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Klinker-Cup: HFC bejubelt Rekord-Turniersieg

01.02.2016

Zetel Das Traditionsturnier um den Klinker-Cup des FC Zetel hat einen neuen Rekordsieger. Am Sonntag setzte sich das favorisierte Bezirksliga-Team des Heidmühler FC im einseitigen Endspiel klar mit 4:0 gegen den bis dahin überzeugend agierenden Kreisligisten SV Gödens durch. Damit feierte der HFC nicht nur den Titelgewinn bei den offiziellen Hallenmeisterschaften des Fußballkreises Friesland. Zugleich war es der achte Klinker-Cup-Turniersieg für eine Heidmühler Mannschaft – so viele Erfolge hat zuvor noch kein anderer Verein beim publikumsträchtigen Kräftemessen in der Zeteler Großraumsporthalle erzielt.

Zudem stellte der HFC in Lennart Brunet (6 Tore) diesmal den treffsichersten Torschützen der Kreismeisterschaft. „Wir haben uns zu Turnierbeginn schwer getan, waren gegen Varel schon mit einem Bein draußen, haben uns aber gesteigert“, freute sich HFC-Trainer Udo Meyer über den gelungenen Titelcoup. „Ich denke der Turniersieg geht in Ordnung, weil wir technisch eines der besten Teams waren und Obenstrohe mit 5:1 besiegt haben.“

Den dritten Platz sicherte sich die Mannschaft von Rot-Weiß Sande, die sich im Neunmeterschießen um Platz drei knapp mit 2:1 gegen den Kreisliga-Rivalen RW Tettens durchsetzen konnte.

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Hitzige Duelle

Doch der Reihe nach: Im wahrsten Sinne des Wortes packenden Hallenfußball hatten die Zuschauer zum Abschluss der 30. Klinker-Cup-Auflage geboten bekommen. Bisweilen ging es am Finaltag in der zunächst bestens besuchten Halle sogar etwas zu hitzig zur Sache.

Insbesondere in der umkämpfen Gruppenpartie zwischen dem Heidmühler FC und Kreisligist TuS Varel (4:3) kochten die Emotionen mehrmals über, kam es zu Rudelbildungen und Zwei-Minuten-Strafen. Erst nachdem Hallensprecher Rolf Oppenländer über Mikro seinen Unmut über das zu harte Einsteigen einiger Akteure kundgetan hatte, verliefen die weiteren Partien ohne größere Aufreger.

Bezirksligist TuS Obenstrohe indes verlor das Prestigeduell gegen Varel knapp mit 2:3, so dass man im letzten Spiel der Gruppe A in der Neuauflage des Vorjahresfinales gegen den HFC unbedingt einen Sieg benötigte, um sich erneut für das Halbfinale zu qualifizieren. Doch es kam anders: Das Team von Rainer Kocks unterlag den Heidmühlern klar mit 1:5 und schied als Titelverteidiger überraschend bereits in der Vorrunde aus. Hinter dem HFC löste indes RW Sande das zweite begehrte Halbfinal-Ticket.

Weiterer Favoritensturz

In Gruppe B gab es gleich zwei faustdicke Überraschungen. Im BV Bockhorn schied ein weiterer favorisierter Bezirksligist gleich in der Vorrunde aus. Die Mannschaft um Kapitän Patrick Degen war gegen Gödens nicht über ein 3:3 hinausgekommen und hatte gegen das größte Überraschungsteam des Sonntags, RW Tettens, sogar mit 2:3 den Kürzeren gezogen. Nachdem sich die in der Kreisliga abstiegsgefährdeten Tettenser im letzten Gruppenspiel mit 3:0 gegen den TuS Büppel durchgesetzt hatten, war das Vorrunden-Aus des BVB aufgrund des schlechteren Torverhältnisses besiegelt.

Im ersten Halbfinale gegen den HFC war Tettens beim 2:5 aber chancenlos. Dennoch zog RW-Trainer Markus Gregor ob des ersten Endrunden-Einzugs einer Mannschaft aus Tettens in Zetel ein zufriedenes Fazit: „Insbesondere der 3:2-Sieg nach 0:2-Rückstand gegen Bockhorn hat uns einen Schub gegeben.“

Im zweiten Halbfinale und prestigeträchtigen Gemeinde-Derby setzte sich Gödens mit 3:0 gegen Sande durch. „Natürlich wären wir gerne ins Endspiel gekommen“, zeigte sich RW-Trainer Lars Poedtke etwas enttäuscht. „Doch leider haben wir am Anfang zwei Großchancen nicht gemacht und wurden dafür bestraft.“ Ein rundum positives Fazit zog indes Dirk Harms, Spielertrainer aus Gödens, bei der Siegerehrung: „Der zweite Platz für uns ist sensationell, der Sieg im Derby gegen Sande das schönste Ergebnis bei diesem Turnier.“

Ein durchweg positives Gesamtfazit zog Olaf Oetken. „An allen Turniertagen gab es keine einzige Absage einer Mannschaft, und die Qualität der Spiele war wirklich gut“, freute sich der Chef-Organisator des FC Zetel. „Auch mit der Zuschauerresonanz sind wir voll zufrieden.“ Lediglich des EM-Finale der deutschen Handballer in Polen lockte am Sonntag diverse Besucher vorzeitig vor den heimischen Fernseher, so dass sich beim Zeteler Endspiel größere Lücken auf der Tribüne auftaten.


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Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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