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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Nachwuchs begeistert beim Mühlen-Cup

05.06.2018

Glarum Großes Gewusel und buntes Treiben herrschte am Sonntag mal wieder in der kleinen Turnhalle der VGS Glarum. Grund: Der TuS Glarum richtete die zweite Auflage des Turnwettkampfes um den „Glarumer Mühlen-Cup“ aus. Und da die Resonanz auf den für den Turnnachwuchs zugeschnittenen Wettbewerb sogar noch größer als bei der gelungenen Premiere im Vorjahr war, war die Halle an der Accumer Straße bis in die letzte Ecke hinein gefüllt.

49 Turnerinnen aus zehn Vereinen der nördlichen Weser-Ems-Region nutzten die Gelegenheit, ihr turnerisches Können in einem Freundschaftswettkampf auszutesten. Und sie alle wurden begleitet von Trainern, Betreuern und natürlich vielen stolzen Eltern. „So pickepackevoll hab ich die Halle noch nie gesehen“, sagte Veranstalter und Organisator Reinhard Milter vom TuS Glarum, auch mit Blick auf die weit über 100 Zuschauer: „Aber gerade dieser Umstand gibt der Veranstaltung eine besondere Note, denn für viele Eltern ist es beeindruckend, die Übungen ihrer Schützlinge so hautnah mitzuerleben. Sie sitzen ja vielfach nur in Meterabständen vom Wettkampfgerät entfernt.“

Eng an eng, auf Hockern und Bänken sich drängend, fieberten sie mit ihren Töchtern mit, die im fairen turnerischen Wettstreit um die begehrten Medaillen kämpften. Der Glarumer Freundschafts-Einzelwettkampf basiert auf den Bestimmungen und Wertungsrichtlinien des Deutschen Turnerbundes (DTB) im Bereich der Pflichtübungen der Leistungsstufen 4 und 5 im weiblichen Gerätturnen.

Die stellvertretende Schortenser Bürgermeisterin Anne Bödecker begrüßte die 49 Turnerinnen aus den Vereinen TuS Augustfehn, SV Friedrichsfehn, Oldenburger Turnerbund, Emder TV, TuS Westerloy, TuSG Ritterhude, Delmenhorster Turnerbund, SV Sparta Werlte, TuS Sillenstede und TuS Glarum und eröffnete den Wettkampf. Die jungen Aktiven gingen in sieben Wettkampfklassen an den Start. Geturnt wird im weiblichen klassischen Gerätturnen an den Standardgeräten Sprung, Stufenbarren (Reck für die Jüngeren), Schwebebalken und Boden.

„Das Wettkampfturnen übt immer noch einen besonderen Anreiz aus und ist nach wie vor beliebt“, erläuterte Wettkampfleiter und TuS-Trainer Milter: „Auch wenn die Aufregung schon Tage vorher spürbar ist und das Familienleben mitunter beeinflusst, so ist der Leistungsvergleich am Wettkampftag doch eine besondere Erfahrung und die Freude am Ergebnis eine wahre Bereicherung. Schließlich tritt man einen Wettstreit an in der Absicht, ein möglichst gutes Resultat zu erzielen.“

In ihre jeweiligen Wettkampfklassen eingeteilt, mussten die jungen Turnerinnen beweisen, über welchen Leistungsstand sie verfügen. Sie präsentierten sich in den Jahrgangsstufen 2011, 2010, 2009, 2008 und 2007 entsprechend konzentriert und motiviert den Kampfrichterinnen.

Der Gastgeber TuS Glarum schickte vier Turnerinnen an den Start, aufgeteilt in zwei Wettkampfklassen. Im Wahlwettkampf P4/P5 (Jg. 2010) traten Neele Klähn und Emily Scheel gegen zwei starke Konkurrentinnen aus Oldenburg und Friedrichsfehn an, denen sie sich schlussendlich auch geschlagen geben mussten. Obwohl beide eine solide Vorstellung zeigten, mussten sie aber jeweils an einem Gerät – Scheel am Balken, Klähn am Sprung – zu viele Federn lassen, sodass es am Ende für die Plätze drei (Scheel) und vier (Klähn) reichte. Scheel gelang immerhin in ihrer Klasse der tagesbeste Sprung mit einer Wertung von 13,85 Punkten. „Bei einem Turnwettkampf muss die Turnerin ihr Leistungsvermögen auf den Punkt abrufen können. Dazu gehört aber auch immer ein bisschen Tagesglück“, erläuterte Milter.

In der Wettkampfklasse P4/P5 (Jg. 2009) traten acht junge Aktive gegeneinander an. Dabei lieferte sich das Feld der oberen Hälfte ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Die erreichten Endpunkte lagen teilweise nur wenige Zehntel auseinander.

Die Glarumerinnen Emilie Müller und Emilia Gross bestritten hoch motiviert und voller Tatendrang ihren Wettkampf. Schon Wochen vorher waren sie im Wettkampffieber gewesen. Beide versuchten, nicht nur ihre Gegnerinnen in Schach zu halten, sondern lieferten sich auch ein kleines Vereinsduell. Am Ende freute sich Emile Müller über den Gewinn der Silbermedaille und Emilia Müller über Bronze. Beide lagen nur 6,5 Zehntel auseinander. Müller trennten nur 1,5 Zehntel vom ersten Platz.

Auch in der Geräteeinzelwertung konnten beide Turnerinnen eine hervorragende Bilanz aufweisen: Müller gelang sowohl am Sprung als auch am Reck die zweitbeste Wertung sowie am Balken und am Boden die drittbeste Tagesnote. Gross erreichte am Balken sowie am Boden die zweitbeste und am Reck die viertbeste Benotung.

„Es war wieder eine gelungene Veranstaltung, ein entspannter Wettkampftag mit guten Ergebnissen“, bilanzierte Milter zufrieden: „Auf die Leistungen der Glarumer Turnerinnen bin ich stolz und freue mich mit ihnen. Wir blicken zuversichtlich auf die schon in Kürze anstehenden nächsten Wettkämpfe.“

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