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Friesendamm in Wilhelmshaven gesperrt
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Friesendamm in Wilhelmshaven gesperrt

NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

HFC fordert Atlas beim 1:2 alles ab

02.05.2015

Friesland In der Fußball-Bezirksliga gab es am Donnerstagabend im Schortenser Stadion an der Beethovenstraße ein packendes Spitzenspiel zu sehen.

Heidmühler FC - SV Atlas Delmenhorst 1:2 (0:2). Vor 400 Zuschauern, die Hälfte davon aus Delmenhorst, wurde die Mannschaft von Trainer Lars Klümper vom Tabellenzweiten eiskalt erwischt. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld brannte es lichterloh im HFC-Strafraum, ehe Liridon Stublla den Ball im dritten Versuch der Atlas-Spieler ins Tor köpfte – 0:1 (4.). Dann scheiterte Stürmer Jascha Meine aus kurzer Distanz an SV-Torwart Steffen Küpker (7.). „Gegen so einen Gegner musst du so eine Hundertprozentige einfach machen“, ärgerte sich Klümper. Doch es kam noch schlimmer: Der drittliga-erfahrene Musa Karli knallte den Ball nur wenig später per Fernschuss zur 2:0-Führung in den Winkel (10.).

Die Heidmühler brauchten etwas Zeit, um sich von diesem Schock zu erholen. Ab der 30 Minute jedoch erwachte der Kampfgeist der Platzherren. Ein Freistoß von Michael Nagra, den der bärenstarke Atlas-Schlussmann gerade noch entschärfen konnte, war der Hallo-Wach-Moment (30.). Kurz vor der Pause traf Dardan Jashari noch das Außennetz (42.).

„In der zweiten Halbzeit haben wir auf dem schwer zu bespielenden Platz noch mehr investiert und eine sehr gute Leistung abgeliefert“, freute sich Klümper, während Atlas das Spiel nur noch zu verwalten versuchte und bei Kontern gefährlich war (57.). Nachdem die Heidmühler Jashari (58.) und Youssef El-Ali (59.) leer ausgegangen waren, war Joshua Titz nach einer Ecke per Kopf zur Stelle – 1:2 (66.).

Als Nagra in der 82. Minute aufs Atlas-Tor köpfte, hallte erneut der Torschrei durchs Stadion. Doch anders als viele Zuschauer, hatte der Schiedsrichterassistent den Ball nicht in vollem Umfang hinter der Linie gesehen. Die Gäste, die zwischendurch die Latte getroffen hatten, mussten in der dramatischen Schlussphase weiter um ihre Aufstiegschance zittern. Doch konnten sie einen Schuss von Tarek El-Ali auf der Linie klären (88.). Der HFC warf nun alles nach vorne, hatte Glück bei einem Konter (90.+2/Schuss über Latte), ehe eine verunglückte Flanke von Tarek El-Ali von den Gästen im letzten Moment noch geklärt werden konnte (90.+4).

Derweil steht in Philip Immerthal vom Ligarivalen BV Bockhorn der nächste HFC-Neuzugang fest.

HFC: Westermann - Brunet, Nagra, Y. El-Ali, Rockmann - Jashari, Lücht, Titz, Nabel (29. Boller) - T. El-Ali, Meine (85. Gundlach).

Tore: 0:1 Stublla (4.), 0:2 Karli (10.), 1:2 Titz (66.).

TSV Ganderkesee - Heidmühler FC (Sonntag, 14 Uhr). „Natürlich ist es nach solch einem Kracherspiel wie gegen Atlas für die Spieler schwer, sich noch mal für den Liga-Alltag zu motivieren“, sagt HFC-Trainer Klümper. „Allerdings bleibt unser Ziel Platz drei bestehen, deshalb fahren wir da hin, um zu gewinnen.“

RW Sande - GVO Oldenburg (Sonntag, 15 Uhr, Hermann-Schulz-Straße). Bei einer weiteren Niederlage wäre der Abstieg der Elf von Lars Poedtke endgültig besiegelt. „Wir werden versuchen, Stockfehler zu vermeiden und volle Konzentration zu zeigen, um die letzte Laterne am leuchten zu halten“, betont der RW-Trainer, dem trotz anhaltender Personalnot immerhin Henning Trumpp und Marcel Hechler nach abgesessener Gelbsperre wieder zur Verfügung stehen. Letzterer wechselt indes zur neuen Saison zum Bezirksliga-Aufsteiger Frisia Wilhelmshaven. Auf GVO-Seite gilt es am Sonntag, vor allem Spielgestalter und Taktgeber Daniel Niemann sowie das treffsichere Sturmduo Daniel Johanning (22 Tore) und Dennis Tinter (10) in den Griff zu bekommen.

TSV Abbehausen - TuS Obenstrohe (Sonntag, 15 Uhr). Bei den Obenstrohern ist der Ärger über die unglückliche 0:1-Niederlage im Spitzenspiel gegen Wildeshausen etwas verraucht. Im Dreikampf um den dritten Tabellenplatz muss das Team von Trainer Gerold Steindor nun auf den Kunstrasenplatz in die Wesermarsch.

„Ich erwarte einen willens- und kampfstarken Gegner“, prophezeit Steindor, zumal die Gastgeber sich mit einem Sieg aller Abstiegssorgen entledigen würden. Derweil sieht die personelle Lage beim TuS diesmal nicht allzu rosig aus. Zwar hat Matthias Lamche seine Gelbsperre abgesessen, doch fehlen Lars Zwick, Fabrizio Fazio (beide Muskelfaserriss), Pascal Beyer (Leiste) und Jan Nattke (Gelb-Rot-Sperre).

FC Rastede - BV Bockhorn (Sonntag, 15 Uhr). Da die Platzherren im Kampf um den Klassenerhalt noch nicht durch sind, muss sich der BVB auf starke Gegenwehr einstellen. „Wir sind der Favorit, treten aber mit Respekt bei einem Gegner an, der sich in diesem Jahr unter dem neuen Trainer Marc Bury gut entwickelt hat“, erläutert Bockhorns Coach Sebastian Schütte, den Personalsorgen plagen. „Dennoch: Das 1:1 gegen Atlas hat meiner Mannschaft Selbstvertrauen gegeben. Wenn sie sich wieder so reinhaut, bin ich optimistisch.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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