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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

HFC erlebt 1:9-Debakel im Pokal

23.04.2019

Heidmühle Es sollte der Höhepunkt einer absolut verkorksten Saison werden, wurde stattdessen aber zu einer deftigen Bruchlandung vor heimischer Kulisse: Statt den designierten Landesliga-Absteiger SV Brake im Klosterpark im Viertelfinale des Bezirkspokals kräftig zu ärgern und vielleicht sogar eine Überraschung zu schaffen, gingen die klassentieferen Bezirksliga-Fußballer am Ostermontag sang- und klanglos mit 1:9 (1:3) unter.

„Das war ein komplettes Versagen des gesamten Kollektivs“, nahm HFC-Spielertrainer Daniel Oleksyn kein Blatt vor den Mund und legte stinksauer nach: „Das war in allen Bereichen desolat, eine absolute Frechheit in Sachen Körpersprache, Zweikampfverhalten und Kommunikation. Wir können uns für diesen peinlichen Auftritt nur bei den Zuschauern und den Fans entschuldigen.“

Das angeschlagene Landesliga-Schlusslicht aus der Wesermarsch war durch zwei Kopfballtreffer jeweils nach Eckstößen mit 2:0 in Führung gegangen – dabei kam sowohl Dennis Pleus (9. Minute) als auch Jan-Niklas Wiese (26.) im HFC-Strafraum sträflich frei zum Abschluss. Doch nur vier Minuten nach dem zweiten Gegentreffer keimte wieder Hoffnung bei den Heidmühlern auf.

Über die rechte Angriffsseite hatte sich Robin-Christoph Schneider fast bis zur Grundlinie durchgetankt, zog aus spitzem Winkel ab und erwischte damit SVB-Torhüter Luca Kemna im kurzen Eck buchstäblich auf dem völlig falschen Fuß – 1:2 (30.).

Aber aus dem Vorhaben, nur mit einem Tor Rückstand in die Pause zu gehen, wurde nichts für die Gastgeber, bei denen mehrere zuvor angeschlagene Spieler pünktlich zum Kampf um den Einzug ins Halbfinale wieder in den Kader zurückgekehrt waren. So stellte Jan Speer in der 45. Minute mit dem 3:1 den alten Abstand wieder her.

Als kurz nach Wiederbeginn Christopher Nickel auf 4:1 stellte (47.), bröckelte der Widerstand der Heidmühler immer mehr. „Zum einen darfst du einfach nicht 1:9 verlieren, und zum anderen schon gar nicht auf diese Art und Weise – zumal Brake alles andere als eine Übermannschaft war“, echauffierte sich Oleksyn: „Das regt mich extrem auf und wird in der neuen Saison nicht wieder vorkommen.“ Zudem müssten einige HFC-Spieler dringend ihre Einstellung hinterfragen.

Zwar dauerte es bis zur 65. Minute, ehe Speer mit seinem zweiten Treffer des Tages auf 5:0 stellte. Spätestens nach dem 6:0 durch Luke Bleckmann (72.) brachen dann aber alle Dämme beim gastgebenden Außenseiter: Mit drei Treffern binnen der letzten zehn regulären Spielminuten sorgten Frederik Voltmann (80.), Wiese (83.) und Mathes Rakow (90.) für ein Schützenfest im Klosterpark gegen ein völlig auseinanderbrechendes HFC-Team.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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