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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

HFC vor Duell der Enttäuschten

21.10.2017

Heidmühle Duplizität der Ereignisse vor dem Krisengipfel in der Fußball-Landesliga: Schließlich bekommt es der Tabellenvorletzte Heidmühler FC im Spiel eins nach dem überraschenden Rücktritt von Aufstiegscoach Hans-Jürgen Immerthal an diesem Sonntag (15 Uhr, Klosterpark) mit dem SV Bevern zu tun, der nach einem nicht minder verkorksten Saisonstart sogar deutlich unter Wert auf dem drittletzten Platz rangiert und ebenfalls erstmals einen neuen Trainer an der Seitenlinie hat.

Doch während Immerthal direkt nach der 2:3-Niederlage in Westrhauderfehn aus freien Stücken hingeworfen hat und unter der Woche von der sportlichen Leitung nicht mehr umgestimmt werden konnte, wurde bei den Gästen der glücklose Carsten Schubert nach der 1:4-Pleite beim TSV Oldenburg entlassen und durch Matthias Risse ersetzt. Dieser hatte das Team aus dem Oldenburger Münsterland überhaupt erst in die Landesliga geführt und wird nun bis zur Winterpause die Mannschaft coachen.

„Leider habe ich Hans-Jürgen nicht umstimmen können“, bedauert Josef d’Amico, Sportlicher Leiter des HFC, kann aber Immerthals Gründe, über die beide Seiten Stillschweigen vereinbart haben, „durchaus nachvollziehen“. Daher steht ab sofort Co-Trainer Thomas Bauer in der sportlichen Verantwortung, übernimmt Training und Mannschaft. „Somit haben wir keinen Zeitdruck und müssen keinen Schnellschuss machen, der eventuell daneben geht“, erklärt d’Amico.

Zwar hat der HFC-Sportleiter bereits Kontakt zu einigen potenziellen Nachfolgern aufgenommen, doch könne er sich durchaus vorstellen, dass Bauer das Traineramt auch bis zur Winterpause oder im Erfolgsfalle sogar darüber hinaus bekleidet.

Der aus Abbehausen stammende Bauer kennt die Mannschaft auch aus der vergangenen Saison aus dem Effeff, als er zum souveränen Aufstieg aus der Bezirksliga beitrug. „Ich habe immer gern mit Hans-Jürgen zusammengearbeitet – schade, dass er jetzt fehlt“, betont Bauer, der in dieser Situation vor allem die Mannschaft in der Pflicht sieht: „Ich hoffe, die Jungs haben die Zeichen von Hans-Jürgen angenommen und zeigen das schon am Sonntag gegen Bevern, das ja in einer ähnlichen Situation steckt.“

Mit dem Trainingseinsatz unter der Woche des verunsichert wirkenden Teams zeigte sich Bauer schon mal zufrieden: „Meine wichtigste Aufgabe wird es sein, dass die Jungs wieder Spaß am Fußball haben – so wie vergangene Saison in der Bezirksliga.“

In der höheren Spielklasse haben sich die HFC-Spieler indes bisher immer wieder durch individuelle Fehler oder fehlende Konzentration in entscheidenden Phasen um den durchaus möglichen Erfolg gebracht. „Es muss wieder die Einstellung her: Wenn einer einen Fehler macht, müssen ihn andere für ihn wettmachen“, erklärt Bauer und hofft gegen Bevern auf den zweiten Saisonsieg: „Was zählt, sind drei Punkte – dabei darf die Mannschaft im Übermut aber nicht ins offene Messer rennen.“

Denn die Qualität der Beverner Spieler kennt auch der neue HFC-Coach. Schließlich haben die Münsterländer gleich mehrere Akteure mit Drittliga- und Regionalliga-Erfahrung in ihren Reihen, darunter Bernd Gerdes (u.a. Werder II, BV Cloppenburg) oder Marcus Kunisch (Dresden, Wehen, BVC) sowie in Sebastian Sander einen Stürmer, der im vergangenen Jahr 27 Tore in 30 Spielen erzielte und sogar ein Angebot vom SV Meppen vorliegen hatte. „Es wird ein schönes Spiel werden, bei dem einiges geboten wird“, ist sich Bauer sicher.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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