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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Gerätturnen: Glarumerinnen glänzen in Delmenhorst

14.06.2018

Glarum Zwölf Aktive des TuS Glarum haben erfolgreich am „Delmenhorster Turnerbund-Cup“ teilgenommen. Der Wettkampf bestand aus zwei Durchgängen: Am Vormittag traten die jüngeren Pflichtturnerinnen gegeneinander an, am Nachmittag bestritten die älteren Kürturnerinnen ihren Wettstreit.

In der Pflicht traten fünf Glarumerinnen in den Leistungsstufen P 5 und P 6 an. Emilia Gross und Emilie Müller hatten sich in ihrer Wettkampfklasse (P 5, Jg. 2009) in einem starken Teilnehmerfeld gegen 15 weitere Konkurrentinnen zu behaupten. Gross konnte dabei auf ihrem Erfolg beim heimischen Mühlen-Cup aufbauen und belegte in Delmenhorst in der Gesamtwertung einen tollen dritten Platz. Müller hatte etwas Pech am Balken, verlor durch einen Runterfaller Punkte und fiel auf Rang elf zurück. Allerdings fuhr sie die viertbeste Recknote ihrer Klasse ein.

Großen Erfolg hatten die P-6-Turnerinnen Amy Schroeder, Romina Prause und Nikita Eggers (Jg. 2007/2008 und 2006) zu verzeichnen. Obwohl sie unterschiedlichen Jahrgängen angehören, mussten Schroeder und Prause in der Wettkampfklasse 2008/2007 nicht nur gegen vereinsfremde Gegnerinnen antreten, sondern diesmal auch gegeneinander. So entwickelte sich der Wettkampf auch zu einem kleinen Vereinsduell.

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Mit hervorragenden Geräte-Einzelwertungen – Schroeder holte die beste Boden- und Balkennote, Prause ebenfalls die beste Bodenwertung und den zweitbesten Sprung – belegten sie im Gesamtklassement die starken Medaillenränge zwei (Schroeder) und drei (Prause); lediglich drei Zehntel voneinander getrennt.

Zweitbeste Tagesnote

Vereinskameradin Eggers hier tadellos mit. Sie erhielt den Silberpokal in einem Feld von sechs Turnerinnen und bekam dreimal die zweitbeste Tagesnote für Boden, Reck und Sprung sowie die drittbeste Note am Balken. „Diese drei Turnerinnen sind ihrer Favoritenrolle mehr als gerecht geworden“, freute sich TuS-Trainer Reinhard Milter: „Sie entwickeln sich mehr und mehr zu verlässlichen Leistungsträgern im Pflichtbereich der Turngruppe.“

Die Kürturnerinnen starteten in zwei unterschiedlichen Wettkampfklassen (11 bis 13 Jahre/14 bis 29 Jahre). Bei den Jüngeren traten die Glarumerinnen Amke Harms und Harmke Klinke (beide Jg. 2005) gegen sieben Konkurrentinnen an. Mit soliden Leistungen an den Geräten, aber auch vom Pech verfolgt, erreichten sie die Plätze fünf (Harms) und sechs (Klinke). Beiden war der berühmt berüchtigte „Zitterbalken“ zum Verhängnis geworden. Die Aufregung war einfach zu groß – es erfolgten zu viele Stürze und damit erhebliche Punkteverluste. Immerhin durfte sich Harms über die drittbeste Boden- und Sprungwertung freuen.

In der zweiten Kürwettkampfklasse starteten fünf TuS-Turnerinnen, angeführt von Hanna Merkel und Raja Schroeder, in einem gut besetzten Starterfeld von 13 Athletinnen. Los ging es am Schwebebalken. „Für die meisten Turnerinnen ist dieser 10 cm breite und 1,10 m hohe Angststreifen das Startgerät der Wahl“, erläuterte Milter: „Bedeutet es doch, mit noch unverbrauchten Energiereserven die Balkenübung möglichst ohne Runterfaller zu überstehen.“

Starke Nerven

Schroeder und Merkel zeigten gute Konzentration und Nervenkraft, um vor den Kampfrichtern zu bestehen. Ihre schwierigsten Teile, akrobatische Elemente wie Rollen und Räder auf dem Gerät, gelangen sicher. Schroeder zeigte darüber hinaus noch einen Salto-Abgang und konnte die zweitbeste Tageswertung an diesem Gerät einfahren.

Am Boden zahlte sich für die beiden TuS-Turnerinnen das beständige Arbeiten im Trainingsbetrieb und kreative Gestalten der Bodenküren aus. Schroeder startete zu einer neuen Musik, brachte ihren persönlichen Stil gut zum Ausdruck, turnte „wertvolle“ Elemente und holte mit einer 12,80 die zweitbeste Bodenübung des Tages.

Merkel, nach länger Pause wieder im Trainings- und Wettkampfbetrieb aktiv, turnte ebenfalls souverän ihre Kür und wurde mit der viertbesten Note (12,10) belohnt. Auch Pia Niehuß gelang eine gute Bodenvorstellung.

Beim Sprung wurden Schroeder und Merkel dank hervorragend über den Tisch gesprungener Handstandüberschläge mit der zweit- und drittbesten Benotung belohnt. Beide überschritten die 12er-Marke für den mit maximal 13,5 Punkten zu erreichende Wertung. Aber auch Celina Hupfeld und Niehuß konnten gut mithalten.

Am letzten Gerät, dem Stufenbarren, lagen die Leistungen der Glarumerinnen dicht beieinander und bewegten sich im Mittelfeld der Ergebnisse aller Turnerinnen. Am Ende nahm Schroeder verdient den Silberpokal in Empfang. Merkel musste sich, nur vier Zehntel hinter der Drittplatzierten, mit Rang vier zufrieden geben. Es folgten Niehuß (8.) und Celina Hupfeld (10.) vor ihrer Schwester Elaine (12). „Es war ein weiterer erfolgreicher Wettkampftag für unsere Turnerinnen“, bilanzierte Milter abschließend: „Es zeigt sich, dass wir im wöchentlichen Training keine schlechte Arbeit leisten – aber so, dass auch der Spaßfaktor nicht zu kurz kommt.“

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