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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Nach kuriosem Kniefall geht’s zur Sache

10.09.2019

Hooksiel Dank eines von langer Hand geplanten und hart gestoppten Eröffnungsspielzuges der Black Forrest Foxes nebst anschließendem Kniefall der ganz besonderen Art hätte das Beach-Bowl-Turnier kaum spektakulärer beginnen können. Grund: Weil der robust getackelte Akteur aus Baden-Württemberg nicht direkt wieder aufstand, knieten sich alle anderen Spieler – wie bei solchen Vorfällen beim Football üblich – nieder, um dem „Verletzten“ eine Behandlungspause zu ermöglichen.

Dann wurde es kurios: „Die Ersatzspieler seiner Mannschaft und die Freundin des immer noch am Boden liegenden Spielers kamen unterstützend hinzu. Der allerdings konnte beim Anblick seiner Freundin, wie vollkommen geheilt, wieder aufstehen“, berichtet Hellmut Fader von den GVO Oldenburg Oldlaws: „Aber auch nur, um danach direkt wieder vor ihr auf die Knie zu gehen. So machte Tobias seiner Sarah einen einzigartigen Heiratsantrag am Strand von Hooksiel – und natürlich sagte sie: Ja!“

Danach ging es auf dem Spielfeld neben der Kiteschule nur noch sportlich voll zur Sache und wurde ausschließlich Football gespielt – nach einem für die Beachvariante leicht abgewandelten Regelwerk. „Und mit Herz, Leidenschaft sowie jeder Menge Spaß“, betont Fader.

Unter der Regie des American Football und Cheerleading Verbandes Niedersachsen (AFCVN) und der gastgebenden GVO Oldenburg Outlaws wurde das weltweit einzige Football-Turnier dieser Art auf Sand bereits zum fünften Mal im Wangerland ausgespielt. Dabei traten acht Teams aus Deutschland in voller Ausrüstung gegeneinander an. Die zunächst gemeldeten Wexford Eagles aus Irland machten einen Rückzieher und erschienen nicht.

In den Vorrundenbegegnungen am ersten Wettkampftag setzten sich in Gruppe A die Neckar Hammers Allstars vor den Routiniers der Oldenburg Oldlaws, den Black Forrest Foxes und Freiburg Sacristians durch. In Gruppe B führten die Neckar Hammers die Tabelle vor den Hassloch-8-Balls, den Wilhelmshaven Buccaneers und den Beach-Bowl-Allstars an.

In der Endrunde am Sonntag wurden von den Aktiven nach einer durchfeierten Nacht dann noch einmal letzte Kraftreserven mobilisiert. Im Finale trafen die Neckar Hammers auf die Hassloch-8-Balls – und es ging hin und her. „Beide Mannschaften schenkten sich nichts“, sagt Fader: „Der Führung auf der einen Seite folgte immer der Ausgleich auf der anderen.“

Erst Mitte der zweiten Halbzeit zogen die Hassloch-8-Balls aus Rheinland-Pfalz entscheidend davon und sicherten sich mit 32:12 den größten Wanderpokal bei der 20. Beach-Bowl-Auflage.

Derweil freuten sich die Oldenburg Oldlaws über das Erreichen des Halbfinales. „Das war ein echter Erfolg. Schließlich mussten wir in dieser Saison viel Lehrgeld bezahlen“, erläutert Fader. Im kleinen Finale ging es für die Huntestädter – wie in der Vorrunde – erneut gegen Titelverteidiger Neckar Hammers Allstars. Dabei siegten die Gäste aus Villingen-Schwenningen und sicherten sich Rang drei.

Dank der vielen mitgereisten Fans sei die Stimmung nicht nur auf dem Platz großartig gewesen, hieß es vonseiten der Organisatoren um Thorsten Lösche, Vizepräsident der GVO Outlaws. Diese freuten sich zudem über 2000 Gäste an beiden Tagen.


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Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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