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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Im Tandem über das Jade-Oval

10.08.2018

Hooksiel Zum letzten Mal in diesem Jahr erklingt am Sonntag, 12. August, der Sound von „Rivalen der Rennbahn“ am Hooksieler Deich: Um 14 Uhr beginnt auf der Jaderennbahn der Familienrenntag mit spannenden Läufen und Rahmenprogramm. Die Mannschaft des Hooksieler Rennvereins hofft, mit dem Saisonabschluss an die Erfolge der zwei diesjährigen Renntage anknüpfen zu können.

Die Hooksieler zählen zu den letzten ländlichen Trabrennveranstaltern im nördlichen Teil Deutschlands. Vechta, Rastede, Bremen-Vahr, Heide, Kiel, Elmshorn, Wilster, Krautsand oder Jübek haben den ländlichen Trabrennsport nicht aufrechterhalten können.

Erstmals wird gegenüber den Zuschauerrängen eine Videoleinwand aufgestellt, die Livebilder der acht Rennen auf der dem Deich abgewandten Geraden zeigt. Wer für den Hutwettbewerb noch nicht ausgestattet ist, kann sich am Verkaufsstand einer Hutmanufaktur beraten und ausstatten lassen.

Um 14 Uhr wird der Renntag eröffnet und neben den Lokalmatadoren vom Gestüt Oesterdieken gehört Gideon of Egypt von Sjoerd van der Galien zu den Favoriten – er war bei vier Starts auf der Jaderennbahn in diesem Jahr ungeschlagen.

Von einem Ausfall des Favoriten kann in erster Linie der formstarke Merlin von Katie Beer profitieren. Siegeschancen sind auch für Danny den Dubbelden angekündigt, der in den Niederlanden zu den hoffnungsvollen Nachwuchstalenten zählt und sechsmal startet.

Unterhaltung nicht nur für die Kleinsten bietet nach dem sechsten Traber-Lauf das Ponyrennen. Der Kutschenkorso fällt aus, stattdessen sind zwischen den Rennen dafür mehrere Tandems auf der Bahn. Die Zweisitzer sind mit einem Traber bespannt und einige Besucher fahren damit eine Runde auf dem Geläuf mit.

Fürs Wettgeschäft ist Michel Breitenstein aus Hamburg zuständig: Der Hamburger ist auf vielen norddeutschen Bahnen als Toto-Leiter verantwortlich. „Behördliche Vorgaben müssen eingehalten werden, Gewinne möglich gemacht und Quoten errechnet werden so wie auf jeder deutschen Rennbahn“, beschreibt Breitenstein seine Aufgabe.

Verschiedene Wetten sind in Hooksiel am Sonntag wieder möglich. Die einfachste ist die Platz-Wette, da muss das gesetzte Pferd als erstes, zweites oder drittes ins Ziel laufen. Bei der Sieg-Wette führen Glück oder auch „Profigeschick“ zum Wetterfolg.

Der Hooksieler Renntag vom 1. August war umsatzmäßig übrigens eine große Überraschung: Insgesamt wurden am Mittwoch für die acht Trabrennen 63 513,20 Euro (Vorjahr 56 686,19 Euro) angelegt bzw. gewettet.

Breitenstein und sein Team an den 16 Totokassen hoffen, dass sie viel zu tun bekommen. Als Umsatztreiber könnte sich der auszuspielende Jackpot in der Dreierwette (2137,13 Euro) zeigen, um das Familien-Sonntag-Vorjahresergebnis von 56 121,30 Euro toppen zu können.

Dazu wird eine Dreierwette empfohlen, für die „einfaches“ Rennen gewählt wurde, um so die Chancen zu erhöhen.


Mehr Infos unter   rennverein-hooksiel.de 

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