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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Hooksiel fährt als Außenseiter zum Kreispokal-Finale

14.06.2019

Hooksiel Grün ist die Farbe der Hoffnung, grün ist die Trikotfarbe der Kreisklassen-Fußballer des FC Nordsee Hooksiel, und grün wird am Samstag im Finale des Kreispokals in Rastede auch der beherrschende Farbton im mitgereisten Fan-Block der Wangerländer sein. Grund: Einige FCN-Anhänger haben vor dem Endspiel gegen das favorisierte Kreisliga-Team des VfL Bad Zwischenahn im Internet einen Fan-Aufruf gestartet, die Hooksieler vom Spielfeldrand aus mit grünen Oberteilen bekleidet anzufeuern. Sogar eine Choreografie ist geplant, wenn am um 16 Uhr auf dem neutralen Platz am Köttersweg der Anstoß des Endspiels erfolgt.

„Wir haben nichts zu verlieren, können eigentlich nur gewinnen und werden alles probieren“, betonen die beiden FCN-Trainer Michel Ponath und Matthias Krause unisono: „Alle denken sowieso wir verlieren, es geht nur um die Höhe – aber mit dieser Rolle können wir gut leben.“

Während die Hooksieler im aktuellen Pokalwettbewerb der ersten Mannschaften des Fußballkreises Jade-Weser-Hunte auf dem Weg ins Finale unter anderem die beiden Kreisligisten SG Wangerland/Tettens (2:0) und TuS Büppel (4:1) ausschalteten, hatten sich die Zwischenahner als amtierender und letzter Pokalsieger des Altkreises Ammerland für den Bezirkspokal qualifiziert und dort auch höherklassige Gegner besiegt.

Die Qualitäten der Ammerländer liegen vor allem in der Offensive. So stellt der VfL in Julius Zaher (36 Saisontreffer) den mit Abstand besten Torjäger der Kreisliga. Auch dessen Brüder Moritz (18) und Alexander (8) wissen, wo das Tor steht. Zusammen kommen die Zaher-Brüder auf 62 Treffer. Zum Vergleich: Die Hooksieler haben in der soeben abgelaufenen Kreisklassen-Saison insgesamt 56 Tore erzielt.

„Wichtig ist, dass wir die defensive Grundordnung halten, um dann möglichst unsere Konterstärke auszuspielen“, erklärt Ponath.

Bitter sei allerdings der Ausfall des Sechsers vor der FCN-Abwehr, Henning Fähnders, der einen schon länger geplanten OP-Termin nicht mehr verschieben konnte. „Das reißt ein Riesenloch – zumal er mit seiner Laufstärke die VfL-Stürmer gut hätte bearbeiten können. Aber da müssen wir jetzt durch.“ Außerdem: Grün ist die Farbe der Hoffnung. Und die stirbt bekanntlich zuletzt.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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