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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

MTV III landet Befreiungsschlag im Abstiegskampf

20.11.2018

Friesland Drei Siege, eine Niederlage – so lautet die Bilanz der beiden friesischen Männerteams in der Tischtennis-Landesliga. „Pflicht erfüllt, an der Kür gescheitert“, bilanzierte Sebastian Fengler, Kapitän des TuS Sande, nach dem Doppelspieltag vom Wochenende. Der Tabellenvierte (8:4) aus Friesland musste sich zunächst mit 6:9 beim Zweitplatzierten Spvg. Oldendorf geschlagen geben, ließ einen Tag später aber einen deutlichen 9:2-Heimsieg gegen Schlusslicht SV Quitt Ankum folgen.

„Gegen Oldendorf waren wir in den Einzelrunden auf Augenhöhe, dafür haben wir in den Eingangsdoppeln vollends gepatzt“, erklärte Fengler. Aus dieser Disziplin konnte der TuS keinen Zähler auf der Habenseite verbuchen und lag schnell mit 0:3 in Rückstand. Diesen Vorsprung brachten starke Oldendorfer schließlich über die Ziellinie, da sich in jedem Paarkreuz die Punkte geteilt wurden.

„Nach der zwar verdienten, aber dennoch ärgerlichen Niederlage, mussten wir am Sonntag gleich wieder ran, um gegen den Aufsteiger Quitt Ankum zu spielen. Dort wollten wir einen Pflichtsieg einfahren, der nach Bekanntwerden der Gäste-Aufstellung auch nicht in Gefahr geriet“, sagte Fengler. Ankum war zwar mit sieben Spielern anwesend, einsatzfähig waren aber nur fünf.

Nummer zwei Uwe Droppelmann ließ sich im oberen Paarkreuz zwar aufstellen, um somit ein Aufrücken seiner Teammitglieder zu verhindern, musste seine Begegnungen aber kampflos abgeben. Ebenso konnten die Sander ein Doppel kampflos für sich verbuchen. Unterm Strich kamen die Gastgeber nach nicht einmal zwei Stunden Dauer zu einem sicheren Punktedoppelpack.

Einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf feierte indes das Sextett des MTV Jever III. Das Team um Sprecher Tobias Masemann gewann bei Quitt Ankum sein erstes Saisonspiel mit 9:7, gefolgt von einem noch höher zu bewertenden 9:7-Erfolg beim Dritten TSV Venne. Durch diese vier wertvollen Zähler rangiert Jever zwar auf dem Relegationsplatz acht (5:9), aber mit Tuchfühlung zu den direkten Nichtabstiegsplätzen.

„Die Mannschaft selbst spricht von zwei epischen Siegen“, sagte Masemann, „die den nötigen Auftrieb für die kommenden Partien geben sollten.“ Zum ersten Mal in dieser Spielzeit konnte der MTV in Bestbesetzung an die Tische treten. Gegen Ankum war ein Sieg bereits Pflicht, um nicht komplett den Anschluss in Richtung Klassenerhalt zu verlieren. Dennoch tat sich Jever schwer, zumal Ankum mit vier Materialspielern agierte, die dem MTV das Leben schwer machten.

In einer ausgeglichenen Partie war es im letzten Einzel des Tages Michael Rudolph (3:2 gegen Mario Langer), der die Weichen auf den Punktedoppelpack stellte. Im Abschlussdoppel siegten Björn Lessenich/Volker Haltermann, die den wichtigen Sieg für ihr Team festhielten.

„Weiter ging es gegen Venne, gegen die wir natürlich krasser Außenseiter waren“, so Masemann. Dass aus dieser Begegnung irgendetwas Zählbares geholt werden könnte, glaubte eigentlich niemand. Erst recht nicht, als der MTV bereits 3:7 zurücklag. „Doch wir machten einfach weiter und drehten den Spieß zum 8:7 für uns um“, freute sich Masemann. Lessenich/Haltermann katapultierten den MTV schließlich in die Glückseligkeit, da die beiden mit 3:0 das Schlussdoppel gegen Michael Kühn/Alexander Dermer gewannen.

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