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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Kück schießt Heidmühle in Nachspielzeit zum Sieg

13.08.2018

Heidmühle Nach dem Siegtreffer in der vierten Minute der Nachspielzeit zum 3:2 (0:1)-Erfolg im Auftaktspiel am Freitagabend beim FC Rastede kannte der Jubel bei den Bezirksliga-Fußballern des Heidmühler FC keine Grenzen mehr: Torschütze Nikolai Kück wurde unter einer großen Spielertraube begraben, zu der sogar die eiligst aufs Spielfeld gespurteten Auswechselspieler und Verletzten des HFC sowie Torwart Steffen Lühr nach einem 110-Meter-Sprint aus dem eigenem Strafraum beitrugen.

Was war passiert? Nur eine Minute zuvor schien den Heidmühlern der schon sicher geglaubte Auftaktsieg noch aus den Händen geglitten zu sein, als Rastedes Tobias Rosinski in Unterzahl – Teamkamerad Matthis Nee hatte in der 80. Minute nach wiederholtem Foulspiel Gelb-Rot gesehen – auf ebenso kuriose, wie umstrittene Art und Weise den 2:2-Ausgleich erzielte (90.+3). Sein Schuss war einem Mitspieler an den Rücken geprallt. Der Schiedsrichter entschied zunächst auf Abseits. Er wurde dann aber von seinem Assistenten an der Seitenlinie darauf hingewiesen, dass der angeschossene FC-Spieler nicht vor, sondern angeblich hinter der Torlinie gestanden hatte. Sehr zum Ärger der Gäste, die das ganz anders gesehen hatten, entschied der Unparteiische daraufhin auf Tor für die Platzherren.

„Nach dieser Fehlentscheidung war bei uns natürlich richtig Feuer und Ärger drin“, erläuterte HFC-Coach Markus Olbrys: „Aber überraschender Weise hat der Schiri die Partie danach noch einmal angepfiffen.“ Und dann ging alles sehr schnell: Abwehrrecke Joschua Titz eilte nach dem Wiederanstoß wie der Blitz in die Spitze, und verlängerte ein langes Zuspiel von Dardan Jashari auf den mitgeeilten Kück, der wiederum eiskalt den 3:2-Endstand herstellte (90.+4).

„Der Sieg war hochverdient“, betonte Olbrys. Gar nicht einverstanden zeigte er sich allerdings mit der Leistung seiner Mannen in der ersten Halbzeit: „Bis auf die ersten und letzten fünf Minuten haben wir die erste Hälfte total verpennt“, ärgerte sich der HFC-Trainer: „Die Rasteder waren läuferisch und kämpferisch sehr stark sowie bissig und haben sich gegen uns als Ex-Landesligisten voll reingehängt. Ich hatte meine Mannschaft davor gewarnt, leider hat man meine Worte nicht ernst genommen.“

Zwar hatte Heidmühles Daniel Oleksyn den Führungstreffer auf dem Kopf (5.), doch gingen die Gastgeber auf der Gegenseite durch Sebastian Brehmer in Front (8.). „Danach habe ich mein Team nicht wiedererkannt in Sachen Passpiel sowie taktischem und Zweikampf-Verhalten“, bedauerte Olbrys. Erst kurz vor dem Pausenpfiff wachten die Gäste auf, trafen durch Jashari (38.) und Tarek El-Ali (41.) aber jeweils nur die Latte, während Oleksyn einen Kopfball knapp danebensetzte (39.).

Nach Wiederbeginn fruchteten dann zwei Wechsel und Umstellungen. „Rastede hat viel mit langen Bällen operieret und war bei Kontern dank zwei, drei schneller und guter Spieler sehr gefährlich“, erklärte Olbrys: „Aber wir waren nach der Pause am Drücker.“

Nach dem überfälligen Ausgleich durch El-Alis Kopfball (58.) ließen Jascha Meine und Haliti zwar die mögliche Führung aus. In der 75. Minute war es dann aber soweit, als Jashari einen abgefälschten Schuss von Giancarlo Orru zum 2:1 über die Torlinie bugsierte. Doch auch weil das Handspiels eines Rasteders im FC-Strafraum ungeahndet blieb (78.) und die Heidmühler in Überzahl zwei Chancen ausließen, wurde es in der Schlussphase noch einmal richtig hektisch.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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