soliden Vorstellungen Rang neun.

Die allerjüngste Starterin Merve Dörjes (TuS) ging in der Bambini-Klasse (Jg. 2011) in der Pflichtstufe P 3 an die Geräte. Obwohl gesundheitlich angeschlagen, schlug sich die Glarumerin wacker und wurde letztlich Siebte in ihrer Altersklasse. Am Balken war ihr dabei die drittbeste Übung des Tages gelungen.

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