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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Handball: Großer Kampfgeist bleibt unbelohnt

14.05.2012

ALTJüHRDEN Die HSG Varel-Friesland hat am Sonnabend das Derby gegen den OHV Aurich knapp verloren (22:23), aber zumindest etwas von dem zuvor in 2012 verspielten Kredit bei den eigenen Anhängern zurückgewonnen. Dass allerdings ausgerechnet ein Teil der treuesten Fans der Vareler dem letzten Heimspiel der Saison, noch dazu einem brisanten Nachbarschaftsderby, fern geblieben war, zeigt, wie viel es bei der Handball-Spielgemeinschaft noch aufzuarbeiten gilt.

Zu tief sitzt die Enttäuschung bei vielen – über die ganz schwache Rückserie, vor allem aber über die völlig indiskutablen Leistungen gegen den WHV und Edewecht sowie die anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen bei der HSG. So stand schon vor dem Derby gegen Aurich auf der Internetseite des HSG-Fanprojektes zu lesen: „Aufgrund der aktuellen Situation in der Mannschaft und im Umfeld werden wir die Arbeit für die Saison 2011/12 niederlegen. Wir möchten hiermit ein Zeichen setzen, dass es so nicht weitergehen kann!“

Somit war die mit 521 Zuschauern gefüllte Manfred-Schmidt-Sporthalle akustisch zunächst fest in der Hand der knapp 200 mitgereisten ostfriesischen Schlachtenbummler. Derweil war der seit Jahren angestammte Platz der HSG-Trommler auf der Tribüne diesmal verwaist. „Auch wenn wir uns nichts dafür kaufen können, haben wir immerhin eine echte Reaktion auf die beiden vorherigen Derbyniederlagen gezeigt“, suchte der beste Spieler der Partie, HSG-Torwart Andre Seefeldt, nach Spielschluss schwer enttäuscht nach etwas Positivem und fügte hinzu: „Ich habe mich vor allem für das 19:34 in Edewecht sehr geschämt. Und was wir damit angerichtet haben, hat man ja heute gesehen. Es war kein einziger von unseren Trommlern in der Halle. Aber diese Reaktion ist verständlich und haben wir nicht anders verdient.“

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Immerhin stimmte am Sonnabend die kämpferische Einstellung bei den Friesländern, die nach dem Seitenwechsel durch ihr extrem couragiertes Auftreten das heimische Publikum immer mehr auf ihre Seite zogen. So hielt es in den spannungsgeladenen Schlussminuten niemanden mehr auf den Sitzen. Alle trieben die Vareler lautstark nach vorne. Doch es sollte am Ende nichts nützen. Denn der etwas verfrühte Wurf von Vaidas Dilkas zwölf Sekunden vor dem Spielende wurde zur leichten Beute des OHV-Schlussmannes.

Diesen hatten die Vareler vor allem in der ersten Hälfte mit 13 Fehlwürfen warm geworfen (9:11). Nach der umstrittenen Roten Karte gegen Martins Libergs (40.) rückte Routinier Christian Brecht in den Rückraum, wodurch der Ball fortan deutlich schneller in den eigenen Reihen zirkulierte als zuvor. So wurden vermehrt die Außen – allen voran Andrija Bubalo – in gute Wurfpositionen gebracht, die diese nun auch nutzten.

Den nächsten Auftritt vor eigenem Publikum wird es für die Vareler erst in der neuen Saison geben. Bis dahin wartet noch viel Arbeit auf die Spieler, den Trainer und die Verantwortlichen.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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