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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Jever verschafft sich Luft im Abstiegskampf

28.02.2018

Friesland Zwei höherklassig agierende Tischtennis-Männerteams waren im Einsatz.

Oberliga

Der MTV Jever hat sein Minimalziel erreicht und am Doppelspieltag zwei von vier möglichen Punkten geholt. Mit komplettem Kader gewann das Sextett um das chilenische Supertalent Nicolas Burgos mit 9:4 gegen Aufsteiger TSV Algesdorf, ehe sich tags darauf Spitzenreiter Hannover 96 beim 5:9 als eine Nummer zu groß für den MTV herausstellte. Gleichwohl kletterten die Friesländer auf den sechsten Platz (10:14 Punkte). „Die Niederlage gegen Hannover ist zu verschmerzen“, bilanzierte MTV Pressesprecher Malte Stickel: „Durch den Erfolg gegen den bärenstarken Aufsteiger Algesdorf konnten wir uns zumindest ein wenig Luft im Abstiegskampf verschaffen. Wir haben alle Trümpfe weiterhin in unserer Hand.“

Das stärkste Ass im MTV-Sextett war erneut das oberere Paarkreuz mit Burgos und dem Polen Adrian Dugiel. Besonders Burgos glänzte und blieb in allen vier Einzeln unbesiegt. Mit seinen klaren Erfolgen gegen Lars Petersen und Patrick Schöttelndreier (Algesdorf) trug er ebenso wesentlich zu Gesamtsieg bei wie Abwehr-Ass Dugiel, der Petersen erstmals besiegte. „Anschließend machte er mit Schöttelndreier kurzen Prozess“, schwärmte Stickel.

Auch die MTV-Mitte überzeugte mit drei Siegen aus vier Spielen – besonders erwähnenswert ist dabei die Leistung von Florian Laskowski, der zwei wertvolle Fünf-Satz-Erfolge über Claas Märtens und Jörn Petersen erzielte. Letzteren bezwang ebenso Fabian Pfaffe, gleichbedeutend mit sieben Zählern für den MTV aus den Einzeln. Hinzu kamen die beiden Siege aus den Eingangsdoppeln durch Burgos/Pfaffe sowie Mesler/Laskowski. Stickel: „Nach dreieinhalb Stunden war der wichtige Gesamtsieg eingetütet.“

Einen Tag später gegen die ungleich stärkeren Hannoveraner konnte der MTV die gute Doppelleistung nicht bestätigen – diese Disziplin ging komplett an die Gäste. Es folgten jedoch zwei Einzelsiege für Jever, die laut Stickel für Aufsehen sorgten: „Insbesondere Dugiels Erdrutschsieg über den bereits zweitligaerfahrenen Hoffmann sorgte für große Augen. Auch Burgos war nicht zu stoppen und holte erneut beide Einzelsiege für den MTV – damit schraubte unser erst 15-jährige Topspieler seine Bilanz auf imposante 17:5-Saisonsiege.“

Unterdessen belohnte sich Christian Mesler endlich mal wieder für sein couragiertes Auftreten mit einem 3:1-Sieg über den guten Mikael Hartstang. Nach der Wende konnte aber schließlich nur noch Burgos sowie Laskowski punkten. „Mit gerade einmal vier Sätzen mehr als wir errangen die Hausherren ganze vier Spielgewinne mehr – was als Indiz dafür gelten mag, dass beim designierten Meister tatsächlich mehr drin war als ein 5:9“, sagte Stickel: „Dennoch: Die wichtigen Spiele folgen in den nächsten Wochen, wenn es gegen vier Teams aus der unteren Tabellenhälfte geht.“

Verbandsliga

Der stark abstiegsbedrohte TuS Sande hat ein Lebenszeichen gesendet. Zwar verlor das Team um Kapitän Sebastian Fengler beim TSV Lunestedt deutlich mit 2:9, einen Tag später folgte jedoch eine mittelschwere Sensation beim TSV Lutten. Denn die Friesländer rangen dem Tabellendritten ein 8:8 ab und konnten so einen wertvollen Zähler auf der Habenseite verbuchen.

„Nach den zuletzt deutlichen Niederlagen konnten wir einen Überraschungscoup landen, bei dem wir im Entscheidungsdoppel sogar am Punktedoppelpack schnupperten“, sagte Fengler. In der Tabelle bleibt Sande mit 6:24 Punkten Schlusslicht – in Schlagdistanz zu den Teams aus Lachendorf (7:25), Hude II (9:23) und auf Relegationsrang acht Oldendorf (9:15).

Der Doppelspieltag fing in Lunestedt nicht verheißungsvoll an, denn der Gastgeber nutzte die personelle Not der Sander konsequent aus. Ohne Kapitän Fengler, der beruflich verhindert war, hatte der TuS um Spitzenspieler Henning Hartmann einen schweren Stand. Am Ende konnten nur Hartmann (3:1 gegen Uwe Runge) und Routinier Frank Black (3:1 gegen Hüseyin Özer) für Lichtblicke sorgen.

Am Tag darauf lief es besser. Mit Fengler, Lukas Meinen (2. Herren/Bezirksoberliga) und Hannes Biele (3. Herren/Bezirksklasse) bot Sande auch dank der Unterstützung des Heimpublikums Lutten Paroli. Nach stundenlangem Schlagabtausch auf Augenhöhe stand es vor dem entscheidenden Schlussdoppel 8:7 für den TuS, doch am Ende verpassten Biele/Biele (2:3 gegen Marvin Schlicker/Wolfgang Bahns) die Sensation für die Hausherren. „Die Enttäuschung über die vergebenen Matchbälle war bei uns schnell verflogen, denn wir haben uns enorm teuer verkauft und einen Punkt gegen ein Spitzenteam verdient erkämpft“, bilanzierte Fengler.

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