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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Heidmühle zieht knapp Kürzeren

04.09.2017

Heidmühle Auch nach dem vierten Spieltag kleben die Fußballer des Aufsteigers Heidmühler FC mit bislang nur einem Zähler am Tabellenende der Landesliga fest. Allerdings verkauften sich die HFC-Spieler im heimischen Klosterpark gegen den favorisierten TSV Oldenburg bei der knappen 2:3 (1:2)-Niederlage deutlich teurer als noch bei der 1:6-Pleite in Bad Rothenfelde.

„Von der Teamleistung und dem Widerstand war das ein Schritt nach vorn. Jetzt hoffe ich, dass wir über eine solche Leistung auch mal einen Sieg einfahren können“, erklärte HFC-Coach Hans-Jürgen Immerthal am Sonntag nach dem Schlusspfiff und fügte hinzu: „Es ist schon ein Stück weit ärgerlich, dass die Jungs für ihren guten Auftritt am Ende nicht mit einem Punkt belohnt wurden.“

In der Tat hatten die Heidmühler gegen die spielstarke Multi-Kulti-Truppe des Türkischen SV, die es immer wieder mit langen Diagonalbällen in die Spitze versuchte, gut dagegen gehalten. Mehr noch: Nach einem Pass hinter die Verteidigungslinie der Oldenburger erzielte Dardan Jashari sogar die frühe 1:0-Führung (6. Minute). Nur eine Minute späte köpfte Joschua Titz nach einer Ecke nur knapp drüber.

Dann konnten die Platzherren im Mittelfeld einen Pass in die Schnittstelle nicht verhindern, den Marten Niemeyer aufnahm und mit einem Schlenzer zum 1:1 abschloss (10.). Bis zur Pause verpasste der HFC durch Jashari (24./zögerte zu lange mit Abschluss) und Titz (43./traf Außennetz nach Ecke) den möglichen zweiten Treffer. Besser machte es auf der Gegenseite Peter Godfrey, der drei Heidmühler aussteigen ließ, ehe er zum 2:1 der Gäste in den Winkel traf (44.). „Es war natürlich ärgerlich, mit einem Rückstand in die Pause gehen zu müssen“, sagte Immerthal, doch kurz nach Wiederbeginn sollte es noch dicker kommen.

Albano Mullaj verwandelte einen berechtigten Foulelfmeter zum 3:1 (50.). „Bei der Entstehung des Fouls haben wir uns nicht gut angestellt“, bedauerte der HFC-Trainer, attestierte seiner Mannschaft danach aber die richtige Reaktion: „Kompliment: Sie hat trotzdem weitergemacht, dem Druck Stand gehalten und auch ihr Glück nach vorn gesucht.“

Nach einer Ecke kam Youssef El-Ali frei zum Kopfball, setzte das Kunstleder aber knapp über das gegnerische Tor. Immerthal: „Das war diesmal unser größtes Manko: die Chancenverwertung bei Standards.“ Zudem zielte der von Aaron Siebert freigespielte Jashari in der 69. Minute vorbei, während die Heidmühler drei gefährliche Konter der Gäste mit Glück und Geschick überstanden. Das 2:3 von Niklas Fasshauer auf Zuspiel von Jascha Meine kam ein bisschen zu spät (88.).

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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