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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Bahn frei für spannende Läufe

05.07.2019

Hooksiel Das Geläuf ist präpariert, die Lukullus-Meile steht und die Pferde für die drei diesjährigen Meetings beim Hooksieler Rennverein scharren bereits mit den Hufen und warten auf ihre Einsätze: Dreimal laufen in diesem Sommer wieder die Traber auf der Jaderennbahn Hooksiel – zweimal mittwochs am 17. und 24. Juli und am Sonntag, 11. August.

Drei Renntage

Los geht es am Mittwoch, 17. Juli, um 18 Uhr. Es folgen weitere Meetings am 24. Juli um 18 Uhr; der krönende Abschluss wird der große Familienrenntag am Sonntag, 11. August, um 14 Uhr mit Ponyrennen sowie Aktionen wie dem traditionellen Hut-Wettbewerb, Ponyreiten, Hüpfburg. Alle Rennen werden in deutschen Wettbüros zu sehen und zu bewetten sein.

In den Wochen vor dem ersten Rennen haben die knapp zehn Aktiven um Rennvereins-Vorsitzenden Immo Müller einiges zu wuppen. „Wir sind dankbar, dass das Sponsoring sehr gut läuft“, sagt Müller: Schirmherr ist in diesem Jahr Nordfrost-Chef Horst Bartels. Der erste Rennabend am 17. Juli ist mittlerweile als Hafen-Renntag etabliert. Auch die Sponsoren des 2. Renntags am 24. Juli stehen fest. „Für den Familienrenntag am Sonntag Sponsoren einzuwerben, ist dann doch etwas schwieriger“, sagt Müller. Das liege möglicherweise daran, dass die Mittwochabend-Rennen von Unternehmen gern als Feierabend-Veranstaltungen genutzt werden.

Zur Vorbereitung auf die Renntage wurde der Einlaufbogen nochmals optimiert – die dritte Spur wurde leicht erhöht. Und das hat dazu geführt, dass die Jaderennbahn länger geworden ist: Bisher war sie gemäß offizieller Messung 1024 Meter lang, nun misst sie 1056 Meter Länge. „Gemessen wird die Bahn in einem Meter Abstand von der Innenbegrenzung – die Außenbahn ist natürlich deutlich länger“, erklärt Immo Müller. Auf die Renn-Distanzen hat das natürlich keine Auswirkungen.

Seit 1982 finden auf dem Geläuf an der Bäderstraße Rennen statt – so mancher Urlauber stimmt seinen Urlaub mittlerweile auf die Termine des Hooksieler Rennkalenders ab.

Politgrößen wie Christian Wulf, Olaf Lies oder Jürgen Möllemann, der einst mit dem Fallschirm auf der Jaderennbahn einflog, waren seitdem Besucher und Schirmherren der Veranstaltung und sorgten für das besondere Kolorit beim rührigen Verein.

Was die vierbeinigen Protagonisten angeht, haben sich Sieger von 2018 wie Handsome Cunera, Banter Boy, Irrwisch, Chakaka, Donovan Norg und das Erfolgspferd des Jahres 2018, Gideon of Egypt, bereits in Rastede warm gelaufen und werden auch in diesem Jahr erneut auf der Grasbahn an der Bäderstraße antreten. Wie immer dabei sind auch die Pferde des Altpräsidenten Günther Lühring und die seines Nachfolgers Immo Müller – natürlich steigen sie beide auch in den Sulky.

Günther Lühring mit Ricmic de Val: Auch die beiden werden auf der Jaderennbahn wieder starten. BILD: Dietmar Reck

Von der Chio direkt auf die Jaderennbahn

Am Dienstag in Aachen, am Mittwoch auf der Jaderennbahn Hooksiel – das wird sportlich für Günther Lühring: Er wurde mit seinem Ricmic de Val eingeladen, am Eröffnungsabend der Chio Aachen am 16. Juli, 20 Uhr, in der Traber-Quadrille als Fahnenträger der Nationen mitzuwirken – eine besondere Ehre.

Das Weltfest des Pferdesports in Aachen – die Chio – vom 16. bis 21. Juli stellt Frankreich als Partnerland in den Mittelpunkt. Deshalb besteht die Quadrille aus lauter französischen Pferden wie dem 14 Jahre alten Ricmic de Val. Zusammen sind die beiden übrigens 90 Jahre alt.

Am Mittwoch, 17. Juli, will Lühring dann pünktlich zur Eröffnung der Rennsaison auf der Jaderennbahn in Hooksiel sein. Weil sich Ricmic de Val prächtig entwickelt hat, übernimmt Lühring auch seinen Bruder Uranus de Val – die Franzosen haben es ihm angetan.

Immo Müller ist gerade aus Berlin zurückgekehrt: Er ist bei den Deutschen Amateurmeisterschaften angetreten. „Einmal Sieg, zweimal Dritter“, berichtet er.

Auch Lokalmatador Sjoerd van den Galien aus den Niederlanden hat sein Traberteam rechtzeitig fit und freut sich ebenso auf seine Engagements wie die immer wieder von Sieg zu Sieg fahrenden Manfred Walter, Danny den Dubbelden, Niels Jongejans und Katie Beer. „Ich bereite meine Pferde immer für die Hooksieler Veranstaltungen vor. Für mich sind die Grasbahnrennen in Hooksiel jedes Jahr ein Highlight“, sagt Katie Beer. „Ich bin an allen Renntagen dabei“, kündigt auch Sjoerd van den Galien an.

Und ganz nebenbei sei auch noch erwähnt, dass die Besucher auch in diesem Jahr nicht auf die „zweite Chance“ verzichten müssen. Die Tradition, dass verlorene Wetten in Wettgutscheine umgemünzt werden können, wird natürlich weitergeführt.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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