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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

2. Renntag: Im Startwagen ist Konzentration gefragt

04.08.2017

Hooksiel Wenn die Erde bebt und die Sulkys mit knapp 50 km/h auf dem Oval der Jaderennbahn vorbeirauschen, ist in Hooksiel Spannung und Nervenkitzel angesagt. 3600 Pferdefreunde sahen am 2. Renntag des Hooksieler Rennvereins acht spannende Rennen. Die Moderatoren Detlef Orth und Günther Lühring erhielten diesmal Verstärkung von Sprecher-Urgestein Werner Hansch.

Ergebnisse des 2. Renntags

1. Rennen: 1. Going to the Run/Niels Jongejans, 2. CManfred Walter, 3. No Mercy/Ronald de Beer. 2. Rennen: 1. Bruyere Lotoise/Eddy van der Galien, 2. Cryptonite/Krista Timmer, 3. Devil in Disguise/Niels Jongejans. 3. Rennen: 1. Irrwisch/Katie Beer, 2. Come on Scott/Dennis Minnema, 3. Zur Beuckenswijk/Eddy van der Galien. 4. Rennen: 1. El Nino/Hans Theo Giesel, 2. Ashton Knutcher/Katie Beer, 3. Fabian Boshoeve/Simon Woudstra. 5. Rennen: 1. Banter Boy/Danny den Dubbelden, 2. Cryptonite/Krista Timmer, 3. Donovan Norg/Niels Jongejans. 6. Rennen: 1. Irrwisch/Katie Beer, 2. Come in Scott/Dennis Minnema, 3. Zur Beuckenswijk/Eddy van der Galien. 7. Rennen: 1. Ashton Knutcher/Katie Beer, 2. Capital C./Cornelis D. Imming, 3. Bikini de Larcy/Jan W. Kromkamp. 8. Rennen: 1. Gentleman As/Katie Beer, 2. Banter Boy/Danny den Dubbelden, 3. Zoey ter Sype/Krista Timmer. Der Hooksieler Rennverein zählte 3600 Zuschauer an seinem 2. Renntag.

Mehr Infos unter www.hooksieler-rennverein.de

Um solch einen Renntag zum Erfolg zu führen, bedarf es hinter den Kulissen vieler helfender Hände, erklären Vereinsvorsitzender Immo Müller und sein Vorgänger Günther Lühring. Sie sorgen dafür, dass die Rennsporttradition im Jeverland nicht endet: Bis in die 1950er Jahre hatte der Jeverländer Rennverein Renntage organisiert, seit 36 Jahren laufen die Traber auf der Hooksieler Jaderennbahn.

Beim Gang durchs Fahrerlager trifft Günther Lühring seinen langjährigen Bahngefährten und Freund Cornelis D. Imming aus dem holländischen Nordfriesland beim Anspannen seiner Pferde. Imming fährt gern in Hooksiel, schaffte am Mittwoch aber nur einen 2. Platz. So wie Imming erhalten viele Trabrennfahrer Logis und Pferdeboxen bei Lühring. Die Fahrer sind am frühen Nachmittag mit ihrem Betreuungsteam angereist.

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Andrea Remmers, Sandra Hamacher und Helmut Segebarde sind ca. drei Stunden vor Rennbeginn in der Meldestelle, wo sich die Fahrer eintragen lassen und die Startnummern erhalten. Jedes Rennen hat eine eigene Startnummernfarbe. Brunhard Janßen ist als neuer Bahnmeister zuständig für die Bahnpräparierung. Am Dienstagnachmittag hat er mit einem langen Spaten die Ein- und Ausläufe der Drainage zur Entwässerung der Rennbahn überprüft – die wichtigste Voraussetzung für ein trockenes Geläuf.

Gespanne im Blick

Die Rennleiter Günter Schröder, Piet Peereboom und Jochen Buchner beobachten nach dem Start Pferd und Fahrer. Sie haben wenige Minuten zuvor im Begleitfahrzeug Platz genommen, das während des Rennens im Innenraum der Bahn neben dem Feld fährt. Die drei bilden beim 2. Renntag die Rennleitung.

Als vierter Rennleiter beobachtet Heinz Neeten das Geschehen über einen Monitor im „Aktivencenter“ im Richterturm. Für die Rennleiter heißt es nach dem Start: Konzentriert hinschauen – sie achten auf jede noch so kleine Bewegung bei Pferd und Fahrer, die für ca. 3 Minuten hochkarätigen Pferdesport im Oval der 1120 Meter langen Graspiste zeigen.

„Mehr als 20 Galoppschritte sind beim Trabrennen beispielsweise nicht erlaubt“, erklärt Günther Lühring: „Dann wird das Gespann disqualifiziert.“ Die Rennleiter achten darauf, dass die Fahrer ihre Sicherheitskleidung mit Weste und Helm tragen. Vergehen werden mit Geldstrafen bis zu 1500 Euro oder einem Fahrverbot von bis zu drei Monaten geahndet.

Nach Rennschluss heißt es für die Rennleitung: Schnell aussteigen aus dem Auto und im Büro das amtliche Ergebnis dokumentieren. Der Kommentator wartet schließlich darauf, den Zuschauern das endgültige Ergebnis mitteilen zu können, damit sie die Wettscheine einlösen können.

Favoritin vorn

Der viermalige Sieger der Vorwoche, der Niederländer Niels Jongejans, fuhr am Mittwochabend den Sieg im 1. Rennen ein und blieb bei den weiteren sieben Rennen erfolglos. Die favorisierte Katie Beer aus Großenkneten ließ mit ihrem vielfachen Hooksiel-Gewinner Irrwisch die Konkurrenz zweimal hinter sich. Mit Ashton Knutcher siegte sie zudem im siebten Rennen und fuhr beim achten und letzten Rennen mit Gentleman As ihren vierten Sieg ein. Bei den Niederländern, die viele Jahre die Sieger auf der Hooksieler Bahn stellten, platzierten sich noch an 1. Stelle Eddy van der Galien und Danny den Dubbelden. Beim 4. Rennen siegte Hans Theo Giesel mit El Nino.

Beendet wird die Stafette der Renntage mit dem großen Familienrenntag am 13. August ab 14 Uhr. Dann gibt es Trabrennen, Galopprennen, Ponyrennen und Hutwettbewerb.

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