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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Friesland segelt ganz oben mit

23.09.2019

Hooksiel /Horumersiel Das Silverrudder-Rennen rund Fünen – die größte Einhand-Regatta der Welt – ist gelaufen. Aus der Sicht der friesländischen Segelvereine war sie mit einem ersten und einem zweiten Platz sowie guten Platzierungen durchaus erfolgreich. „Das unterstreicht das hohe Niveau, auf dem in unseren Vereinen der Regattasport betrieben wird“, zog der Sprecher des Fachverbandes Segeln im Kreissportbund Friesland, Theo Kruse, ein erstes Resümee.

Die Silverrudder-Regatta startete am Freitag im dänischen Svendborg. Die Skipper waren allein auf ihren Booten unterwegs – einhand, wie es seemännisch heißt. Frischer West- bis Nordwest-Wind begleitete das Feld und zwang zunächst zu langen Kreuzschlägen den Kleinen Belt hinauf.

Wind verlängert Strecke

„Wir hatten rund 60 Meilen an der Kreuz zu bewältigen“, berichtet Bootsbaumeister Wolfram Heibeck (WSV Hooksiel/Segelkameradschaft Horumersiel), der mit seiner „Black Maggy“ flott unterwegs war. Dabei kam der frische Wind aus West bis Nordwest und erreichte in Böen die Stärke von 6 Beaufort. Die lange Kreuz verlängerte die Gesamtstrecke natürlich erheblich. Der direkte Weg um die Insel Fünen herum ist 134 Meilen lang. Daraus wurden, bedingt durch das erforderliche Kreuzen gegen den Wind, leicht 50 bis 60 Meilen mehr.

Im Verlauf das Rennens drehte dann der Wind mit und die Boote konnten überwiegend von achterlichen Winden profitieren, als sie den Großen Belt wieder hinunter segelten. „Sommertag“ mit Marlene Brudek (WSV Hooksiel) gab jedoch gegen den ruppigen Nordwest auf. Ebenso Ulf Roßkamp aus Varel, der mit seinem Trimaran „Tribelle“ das Rennen nicht beendete.

Auf Platz 1 in der Gruppe der mittelgroßen Kielboote landete dagegen die in Hooksiel beheimatetet Jacht „Arrabiata“ von Jochen Denkena (Oldenburger Yachtclub); er brauchte 23 Stunden, 54.20 Minuten. Wolfram Heibeck ging als Zweiter im Gesamtfeld durchs Ziel; die Karbonrakete „Black Maggy“ war in der Gruppe der großen Kielboote gestartet und benötigte 20 Stunden, 25.53 Minuten. Die Heibeck-Konstruktion lag damit nur 20 Minuten hinter dem Gesamtsieger „Red“. Seinen eigenen Rekord aus dem Jahr 2015 konnte Heibeck allerdings nicht unterbieten.

Größte Einhand-Regatta

Einen Achtungserfolg errang Janek Harms (Segelkameradschaft Horumersiel) mit seiner „Pangea“. Er belegte bei seiner ersten Silverrudder-Teilnahme den 21. Platz unter 31 Booten seiner Klasse. Vereinskamerad Hendrik Kohrs war nicht gestartet. In der Klasse der Kielboote Mini landete Tobias Schadewaldt (Wilhelmshaven) auf Platz 14 unter 29 Startern.

Insgesamt 418 Jachten waren zu der größten Einhand-Regatta der Welt gestartet. Die Anreise der deutschen Teilnehmer nach Dänemark gestaltete sich wegen der Wetterlage in der letzten Woche als schwierig. Nicht zuletzt deshalb erreichte die Meldeliste nicht die limitierte Höchstzahl von 450 Booten.

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