• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

FELDKAMPF: Größere Erfahrung gibt den Ausschlag

30.01.2006

ARDORF Schon frühzeitig setzten die späteren Sieger die Gastgeber unter Druck. Tausende verfolgten am Wochenende das Großereignis der Heimatsportler in Ostfriesland.

von August Hobbie ARDORF - Die Erfahrung setzte sich gegen den jugendlichen Elan durch. Beim traditionellen Feldkampf der Klootschießer in Ardorf in Ostfriesland waren die routinierten Werfer aus dem Landesverband Oldenburg gegen die Gastgeber nicht zu schlagen. Das Team von Mannschaftsführer Bert Stroje, Schweinebrück, bestimmte von Beginn an das Geschehen behielt mit zwei Schoet und 83 Schritten die Oberhand. Für den Tageshöchstwurf zeichnete Hans-Georg Bohlken, Ruttel, mit 171 Schritten verantwortlich. Bei den Ostfriesen zeigte sich Frank Goldenstein mit 150 Schritten von seiner besten Seite. Jens Stindt, Spohle, trug mit einem Höchstwurf von 148 Schritten zum Sieg der Oldenburger Mannschaft bei.

Tausende verfolgten gestern das Geschehen bei idealen äußeren Bedingungen. Nach einem gemeinsamen Frühstück der Werfer beider Mannschaften hatten sich die Oldenburger offensichtlich besser gestärkt und wirkten „ausgeschlafener“. Der Ammerländer Jens Stindt, Spohle und Detlef Müller aus der Wesermarsch machten mächtig Druck. Den erhöhte noch Thore Fröllje vom Kreisverband Friesische Wehde, der als dritter Werfer gleich den ersten Schoetgewinn für die Oldenburger sicherte. So ging es dann weiter, die Gäste setzten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung die Akzente. Auch ein Fehlversuch von Detlef Müller, der im Graben landete, warf die Stroje-Mannschaft nicht aus der Bahn. Im Gegenteil, die Ostfriesen verloren zunehmend an Boden. Das konnte auch der amtierende Europameister Stefan Albarus (Norden) nicht verhindern. Die Gastgeber gingen mit einer sehr jungen Mannschaft an den Start, einige Werfer waren am Sonnabend noch beim Wettbewerb der Junioren dabei. Sie konnten nicht mithalten

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

gegen die gestandenen Feldkämpfer aus dem Landesverband Oldenburg: Hans-Georg Bohlken (Kreisverband Friesische Wehde/Verein Ruttel), Thore Fröllje (Friesische Wehde/Grabstede), Detlef Müller (Stadland/Mentzhausen), Jens Stindt (Waterkant/Spohle), Bert Stroje (Friesische Wehde/Schweinebrück), Dirk Schomaker (Butjadingen/Fedderwardersiel) und Udo Kamps (Friesische Wehde/Schweinebrück) präsentierten sich als homogenes Team.

Bei der abschließenden Siegerehrung würdigte Bert Stroje bei seinem ersten Einsatz als Mannschaftskapitän die komplette Vorstellung seines Teams: „Zum Erfolg beigetragen haben nicht nur die Werfer, sondern alle aus dem Oldenburger Land, die uns unterstützt haben. Nur gemeinsam war dieser Sieg möglich.“ Wichtig sei, dass der Sport der Klootschießer gewonnen habe.

Jan-Dirk Vogts, Vorsitzender des Friesischen Klootschießerverbandes (FKV), würdigte am Ende der gelungenen Veranstaltung die Leistungen der Werfer. Alle hätten sich mächtig ins Zeug gelegt. Vogts freute sich, dass endlich wieder ein Feldkampf zustande gekommen sei. FKV–Feldobmann Hans-Georg Bohlken hob ebenfalls den Einsatz der Aktiven hervor. In allen Altersklassen sei sehr gut geworfen worden.

Feldkämpfe der Klootschießer

Feldkämpfe werden in drei unterschiedlichen Altersgruppen ausgetragen Männer, Junioren (bis 23 Jahre), Jugend (bis 18 Jahre). Es starten die besten Klootschießer aus den Landesverbänden Oldenburg und Ostfriesland. Die Auseinandersetzung auf dem Feld erfordert von den Athleten eine ganz besondere Technik. Die Kugel muss möglichst flach aufsetzen. Die Sportler müssen mit einem flachen Wurf in der Lage sein, auch Hindernisse wie Gräben und Wallhecken zu überwerfen. Die Vielfalt der Wurfmöglichkeiten fordert den Heimatsportlern alles ab. Schon im Herbst bereiten sich die Akteure auf den anstehenden Feldkampf im Winter vor. Intensvie Auswahlwerfen stehen in beiden Landesverbänden auf dem Programm. Doch nur bei entsprechendem „Kahlfrost“ kann dann der traditionsreiche Wettbewerb auch ausgetragen werden.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.