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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

HG-Allstars verlangen OHV alles ab

28.08.2018

Friesland Die großen Überraschungen aus friesischer Sicht sind im Pokalwettbewerb des Handballverbandes Niedersachsen (HVN) ausgeblieben. Für alle hiesigen Teams war trotz teils großer Gegenwehr bereits bei den Erstrunden-Turnieren Endstation. Die Spielzeit betrug jeweils zweimal 15 Minuten.

Gruppe 25

Die Oberliga-Handballer des OHV Aurich sind ihrer Favoritenrolle beim ausrichtenden Wilhelmshavener SSV gerecht geworden. Angetreten in Bestbesetzung, gewann das Team von Trainer Arek Blacha, der in der Saison den direkten Wiederaufstieg in die dritte Liga anvisiert, alle drei Gruppenspiele gegen klassentiefere Gegner.

Die Entscheidung über das Weiterkommen in die zweite Runde des HVN-Pokals fiel nach hohen Siegen gegen die HSG Emden (24:7) und den WSSV II (22:6) jedoch erst in der letzten Partie zwischen dem OHV und der drei Klassen tiefer spielenden HG Jever/Schortens II. Grund: Auch die HG-Allstars um Trainer Christian Schmalz hatten sich gegen WSSV II (19:13) und Emden (18:11) durchgesetzt.

Im „Endspiel“ um den Turniersieg trafen in Jan Henrik Behrends, Kai Behrend oder Torwart Holger Eilts gleich mehrere HG-Spieler auf ihren Ex-Verein, für den sie einst in der zweiten oder dritten Liga erfolgreich aktiv waren. Indes stand Jan-Philip Willgerodt dem Landesklassen-Meister ausgerechnet im letzten Spiel nicht mehr zur Verfügung.

Am Ende unterlagen die Jeveraner dem klar favorisierten OHV Aurich mit 10:15. Für die HG-Treffer sorgten dabei Behrends (7/2) und Behrend (3). „Das war mit Abstand das stärkste Team, gegen das wir in den vergangenen vier Jahren spielen mussten“, bilanzierte Schmalz und zollte seiner Truppe ein großes lob: „Die Jungs haben das ganz, ganz toll gemacht. Ich wusste gar nicht, dass wir eine so gute Rückwärtsbewegung spielen können. Und ich denke, mit voller Kapelle wäre gegen den OHV sogar noch mehr für uns drin gewesen.“

Sein Gegenüber, Aurichs Coach Blacha, sagte: „Das war keine leichte Aufgabe.“ Zudem ärgerte er sich über diverse ungenutzte Torchancen. Beste Werfer auf OHV-Seite waren Jonas Schweigart (3/2), Tim Stapenhorst und Josip Crnic (alle 3). Zugang Oliver Staszweski (zuvor SG VTB/Altjührden) trug sich in dieser Partie ein Mal in die Torschützen-Liste ein.

Gruppe 28

Angetreten mit nur einem einzigen Feldspieler als Alternative auf der Bank, stand die HG Jever/Schortens I beim Turnier in Neerstedt auf verlorenem Posten. Das Team von Trainer Michael Schmidt, das nach dem freiwilligen Rückzug in der Vorsaison aus der Landesliga in der neuen Spielzeit – wie die eigene Zweite – in der Landesklasse auflaufen wird, unterlag dem gastgebenden Oberliga-Absteiger Neerstedt mit 10:23. Die Jeveraner hatten im Anschluss auch gegen die Landesklassen-Neulinge HSG Hude/Falkenburg (14:20) und HSG Neuenburg/Bockhorn (11:20) nichts zu bestellen.

Das ersatzgeschwächte Team von Neuenburgs Trainer Bernd Frosch, der auf fünf Stammspieler verzichten musste, belegte den vorletzten Platz. Vor dem klaren Sieg gegen die HG Jever/Schortens musste sich das Wehde-Team sowohl Hude/Falkenburg (13:20) als auch dem späteren Turniersieger Neerstedt (9:21) geschlagen geben.

„Ärgerlich war die überharte Gangart der Neerstedter, die leider von den Schiedsrichtern nicht geahndet wurde“, erklärte Frosch: „Derweil konnten sich alle eingesetzten Feldspieler bei uns in die Torschützenliste eintragen.“

Henning Busch
Lokalsport
Redaktion Friesland
Tel:
04451 9988 2510

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