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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Lospech bremst Varelerin bei EM aus

01.07.2019

Göteborg /Varel Ohne die erhoffte EM-Medaille im Gepäck tritt Beachvolleyballerin Lea Sophie Kunst an diesem Montag die Heimreise von der U-20-Europameisterschaft in Göteborg an. Im Vorjahr hatte die erst 17-jährige Varelerin an der Seite von Svenja Müller (Düsseldorf) noch überraschend souverän EM-Gold gewonnen. Nun schieden die allerdings erst zum zweiten Mal in diesem Sommer bei Turnieren wieder vereinten U-18-Europameisterinnen am Samstag im älteren Jahrgang bereits im Achtelfinale aus und wurden Neunte. Zuvor hatten sie in 2019 fast nur mit anderen Partnerinnen am Netz gestanden.

„Es war diesmal viel Pech mit dabei“, bilanzierte Kunst, die zudem von einem Infekt noch etwas geschwächt war: „Hätten Svenja und ich vor der EM ein paar mehr Spiele gehabt, wäre mehr drin gewesen. Doch praktisch ohne eine gemeinsame Vorbereitung, mussten wir uns in Schweden erst wieder reinfinden.“

Hinzu kam absolutes Lospech: So hatte der Spielplan den beiden großen deutschen Beachvolleyball-Hoffnungen ausgerechnet die beiden besten Teams der diesjährigen EM als bärenstarke Gegner beschert. Am Ende mussten sich Kunst/Müller lediglich den vier späteren Finalistinnen geschlagen geben.

Wie berichtet, hatten die beiden Deutschen nach zwei glatten 2:0-Auftaktsiegen den erhofften Gruppensieg in Pool E am Freitag verpasst. Das an Nummer fünf gesetzte und bis dahin ebenfalls ohne Satzverlust aufwartende Duo Raisa Schoon und Emi van Driel war nicht in große Bedrängnis zu bringen. Die niederländischen U-19-Vizeweltmeisterinnen von 2018 setzten sich glatt in zwei Sätzen mit 21:17 und 21:13 gegen die von Bundestrainer Jörg Ahmann gecoachten Kunst/Müller durch und zogen als Gruppensieger direkt ins Achtelfinale ein.

Indes mussten die beiden Deutschen am Samstag den Umweg über die „Round of 24“ gegen andere Gruppenzweite bzw. -dritte gehen, um den Einzug in die Runde der besten 16 doch noch perfekt zu machen. Und dies gelang mit Bravour: So bezwangen die an Nummer 12 gesetzten Kunst/Müller am Vormittag das belgische Duo Nicolien van Bellen/Lisa Rampelberg souverän in zwei Sätzen mit 21:15 und 21:9.

Im Achtelfinale am Samstagnachmittag kam es dann allerdings von der Ansetzung her wieder knüppeldick. Denn als Gegnerinnen warteten keine Geringeren als die an Nummer zwei gesetzten U-19-Weltmeisterinnen von 2018, Mariia Bocharova/Maria Voronina aus Russland. Zwar warfen Kunst/Müller nach der 11:21-Niederlage im ersten Satz noch einmal alles in die Waagschale. Doch ging auch der zweite Durchgang, wenn auch deutlich knapper, mit 17:21 verloren. Das EM-Aus war besiegelt. „Wir haben am Ende wirklich gut gespielt, auch wenn es nicht ganz gereicht hat. Trotzdem können wir mit dem Verlauf der EM angesichts der widrigen Umstände zufrieden sein“, analysierte Kunst.

Im weiteren EM-Verlauf spielten sich derweil sowohl Bocharova/Voronina als auch Schoon/van Driel im Viertel- und Halbfinale jeweils mit zwei glatten 2:0-Siegen bis ins Endspiel vor. Sie machten damit die Neuauflage des Finales der U-19-WM aus dem Vorjahr perfekt. Auch diesmal jubelten nach einer umkämpften Partie letztlich die beiden Russinen, die sich mit 2:0 (21:19, 21:16) gegen die Niederländerinnen durchsetzen konnten.

Kleiner Trost für das deutsche Duo: Da sowohl Kunst als auch Müller dem jüngeren Jahrgang 2001 zugehörig sind, können sie im kommenden Jahr einen erneuten Anlauf bei der U-20-EM nehmen.

Für die Varelerin, die seit Beginn des Jahres am Olympia-Stützpunkt Berlin lebt und trainiert, geht es nun im Juli unter anderem mit zwei Turnieren auf der „Techniker Beach Tour“ weiter. Für die hochkarätig besetzten Wettbewerbe in St. Peter-Ording und auf Fehmarn hatte Kunst vom Bundestrainer jeweils eine Wildcard erhalten, um in der höchsten Liga in Deutschland weitere wichtige Erfahrungen auf Sand zu sammeln. Ein weiterer großer Saisonhöhepunkt ist die U-19-DM.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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